18.08.07 – Rock am Weiher

Sodelle, Rock am Weiher oder auch Die Reise ins Ungewisse!
Erfahrene und fleissige Gigberichtleser kennen sich ja aus mit den tapferen Streiterlein, die sich auf die Reise machen und tolle Abenteuer erleben! An diesem Tage sollte ein neues dazukommen…Aber von vorne.
Die Herren Andi Oli Philipp samt Freundinnen und mutigen Mitstreitern treffen sich am Samstag Morgen am Proberaum. Andi, Oli und Philipp haben sogar noch geprobt. Das macht Spaß. Dann abbauen, hochtragen, einladen und dann mit zwei vollbepackten (!) Autos Richtung Friedelsheim, dass bei Bad Dürkheim liegt. Fahrt verläuft ohne Komplikationen. In Friedelsheim angekommen suchen wir die Veranstaltung, die sich Rock am Weiher nennt. Einen Weiher finden wir, und auch eine schnuckelige Bühne, davor aber Bänke und Tische…Hmmm, wo findet das Rockkonzert an diesem Abend statt? Ahh, hier am Weiher, okay! Also gut. Wir sind zwar für den angekündigten Soundcheck schon zu spät, aber die Anlage ist ja auch noch nicht da. Gutgut, dann können alle erstmal essen gehen, Friedelsheim erkunden und nach einem Ort schauen, wo man z.B. die Bundesligatopspiele Bremen-Bayern und Schalke-Dortmund anschauen kann. In Friedelsheim findet sich nichts, dafür aber im Sportheim ein genießbares Schnitzel mit Pommes und Salat. Sauwer! Gestärkt mit Schnitzel und Pils gehts zurück zum Weiher, wo jetzt die Anlage steht, der Mischer da ist und wir dann den Soundcheck machen können. Ey, sowas habt ihr noch nicht gesehen…Also nicht, dass die Jungs den Sound nicht hinbekommen haben, oder irgendwas schief gegangen ist (naja, dazu später), aber mit welcher pfälzischen Lockerheit hier gearbeitet wird, ist echt grandios und einmalig. “Ahh heeeer, jetzt mache ma mol die Ooohhlach oah.” Also Soundcheck, der eigentlich echt gut verläuft und wir sind ja auch die pflegeleichteste Band der Welt. Nicht die Beste, aber die Pflegeleichteste. Das ist doch auch was. Nee, aber mal im Ernst. Was es für Bands gibt, die länger Soundcheck machen, als sie dann letztendlich spielen…Unglaublich. Also wie gesagt, der Sound war gut, auf der Bühne auch, nuuuuuur: Olis Mikro stand unter Strom. Also so richtig. Der Oli lutscht ja gerne mal an seinem Mikro rum, und wenn er dann aber jedesmal, wenn er ans Mikro kommt so richtig durchgeschüttelt wird, dann geht das garnet. Gut, ging wohl nicht anders. Wir sind ja pflege…ihr wisst schon. Naja, da muss ma durch. Also verteilte sie die Wimpfener Meute nach dem Soundcheck teils zum Weiher, um das Weiherstechen zu betrachten oder nach Bad Dürkheim, um die Fußballbundesliga zu verfolgen. Um 18 Uhr trifft man sich wieder, trinkt die ein oder anderen Weinschorle und isst (Philipp und Andi—wer sonst;-) ein oder zwei Crepes. Um 20 Uhr gehts auf die Bühne. Leute sind eigentlich schon da. Nur fühlen wir uns irgendwie wie auf einem Seniorenabend. Wir sind ja auch auf einer Weinkerwe. So schauts aus. Wir spielen trotzdem (natürlich) weiter und bekommen auch vereinzelt netten Applaus. Mehr aber auch nicht. Man kann auch nicht jeden Tag vor einem begeisterten Publikum spielen. Wäre zwar schön, aber ist halt nicht so. Das muss man durch, und das macht uns ja nichts aus. Nur das Mirko kotzt einen wirklich an. Stromschläge sollen ja für manche inspirierend wirken, aber das ist nicht so. Das tut weh! Das macht einen so richtig fertig, vor allem, wenn man zeitgleich noch singen und Gitarre spielen soll. Mikro wird ausgetauscht, aber der Strom bleibt….Aber dem noch nicht genug. Dem Lippelle reißt eine Basssaite…ja genau, eine Basssaite. Ersatzbass lassen wir mittlerweile immer daheim, also nix mit schnell wechseln. Neue aufziehen. So kommt es, dass die Spaßfraktion nach langer, langer Zeit mal wieder den Club der anonymen Alkoholiker spielt. Und das auf einem Weinfest, 80% Seniorenanteil hat…Höre ich da etwa ein Lachen beim Gigberichtleser? Weiter gehts, die Basssaite ist wieder drauf, da reißt ne Gitarrensaite. Nicht weiter schlimm, es gibt ja Ersatzgitarren. Also gehts weiter bis zum bitteren Ende. Mittlerweile stehen vielleicht sogar ein bis zwei Leute direkt vor der Bühne, die sich auch mehr oder weniger zum Takt bewegen. Andere klatschen ein bisschen. Das ist auch schön. Höhepunkt wird die Mitsingstelle bei Du fehlst mir. Da singen die Leutchen mit und uns macht es auch wieder Spaß. Trotzdem stinken Gigs mit Mikros, die Stromschläge verpassen so dermaßen, das glaubt uns keiner. Soweit so gut. Also haben wir auch mal in Friedelsheim gespielt. Nächstes Jahr dürfen wir vielleicht wieder kommen und zwei Stunden später spielen. Da gings dann schon gut ab bei der Stones-Coverband. Hut ab! Wir haben uns dann alle durch die Bank herrlich betrunken und den Abend noch schön ausklingen lassen. Manche mehr, manche weniger. Kleine und große Verletzungen gab es auch noch, aber hierüber schweigt der Gigberichtschreiber. Danke an die Jenny, dass wir alle bei ihr auf dem Dachboden schlafen durften. War auch grandios, vor allem der Weg zum Klo…Aber auch hierüber hüllen wir einen Nebel des Schweigens;-) Friedelsheim: wenn ihr uns nochmal wollt, dann kommen wir wieder. Danke an alle Liebhaber er gepflegten Gitarrenmusik. Wir (Die mit Abstand(!!!) pflegeleichteste band der Welt!!!


6 Kommentare zu “18.08.07 – Rock am Weiher”

  1. docbyte sagt:

    ui, da habt ihr euch aber ne lange strecke ausgesucht für den ersten gig seit x-mas-rockt.

    hmm das muss man sich mal noch überlegen.

    habt aber n spitzenslot würd ich sagen

  2. Philipp sagt:

    @docbyte / alle:
    wir werden auch vorher noch gigs spielen! versprochen!

  3. Kurt Cobain sagt:

    Na det will ich auch hoffen ey
    Keene ahnung wie ich in die Pfalz kumme soll
    Da muss uf jeden Fall vorher was im Umkreis passiern

  4. Glaumes sagt:

    Da werden wir sicher was auf die Beine stellen… wer in Hofstetten dabei war wird sich erinnern ;)

  5. Oli sagt:

    @Glaumes: Aber hallo! Wir haben schon ne Möglichkeit wo wir unsere Zelte aufstellen können:-) Das wird grandios!

  6. docbyte sagt:

    Sehr schöner Bericht :)
    Glaub nur vlt. nicht das ganz passende Publikum :D

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