Zum dritten Male hintereinander durften wir am Rosenmontagsfasching der SG Bad Wimpfen spielen. Also konnten wir die ersten beiden Male nicht so schlecht gewesen sein. Oder die Verantwortlichen haben einfach keine andere Band gefunden. Wie auch immer, an diesem Abend würde Die Spaßfraktion zum ersten Mal ein Konzert ohne ihren Bassisten Lippelle spielen, da dieser zu dieser fünften Jahreszeit Fasching komischerweise das Weite gesucht hat und mit seiner Herzensdame nach Rom pilgerte. Naja, also sie sind dann doch geflogen, weil dass dem Lippelle ein wenig zu anstrengend war, also das mit dem pilgern und so. Lassen wir das. Auf jeden Fall schien die Sonne in Rom und in Wimpfen wars kalt. Aber dafür Fasching. Jetzt dürft ihr euch raussuchen, was euch besser gefallen hätte. Andi, Oli und Karl entschieden sich für den Fasching und das Konzert. Wäre ja auch blöd gewesen, wenn sie auch nach Rom gepilgert wären….Soso, nun brauchten die drei noch einen Bassisten. Und man erinnerte sich an die Kumpels von Lock und Gurr, die so gut wie alles können. Bass und Gitarre spielen und Singen gehören auch dazu und so waren die zwei Streiterlein mit am Start. So einfach war das aber nicht, wie es sich dann am Ende vielleicht angehört hat. Oder auch nicht. Egal, wir haben so an die drei Mal geprobt und haben dann die paar Songs eingeprobt, von denen der Peter Gurr und der Sebastian Lock manche noch nicht kannten. Also vorher. Aber es waren ja nur 60 Songs und so haben wir das locker eingeprobt. Ihr merkt sicherlich wie der Schreiber dieser Zeilen die Schwierigkeit der Aufgabe herunterspielt und ein Gefühl von cool sein vermitteln will. Ob das jetzt geklappt hat, müsst ihr selbst wissen. Nichtsdestotrotz (woah, was für ein geiles Wort) haben wir es geschafft die Songs zu spielen und der Rosenmontag konnte kommen.
Wie jedes Jahr ist der Rosenmontag der Tag nach dem Umzug in Bad Wimpfen. Und der Tag ist der Tag nach dem Fasching in Biberach. Und der Tag ist der Tag zwei Tage nach dem Altweiberfasching. You know… Aber im Vergleich zum letzten Jahr gings den Musikern erstaunlich gut. Also nach dem Kinderfasching die Backline aufbauen, auf den Marc warten und dann zusammen mit dem Marc die PA aufbauen und dann warten. Im Vorverkauf gingen über 200 Karten weg und das finden wir spitze. So waren dann wohl am Ende so an die 300 bis 350 in der Halle und die waren gut voll. Also die Leute. Und die Halle auch.
Gegen 21 Uhr haben wir unser erstes Set angefangen und wie jedes Jahr war der Fasching wieder ein Selbstläufer. Du kannst den Leuten die Nachrichten vorlesen und die drehen durch. Cool ist das! Da brauch man nix können. Okay, haben wir aber, denn wir hatten ja 60 Lieder eingeprobt. Und so haben wir die auch fast alle gespielt. Gegen 02:30 Uhr war dann aber auch Schicht im Schacht und alles gut.
Zu erwähnen bleiben die Herren Gurr und Lock, die uns einen super Abend verschafft haben und fehlerfrei die Songs (Covers und DSF-Songs) runtergezockt haben, sowie die ganzen Leutlein in der Halle, vor der Bühne und an der Bar. Football’s coming home kann ich da nur sagen. Danke!
Achso noch was: ein mittelgroßes Fuck you geht dieses Jahr an ein paar Herrschaften in grüner Uniform, die sich irgendwie nach dem Gig vor der Halle zu wichtig nehmen mussten und uns die Wegfahrt von der Halle erschwerten, sowie ein paar Leuten den Heimweg vermiesten. Ihr seid ja nur neidisch, weil ihr nicht in der Halle sein konntet. Prost Mahlzeit, bis zum nächsten Fasching, dann aber wieder ohne Stimme.










