Gigbericht 08.05. Böckingen Bürgerhaus

Wir spielen in Böckingen im Bürgerhaus! Tolle Sache, da waren wir noch nie. Nur ein paar Meter weiter in der Gartenlaube, die es ja mal wieder hart getroffen hat! Vorweg: Es war heiß, heiß, heißer, am heißesten! Brutal! Aber geil. Aber wie immer von vorne…

Ja, okay. Ich weiß. Wieso kommt der Gigbericht erst jetzt? Und es wurde doch mal gesagt, dass sich alles ändern und Besserung einkehren wird. Ihr habt ja Recht. Schande über mein Haupt und eine komplette Volldröhnung vom neuen Ich und Ich-Album auf meine Ohren. Als Entschuldigung könnte ich jetzt Arztbesuche, Krankheit, den wöchentlichen Waschtag, ein tolles Fernsehprogramm einschieben oder einfach sagen, wie es wirklich war: Das Motto dieses Gigberichtes lautet: Was du heute kannst besorgen, verschieben lieber gleich auf (Über-)Morgen! Naja, Verzeihung!

Los ging es dann mit einer kleinen Feier am Freitag Abend, auf der die oder der eine oder andere ein wenig zu tief ins Glas oder in die Gläser, Flasche, Dosen und woraus man noch alles trinken kann, geschaut hat (Schaut euch Andis Sicht der Dinge an). Also Kinder der Welt: Trinkt nur so viel, wie ihr könnt und nicht so viel, wie ihr glaubt zu können. Apropos Kinder dieser Erde…Eine Liedempfehlung meinerseits, die ihr unbedingt mal antesten müsst, ist diese hier!!! Ein absoluter Knaller! Voller Gefühl, Wärme und Liebe. Hachja, seufz…;-) Also Samstag und Proberaum. Einladen, sich von Philipps alten Amp verabschieden (der neue ist übrigens eine Granate!!!) und nach Böckingen fahren. So Gigs, bei denen man das Warten durch nochmal heim fahren ersetzen kann, sind manchmal schon cool. Also haben wir den Daniel begrüßt, den wir jetzt auch schon ein paar Jährchen kennen und uns gefreut, dass er uns wohl wirklich ein bisschen mag! Wir ihn auch! Also mit vielen tollen Helfern die Sachen die gefühlten vierundachtzig Treppen herunter tragen, die anderen Bands begrüßen und warten. Dann Sound checken und sich schon über die Hitze wundern. Anschließend sind wir dann alle nochmal nach Hause gefahren und haben uns in der Sportschau die verdiente Meisterschaft (und das aus meinem Munde) des FC Bayern angeschaut, um dann wieder eine Stunde vor Konzertbeginn im Bürgerhaus zu sein.

Also Merchstand aufbauen, Shirts und Alben verkaufen, viele, viele Freunde begrüßen, die an diesem Abend gekommen waren und abhotten. Abhotten. Also: Schwäbisch für Anfänger Teil 1: Abhotten (sprich abhoddö) nennt man tanzen, abtanzen! Ein Beispielsatz wäre: Ich geh mal wieder’n bisschen abhotten! Wir hotten dann am Schlagzeug, an der Gitarre, am Bass und an den Mikrofonen ab. Und an diesem Abend hat es besonders viel Spaß gemacht, abzuhotten, weil das Bürgerhaus gut gefüllt und abhottbar war! Vielen Dank! Also haben wir ein paar Songs gespielt und das so eum die 45 Minuten rum und haben geschwitzt! ALTER, würde der coole Checker von nebenan sagen: ALTER, war das eine Hitze in diesem Raum! So soll es denn aber auch sein. Schweiß auf dem Instrument, in den Augen, von der Decke, von der Bühne runter und überall! Den Leuten trieb der Anblick von drei schweißdurchtränkten Musikern wohl das Tanzgefühl in die Beine und so hatten wir eine sehr gute Zeit!

Anschließend haben wir uns abgetrocknet, CDs und Shirts verkauft, Schwätzchen gehalten, dann aber doch relativ zügig abgebaut und eingeladen, um parallel dazu mit einem Ohr noch die Herren von Staatspunkrott zu hören! Hut ab! Wir bedanken uns für einen schönen Abend mit allem, was dazugehört und verbleiben mit freundlichen Grüßen und einem dreifachen HOTT – AB, HOTT – AB, HOTT – AB bis zum nächsten Mal!
Danke an Daniel und die ganzen lieben Leute und natürlich an dich, lieber Konzertbesucher! Hellau!


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