28.01.2006 – Abiparty – Bad Wimpfen

Man muss und soll ja vorsichtig sein mit Superlativen und Lobsagungen und dergleichen. Aber fangen wir heute mal wieder ganz von vorne an. Noch etwas geschädigt vom Schwimmbadclub, aber auch mit einem Tag Pause in den Knochen treffen sich Karl, Philipp und Oli beim Andi, der schon da ist, weil er ja im Proberaum, ja also in seinem Haus wohnt. Naja, ihr wisst was wir meinen?Proben sollten wir auch noch, weil wir schon lange keine Covers mehr gespielt haben und da wir ja im Rahmen einer Abiparty spielen sollten, haben wir ein paar von diesen Liedern, die wir gern spielen, weil sie von Bands sind, die wir alle sehr toll finden, ins Set reingepackt. Karl fand die Probe scheiße und Philipp und Oli haben sich gegenseitig im ?wie verschandeln ich möglichst effektiv einen Song, um den Karl noch wütender zu machen? und freuten sich darüber. Schuldigung Karl. Andi war auch da und hat dem Treiben zugesehen und dabei Schlagzeug gespielt. Natürlich. Also kamen unsere fleißigen Helferlein Glaumi, Maiehhh und Marcel und halfen uns die Sachen ins Auto zu laden, mit denen wir dann auf der Bühne immer Krach machen. Von der Fahrt gibt?s nichts zu erzählen, denn auf den paar hundert Metern kann man nicht viel Unsinn anstellen. Beim nächsten Mal wieder.

Die Abiturienten haben die Kelter sehr schön eingerichtet, es gab genug zu trinken und Schokoriegel waren auch erhältlich. Man genau, ich wollt ja noch einen essen. Nun ja, dafür haben wir dann kaltes Bier getrunken, aufgebaut, soundgecheckt und dann hatten wir noch viel Zeit, um zu essen und Dinge zu machen, die man vor einem Konzert so macht. Schmeißt eure Fantasie an! Also hörten wir später der Abiband zu, die eine äußerst gute Sängerin am Start hatten. Daumen hoch dafür! Nach der Abiband, die Stuttgarter HipHop-Popper Triade und danach Die Spaßfraktion. Die Halle war voll. Hammermäßig voll. Wir hätten nie gedacht, dass so viele Leute kommen würden, schließlich haben wir keinen einzigen Flyer verteilt. Das haben die Abiturienten gut gemacht. Zwei Daumen hoch! Zusammen mit den 15 Männlein und Weiblein von der Security war die Kelter proppevoll. Die Schaaakliiien von Go Trabi go würde ?echt deiiiliiee du? sagen und ihr Vater dann: ?Schaaakliiien, zieh den Fetzen aus?. Aber das ist ne andere Geschichte. Aber wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann fahrt heute noch in die Videothek und leiht ihn euch aus. Und dann müsst ihr ihn auch noch anschauen. Natürlich.

Aber zurück zum Gig. Einfach nur der Burner. Schaaakliiien wäre unter ihrem Fetzen feucht geworden, so geil war das. Ihr seid so abgegangen. Von der ersten bis zur letzten Minute hatten wir ein ganz besonderes Gefühl auf der Bühne. Massen von Leute singen Texte mit, die aus unseren Hirnwindungen herausgepresst wurden. Das ist einfach ein Gefühl, dass feucht macht. Da kommen wir wieder zu eurer Fantasie?Auf alle Fälle haben wir viele schöne Lieder gespielt, die wir schon länger nicht mehr gespielt haben, Zäpfle gabs auch noch auf der Bühne und sogar der Karl war wieder quietschfidel und fröhlich auf der Bühne. Einfach Hammer. Gäbe es drei Daumen, dann käme jetzt drei Daumen hoch! Es freut uns einfach so sehr, dass ihr immer wieder dabei seid und mit uns die Freude am musizieren teilt. Hamma! Vielen Dank dafür!

Jetzt aber genug der freudendurchtränkten Worte. Hamma! Nach uns spielten noch “Zu spät”, die mit ein paar coolen Covers den Abend beendeten. Nach dem Betrinken und Abbauen/Einladen/Ausladen begaben sich noch ein paar tapfere Streiterlein zur sogenannten Aftershowparty in die Nordstraße 5, um dort bei Gitarrenklängen den Abend äußerst gemütlich ausklingen zu lassen. Vielen Dank an euch alle. Mit vier Wörtern. Es macht einfach Spaß!

Achso?.fleißige Gigberichtleser warten vielleicht schon darauf, was denn jetzt mit dem Flitzen durchs Bergwerk war. Naja, nur soviel: Gestern hat Stephan Kießling die Chancen darauf sehr gering werden lassen. Bleibt dran, wir bleibens auch. Wir sehn uns spätestens beim Fasching. Und heute zum ersten Mal sagen wirs wie der Mann, der aufpassen muss, dass er seine Nase nicht im Kuchen mitisst: ?I (we) love you all!?


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