Zu allererst: Gewisse Leute, deren Namen hier explizit nicht genannt werden, behaupten, dass die Gigberichte in letzter Zeit nachgelassen haben. Sie sind nicht mehr lang, nicht mehr witzig und überhaupt…Das trifft den Gigberichtschreiber sehr…Aber 2010 wird alles anders:
Dieser Gigbericht versucht an die alten Gigberichte anzuknüpfen, auch wenn jetzt schon sicher ist, dass er noch nicht das Topniveau vorheriger Berichte erreichen kann. Auch ist er nicht so lange. Aber es ist ein Anfang. Die nächsten werden DER HAMMER!
Hey ho, hey ho! Wir sind vergnügt uns froh!
4 tapfere Streiterlein machen sich auf den Weg von Bad Wimpfen nach Weißwasser. Es ist kalt. Es ist windig. Die Bäuche sind noch voll vom Vortag, denn es war und ist ja Weihnachten. Wir freuen uns auf unser letztes Konzert 2009 und auf unseren Urlaub. Oli fährt direkt am nächsten Morgen zum Skifahren und auch Philipp hat die Koffer schon so gut wie gepackt. Andi macht Urlaub auf Balkonien. Also metaphorisch…
Weißwasser ist schon ein Stück, aber mit einem Nintendo DS, ach nein, mit zwei Nintendo DS und tollen Hörspielen (YEAH, 2009 ist fast vorbei und wir haben endlich unsere ANTI BORING MAßNAHMEN ergriffen) macht die Fahrt fast noch Spaß und geht auch schnell vorbei. Wir stellen fest, dass es wenig Fast Food Restaurants in Ostdeutschland gibt und kommen über dei sieben Berge und Wälder in Weißwasser an. Dort suchen wir nach was zu essen, weil wir mal wieder viel zu früh da sind. Wir sind echt fast immer zu früh, selbst wenn wir uns vornehmen mal zu spät zu kommen, schaffen wir das meistens nicht. Also suchen wir einen Laden, der uns was zu essen macht und stoßen auf ein schönes italienisches Restaurant, nachdem Philipp gegen die anderen drei sein ganzes Hab und Gut verloren hat, weil ein anderes gut bürgerliches Restaurant zu hatte. Vielleicht wollten sie uns auch einfach nicht. Also essen…Schon wieder…
Das Konzert und die ganze Veranstaltung sollte heute in einer alten Schule stattfinden, die 2010 abgerissen wird. Das ist aus dem Grund geil, weil man in dieser Schule dann machen kann, was man will. Man kann zum Beispiel die verschiedenen Floors (also das sind die verschiedenen Räume und Ebenen, wo die Party stattfindet…für diejenigen, die nicht so oft in der Szene unterwegs sind…haha) auf die Wände schreiben. Die Veranstaltung Crossing X-MAS fand zum 10. Mal statt. Es gab gefühlte 100 Floors. DJs und Bands. Einen Schlager-Floor, einen House-Floor, eine Britpop-Floor, und eine Bühne, auf der wir spielen sollten. Schön heute war, dass für das Wohl der Bands sehr gut gesorgt wurde. Es war ja auch schließlich Weihnachten. Sehr schön. So. Nur etwas kalt wars im Backstage. Unsere Hip Hop-Kollegen aus Köln haben sich dann auch erstmal schlafen gelegt. Auch nicht schlecht. Wir haben solange Nintendo DS gespielt. Echt cool. Super Mario und so. Wie zu alten Zeiten. Und man kann da optimal dazu fluchen. Sehr gut. Also dann warten, essen und so Sachen.
2500 Menschen waren da an diesem Abend. Nicht alle vor der Bühne, aber immerhin im ganzen Gebäude. So haben wir eine Stunde auf unsere Instrumente eingeschlagen und ne gute Zeit gehabt. Anschließend haben wir noch unsere Namen auf ein paar CDs geschrieben und dann haben wir unsere sieben Sachen gepackt. Heimwärts und mit wenig Schlaf ab in den Urlaub. An dieser Stelle vielen Dank an die wirklich netten Veranstalter von CROSSING X-MAS! Wir kommen gerne wieder!








