Archive for the ‘Gigberichte 2009’ Category

Gigbericht 25.12. Crossing X-Mas Weißwasser

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Zu allererst: Gewisse Leute, deren Namen hier explizit nicht genannt werden, behaupten, dass die Gigberichte in letzter Zeit nachgelassen haben. Sie sind nicht mehr lang, nicht mehr witzig und überhaupt…Das trifft den Gigberichtschreiber sehr…Aber 2010 wird alles anders:
Dieser Gigbericht versucht an die alten Gigberichte anzuknüpfen, auch wenn jetzt schon sicher ist, dass er noch nicht das Topniveau vorheriger Berichte erreichen kann. Auch ist er nicht so lange. Aber es ist ein Anfang. Die nächsten werden DER HAMMER!

Hey ho, hey ho! Wir sind vergnügt uns froh!
4 tapfere Streiterlein machen sich auf den Weg von Bad Wimpfen nach Weißwasser. Es ist kalt. Es ist windig. Die Bäuche sind noch voll vom Vortag, denn es war und ist ja Weihnachten. Wir freuen uns auf unser letztes Konzert 2009 und auf unseren Urlaub. Oli fährt direkt am nächsten Morgen zum Skifahren und auch Philipp hat die Koffer schon so gut wie gepackt. Andi macht Urlaub auf Balkonien. Also metaphorisch…
Weißwasser ist schon ein Stück, aber mit einem Nintendo DS, ach nein, mit zwei Nintendo DS und tollen Hörspielen (YEAH, 2009 ist fast vorbei und wir haben endlich unsere ANTI BORING MAßNAHMEN ergriffen) macht die Fahrt fast noch Spaß und geht auch schnell vorbei. Wir stellen fest, dass es wenig Fast Food Restaurants in Ostdeutschland gibt und kommen über dei sieben Berge und Wälder in Weißwasser an. Dort suchen wir nach was zu essen, weil wir mal wieder viel zu früh da sind. Wir sind echt fast immer zu früh, selbst wenn wir uns vornehmen mal zu spät zu kommen, schaffen wir das meistens nicht. Also suchen wir einen Laden, der uns was zu essen macht und stoßen auf ein schönes italienisches Restaurant, nachdem Philipp gegen die anderen drei sein ganzes Hab und Gut verloren hat, weil ein anderes gut bürgerliches Restaurant zu hatte. Vielleicht wollten sie uns auch einfach nicht. Also essen…Schon wieder…

Das Konzert und die ganze Veranstaltung sollte heute in einer alten Schule stattfinden, die 2010 abgerissen wird. Das ist aus dem Grund geil, weil man in dieser Schule dann machen kann, was man will. Man kann zum Beispiel die verschiedenen Floors (also das sind die verschiedenen Räume und Ebenen, wo die Party stattfindet…für diejenigen, die nicht so oft in der Szene unterwegs sind…haha) auf die Wände schreiben. Die Veranstaltung Crossing X-MAS fand zum 10. Mal statt. Es gab gefühlte 100 Floors. DJs und Bands. Einen Schlager-Floor, einen House-Floor, eine Britpop-Floor, und eine Bühne, auf der wir spielen sollten. Schön heute war, dass für das Wohl der Bands sehr gut gesorgt wurde. Es war ja auch schließlich Weihnachten. Sehr schön. So. Nur etwas kalt wars im Backstage. Unsere Hip Hop-Kollegen aus Köln haben sich dann auch erstmal schlafen gelegt. Auch nicht schlecht. Wir haben solange Nintendo DS gespielt. Echt cool. Super Mario und so. Wie zu alten Zeiten. Und man kann da optimal dazu fluchen. Sehr gut. Also dann warten, essen und so Sachen.
2500 Menschen waren da an diesem Abend. Nicht alle vor der Bühne, aber immerhin im ganzen Gebäude. So haben wir eine Stunde auf unsere Instrumente eingeschlagen und ne gute Zeit gehabt. Anschließend haben wir noch unsere Namen auf ein paar CDs geschrieben und dann haben wir unsere sieben Sachen gepackt. Heimwärts und mit wenig Schlaf ab in den Urlaub. An dieser Stelle vielen Dank an die wirklich netten Veranstalter von CROSSING X-MAS! Wir kommen gerne wieder!

Gigbericht 19.12. X-MAS ROCKT Bad Rappenau

Donnerstag, Januar 7th, 2010

Was soll man sagen?!
Ein grandioser Jahresabschluss zuhause und mal wieder ein 24 Stundentag für alle Beteiligten!
Wie immer der Verweis zum Forumlink und zum Video.

Schaut euch nochmal Andis Sicht der Dinge

Hier gehts zum Forumlink!

Gigbericht 12.12. Wohnzimmerkonzert Bad Wimpfen

Sonntag, Dezember 13th, 2009

Laila, die mit der größten Votingparty das AOP-Wohnzimmerkonzert gewonnen hat, begrüßte uns in ihrem Wohnzimmer. Wir hatten einen tollen Abend.
An dieser Stelle wollen wir uns nochmal für eure monatelange Unterstützung bei den zahlreichen Voting bedanken! Ihr habt uns dieses Jahr unvergessliche Momente beschert!

Hier ein paar Impressionen:

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Gigbericht 11.12. Ulm Club Schilli

Samstag, Dezember 12th, 2009

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Wer diesen ja wirklich nicht schweren Zungenbrecher nicht mindestens dreimal hintereinander fehlerfrei aufsagen kann, der spielt nicht in der ersten Liga. Wir spielen in der ersten Liga und können auch “Fischers Fritz fischt frische Fische…” oder “Wer anderen eine Brastwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät” ohne Probleme fehlerfrei aufsagen. Wer mal gegen uns antreten will, schreibt eine Postkarte an den Andi. So.
Also Ulm und Club Schilli. Da treffen wir uns einfach mal im Proberaum, laden Das zeug ein, nachdem wir Bänke ausgeladen haben. An dieser Stelle sagen wir mal wieder einfach DANKE an die liebe Natalie, die uns immer wieder ihren Bus zu Verfügung stellt. Und Philipp kann die Bänke immer noch nicht richtig einbauen…Es ist ja wirklich so, dass man sich ja mittlerweile echt freuen kann, wenn man auf einer Autobvahnraststätte ein Sixpack Bier für unter 10 Euro bekommt. Hat gestern sogar geklappt. Das wollten wir hier eh mal ansprechen. Es gibt (zumindest bei uns in der Provinz) keinen Supermarkt, der gekühltes Bier verkauft. Das ist uns ein Rätsel. Verstehen wir nicht. Wenn jemand einen Supermarkt weiß, der das macht, dann sagt uns bitte Bescheid. Gestern haben wir dann noch zwei Bifis gekauft und waren dann doch wieder über 10 Euro. Was solls. Die Strecke nach Ulm zieht sich. Also so wirklich. Mit ein, zwei Staus sind wir dann auch irgendwann angekommen. Der Club Schilli ist direkt neben dem Roxy in Ulm, was der ein oder andere von euch bestimmt kennen wird. Der Club Schilli ist ein kleiner, aber feiner Club mit einer schmucken Bühne und netten Leuten, die uns Nudeln mit Tomatensoße gekocht haben. Vielen Dank. Immerhin besser als Chilli!
Wir haben vorher aber erstmal die Herren von Benzin begrüßt. Das sind echt richtig nette Kollegen, die im Februar ihr neues Album rausbringen. Müsst ihr unbedingt mal antesten. Soundcheck gabs an diesem Tag wegen Zeit- und sonstigen Problemen nicht. Aber wer braucht schon einen Soundcheck, wenn man eh nur einen einzigen einsamen Monitor auf der Bühne stehen hat, aus dem einfach mal nichts rauskommt. Also hat die erste Band an diesem Abend Coldflame angefangen. Die machen so, tja, was machen die für Musik? Harte verzerrte Gitarren mit Computersachen. Hat Spaß gemacht.
Dann Umbaupause und die Herren AndiOliPhilipp auf die Bühne. Mittlerweile waren auch Leute da, so dass der Ckub gut gefüllt wurde und los gings. Was kann man sagen, würde Andi fragen. Ulm war das Klatsch- und Tanzpublikum. Das hat Spaß gemacht. Gut ist, dass die Leute vor der Bühne meistens nicht mitbekommen, was auf der Bühne so alles vor sich geht, wer seine Finger auf die falschen Bünde setzt oder einfach mal eine Textzeile auslässt, weil man halt im Moment keine Lust, Luft oder was auch immer hat…Lange Rede und wenig Sinn, wir haben echt schon besser gespielt. Aber schön, dass die Leute trotzdem Spaß hatten und wie gesagt tanzten und klatschten. Tanzten und Klatschten hört sich komisch an. Getanzt und geklatscht haben. So. Wir haben drei neue Songs zum Besten gegeben, die wir besser gespielt haben als unsere anderen Sachen. Sollte uns zu Denken geben. Trotzdem ein tolles Konzert. Danke dafür.
Nach uns die Herren von Benzin, die richtig geile Songs und eine Menge Spaß auf der Bühne haben. Danach auf die Autobahn, zum Glück mit ohne Schnee oder nur wenig Schnee. Ausladen, eine Gute Nacht Geschichte und ab ins Bett. Rechtherzlichen Dank, Ulm wir kommen wieder! Bis bald!

Gigbericht 14.11. Heilbronn Klubsofa

Donnerstag, November 19th, 2009

Wir sind übrigens auf der Suche nach einem neuen Proberaum. Er sollte möglichst nicht zu klein und (ganz wichtig) ebenerdig sein. Falls jemand irgendwas weiß oder jemanden kennt, der jemanden kennt, dessen Großonkel einen Bekannten hat, der einen kennt, dessen Bruder uns einen Proberaum vermieten will…Bitte einfach Bescheid geben. Wir lieben zwar unseren alten Proberaum, aber irgendwie ist es eine Hassliebe. Er ist nicht sehr geräumig und irgendwie ungemütlich. Außerdem haben wir keinen Kühlschrank, weil kein Kühlschrank reinpasst. Und Treppen. Treppen sind für Musiker die Hölle. Mittlerweile sind wir im Ein- und Ausladen echt auf Weltklasseniveau, aber es nervt und strengt unnötig an. Naja. Kommen wir zum Konzert im Klubsofa.

Wir haben ja bei unserem Album-Release schon im Klubsofa gespielt und das Klubsofa ist wirklich eine tolle Location für Konzerte. Klein, aber fein und mit viel Rock and Roll ausgestattet. Der Chris hat uns mit seinem Team sehr nett begrüßt und wir haben uns gleich wieder richtig wohl gefühlt. Vorher haben wir natürlich noch den Proberaum ausgeladen und die Sachen die Treppe hochgetragen. Ist ja logisch. Wie soll es auch sonst gehen? Also dann nach Heilbronn und zum Klubsofa. Aufbauen und Soundchecken. Die Jungs von Different, die uns an diesem Abend supporten sollten, kamen auch und machten das gleiche wie wir. Ausladen, aufbauen, Soundchecken.
Ich sags euch. Wir alle sollten viel öfters Bob Marley und Jimi Hendrix hören. Das entspannt und befreit. Ohne verbotene Substanzen, die keiner braucht. Probierts mal aus. Wenn ihr dann noch in Frankreich am Strand sitzt, mit einem Klapptisch, Klappstühlen, kühlem Kronenburg-Pils und einen Binockel spielt, dazu Bob Marley hört…Hachja…Aber zurück zum Thema. Rock and Roll im Klubsofa. Different (auuuuus Caaaalwwww) mussten einen Tag zuvor ihren geplanten Gig absagen, weil ihr Bassist krank war, aber Ersatz wurde schnell gefunden und so wurde nach nur einer Probe gerockt! Respekt! So muss das sein. Ansonsten ein cooler Gig. Mr.Perfect ist ein geiler Song. Dann AndiOliPhilipp. Das Klubsofa platzte nicht aus allen Nähten so wie beim CD-Release, aber trotzdem war der Laden gut gefüllt. Es folgten 1,5 h Punkrock mit vielen Songs und einem niegelnagelneuen Song namens “Supermann”, der in der Zugabe gespielt wurde. Es hat Spaß gemacht, wir hatten Freude und die Leute sichtlich auch. Gott seid Dank ist heute niemand so richtig auf die Bühne gefallen. Beim letzten Mal hat der Philipp fast spontan sein Mikro aufgegessen und so einige Leute haben gedacht, mal kurz auf die Bühne fallen zu müssen. Das hielt sich heute in Grenzen. Gut so. Auch die Boxen hielten das Gedränge und Getanze aus. Besonders gefreut hat uns, dass wir einige neue Gesichter entdeckt haben, die wir bisher noch nie gesehen hatten. Freude!

So haben wir mit “Supermann” und “Nummer einer Liste” zwei Zugaben zum Besten gegeben und uns dann freudig dem Trinken gewidmet. Dies soll es auch schon fast gewesen sein. Wir bedanken uns bei Chris und seinem Team, bei den Jungs von Different, bei Ute fürs Merch machen, bei Frau Huck fürs Kasse machen und natürlich bei allen anderen, die uns wieder einen wunderbaren Abend beschert haben, speziell Natalie und Sonja, dazu Patrick von COURS DE COLLISION (checkt das mal aus) und seinen Freunden aus Speyer. Und natürlich auch dir, liebe(r) [bitte Name eintragen]! Samstag geht es mit der Band zu Enter Shikari und The Prodigy. Wir sehen uns live am 11.12. in Ulm zusammen mit Benzin!

Gigbericht 07.11. Stuttgart Landespavillon

Dienstag, November 10th, 2009

Der Play Live Wettbewerb, das Halbfinale, in dem wir am Samstag mit drei anderen Bands spielen durften, ist eine gute Sache. Das Pop Büro Baden-Württemberg veranstaltet nicht nur, sondern begleitet und unterstützt die Bands im Verlaufe des Wettbewerbs in Form von Workshops und Beratung. So sind wir also am Samstag am späten Morgen nach Stuttgart gefahren, um am Abend ein Konzert zu spielen. Bis dahin hatten wir aber im Rahmen von Play Live schon einiges erlebt.
Es ist ja so…Wettbewerbe spielen ist eigentlich scheiße. Kann man so sagen. Doch in diesem Jahr haben wir mit der Coke-Tour und Play Live zwei Ausnahmen erfahren, wie es auch gehen kann. Das ist toll. Sonst zahlt man bei einem Wettbewerb erstmal eine Teilnahmegebühr dafür, dass man bei einem schlecht organisierten Konzert von einer Jury, die nicht bis drei zählen kann, wieder nach Hause geschickt wird. Oder es geht nach Publikumsentscheid und das Konzert findet in Niederhinteroberdupfingen statt und drei von vier Bands kommen aus Niederhinteroberdupfingen. Außer uns natürlich. So ging es uns im Laufe der Jahre das ein oder andere Mal. Das macht aber nichts.
Um kurz vom Thema abzuschweifen. Solltet ihr euch für Sitcoms interessieren und tatsächlich noch nicht die absolut grandiose TV-Serie “Two and a half men” auf Kabel1 gesehen haben, so möge er diesen Zustand bitte zu seiner eigenen Erheiterung ändern. Weltklasse. Auch zu empfehlen: “What’s up, dad”. Und natürlich der all time Klassiker “King of Queens”. Immer noch unübertroffen. Wir findet man jetzt eine Überleitung von Doug Heffernan zu einem Konzert in Stuttgart?

Also haben wir uns um 10 Uhr am Proberaum getroffen, um zu proben. Blöd ist, wenn alles noch genau so im Proberaum steht, wie man es eine Woche vorher ausgeladen hat. Wenigstens hat unser fleißiger Schlagzeuger sein Schlagzeug schon aufgebaut. Nun spielten und spielten wir und können auch behaupten, dass wir den ein oder anderen neuen Song irgendwann mal demnächst auf euch loslassen können. Schauen wir mal. Anschließend schön im Regen den Bus beladen, noch zum Philipp nach Hause, dann noch zum Döner und dann auf die Autobahn Richtung Stuttgart. Wir sind ja mittlerweile aus Berlin etwas dönerverwöhnt (welch ein wunderbares Adjektiv) und wurden dann gleich enttäuscht. Nacheinander aß jeder seinen Döner (ein Döner, zwei Dürüm) auf, trank seine Coke dazu, um dann (Andi als erster) festzustellen, dass Döner nicht gleich Döner ist. So fuhren A, O und P mit einem Dönergeschmack und leichtem Übelgefühl nach Stuttgart. Natürlich waren wir wie immer pünktlich (das ist echt ein Fluch…wir können machen, was wir wollen und wir schaffen es trotzdem immer noch pünktlich zu den Gigs…auch wenn wir trödeln und noch Döner essen gehen…).

Angekommen haben wir erstmal die Jungs von Parkhaus begrüßt. Äußerst nette Zeitgenossen, mit denen wir uns endlichmal ausgiebig über unser Diskussionsthema Nr.1 (dem großen Gang auf die Toilette) austauschen konnten (mehr dazu wohl in Andis Sicht der Dinge). Nacheinander kamen dann auch unsere Kumpels von Split und Still Drift. Mit den Heidelbergern Still Drift haben wir bereits das erste Play Live Coaching über die Bühne gebracht. War ganz großes Tennis. Dann haben wir die Mo und den Pierre vom Popbüro begrüßt und uns gefreut, die mal wieder zu sehen. Dann – natürlich wisst ihr was jetzt kommt – warten. Naja, okay, zuerst gabs noch die Begrüßung und das “Briefing”, wie man es heutzutage nennt. Und aus Gründen der Transparenz und der Fairness wurde die Reihenfolge der Bands an diesem Abend ausgelost. Unsere Glücksfee Andi hat uns dann einen hervorragenden zweiten Slot gezogen. Nicht als erste Band und nach dem Gig noch genügend Zeit, um entweder rumzulungern oder den ein oder anderen Drink zu sich zu nehmen. Aber jetzt: W A R T E N !

Wir haben ja dieses Jahr im Text und in Bild und Ton schon einige Male darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns langweilen! Und wenn wir sagen langweilen, dann meinen wir absolut BORING!!! Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht mit uns selbst beschäftigen könnten, aber wenn man einfach so oft miteinander unterwegs ist, dann ist einfach kein Platz für ergiebige und einfühlsame Gespräche oder sonstige Sachen. Abschlecken tun wir uns schon auf der Bühne. NEIN, wir brauchen eine Beschäftigung. An diesem Tage war es dann so, dass Philipp auf seinem Laptop ein Spiel gespielt hat. Und die anderen beiden durften nicht mitspielen. So haben sie dann auf Andis Handy Minigolf gespielt. Das ist nett, wisst ihr? Nett! Und es macht genau maximal 23 Minuten Spaß und das ist schon übertrieben. Deswegen sind wir immer noch auf der Suche nach Beschäftigungen, die uns die Zeit vertreiben. Das nächste Mal nehmen wir die große Ravensburger Spielesammlung mit und spielen Mensch ärgere dich nicht oder so. Aber das kann man auch nicht 4 Stunden am Stück spielen.
Okay, irgendwann hatten wir dann Soundcheck und dann haben wir den Sound gecheckt. Gut. Dann wieder warten. Dann sitzt man rum, geht pinkeln, rauchen, trinkt Red Bull oder Joghurt oder unterhält sich mit den anderen Bands, was ja auch gut ist, aber diese langweilen sich zum größten Teil auch. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer mag Oli einen Gameboy schenken oder mal ausleihen;-)??? Und für weitere Tipps zum Zeitverteib sind wir immer offen. Nur her damit:-)
Dann war Einlass um 20 Uhr, wir haben uns noch ein bissle mit dem Sibbi Poopzkid unterhalten, der an diesem Abend u.a. in der Jury saß. Still Drift haben dann als erste Band gespielt und mit ihren Songs zumindest uns überzeugt. Anschließend dann AndiOliPhilipp. Hoch auf die Bühne und die Bühne zerlegen! Gutes Motto. Helge als Opener und eine halbe Stunde Vollgas. Schön, dass einige Leute da waren. Das freut uns immer am meisten, wenn wir bekannte Gesichter in den ersten Reihen sehen. Wunderbar. Spaß hats gemacht, nur sind 30 Minuten einfach zu kurz für ein Rockkonzert. Naja, wir sind ja von der Coke-Tour nicht gerade verwöhnt…
Trotzdem hat es gereicht, um die Bühne freudig und verschwitzt zu verlassen. Also konnten wir uns Parkhaus und Split anschauen, die einfach beide richtig geile Songs haben. Der Cuba Libre an diesem Abend hatte es auch in sich (mal nachfragen bei Andi und Oli). Nachdem alle Bands gespielt hatten, kam es nach der Beratung der Jury zur Siegerehrung. Platz 2 ging an Split und auf Platz 1: AndiOliPhilipp. Wuuuhuuu! Aufgrund der starken Konkurrenz hatten wir ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, aber die Freude war natürlich umso größer. So dürfen wir jetzt im Februar im Landesfinale von Baden-Württemberg spielen. Anschließend gabs dann noch Feedback von der Jury.
Abgebaut wurde dann auch noch, von den Bands und den Pop Büro-Leuten verabschiedet und so traten Andi, Oli und Philipp seelig die Heimreise an. Einer Einkehr beim Restaurant zum goldenen M, folgte das Ausladen und um kurz vor 4 Uhr waren wir dann im Bett. Wunderbarer Abend! Wunderbares Konzert! Wir freuen uns und bedanken uns bei allen, die an diesem Abend dabei waren!!! Bis baldööö!!!

Gigbericht 24.10. Erlenbach Pavillon

Montag, Oktober 26th, 2009

Einhundertdreiundsechzig. Onehundredandsixtythree. Cent Soixante trois. 163 Konzerte haben Andi, Oli und Philipp zusammen gespielt. Nicht immer zu dritt, aber immerhin seit 1999. So haben wir dieses Jahr quasi zehnjähiges Jubiliäum, was das Zusammenspielen in einer Band angeht, in der Schlagzeug, Gitarre und Bass vorkommen. “Zehn Jahre Chaos-Party – wie schnell die Zeit vergeht”… Schon irgendwie komisch, dass wir zu dritt angefangen haben, dann jahrelang mit dem Nick und danach dem Karl einen Leadgitarristen hatten und jetzt wieder zu dritt Musik machen. Und das mit so großer Freude! Aus diesem Anlass soll dieser Gigbericht ein wenig anders gestaltet werden, als andere Gigberichte. Warum? Es ist Jubiläum!

So hat das Gigbericht Team von AOP es tatsächlich geschafft am Rande des Konzertes in Erlenbach Interviews mit den Beteiligten zu führen…;-)

AOP-Gigbericht Team: Andi, du spielst jetzt seit über 10 Jahren Schlagzeug. Wie hast du angefangen und wie findest du dein Spiel heute?
Andi: Ja, ihr habt Recht. Seit über 10 Jahren haue ich jetzt schon auf die Felle. Und für alle Fälle [Wortwitz wurde von der Redaktion gestrichen...da ihn außer der Redaktion keiner verstanden hat...] kann ich sagen, dass ich am Anfang echt nicht gut gespielt habe, mich aber über die Jahre gesteigert habe. Nachdem ich mich dieses Jahr einer radikalen “Andi muss fasten, damit er hinter der Schießbude noch besser wird”-Diät unterzogen habe, ist mein Schlagzeug Spiel noch geschmeidiger geworden!
AOP-Gigbericht Team: Wir fandest du speziell deinen Auftritt heute hier in Erlenbach?
Andi: Ich bin eine Atze und habe gerockt!
AOP-Gigbericht Team: Philipp und Oli, was kann man sagen?
Andi: Ihr verwendet meine Fragestellung!
AOP-Gigbericht Team (sichtlich rot werdend): Wie fandest du das Publikum in Erlenbach?
Andi: Unfassbar, um Oli zu imitieren. Kleiner Raum, kein optimaler Sound, aber was vorallem in den ersten 7-8 Songs abging, war echt geil. Die Leute haben mitgesungen und hatten ihren Spaß. Grandios, um Oli nochmal zu imitieren.
AOP-Gigbericht Team: Andi, jetzt mal Hand aufs Herz. Was ist dran an den Gerüchten, dass du niemals Philipps Bassamp trägst.
Andi: Isch hab Rücken!
AOP-Gigbericht Team: Danke Andi, äh Atze!
Andi (zieht genüsslich an seiner Zigarette): Ja ist gut, ich geh mich mal umziehen.

Andi, wie man ihn kennt. Immer für einen flotten Spruch gut und immer mit Atzenmütze am Start! Auch er hat sich im Laufe der Jahre verändert. Aus laaaangen Haaren wurden keine Haare. Aus einem Beginner am Schlagzeug wurde eine Groovemaschine! Vor dem Konzert konnte man Oli zum Interview überreden!

AOP-Gigbericht Team: Oli, es ist jetzt 20 Uhr, ihr habt gerade den Soundcheck hinter euch und in einer Stunde fangen SoWieSo mit ihrem Gig an. Wie fühlst du dich?
Oli (beim Gitarrensaiten aufziehen): Ja, ihr habt Recht. Ich finde unseren Sound erstaunlich gut. Nur schade ist, dass Andi direkt zwischen Philipp und mir steht und wir so heute überhaupt keinerlei Nettigkeiten austauschen können. Sonst habe ich aber vom Feeling her ein gutes Gefühl.
AOP-Gigbericht Team: Euer Gig Nr.164 steht an. Was kann man sagen?
Oli: Ihr verwendet Andis Fragestellung!
AOP-Gigbericht Team (peinlich berührt): Das hat Andi auch schon gesagt. Okay, wie ist die Setlist heute aufgebaut?
Oli: Wir spielen um die 20 Songs, haben einige ältere Songs am Start. Merkwürdig und den Räghiey-Song haben wir schon lange nicht mehr gespielt. Oh, moment. Ich muss weg, damit ich nicht an der Kasse sitzen muss…
AOP-Gigbericht Team: Danke, Oli.
Oli (pikst sich an der frisch aufgezogenen hohen E-Saite): Auuuuuaaaa!

Philipp spielt Bass. E-Bass. Hat aber seine Basics (oh, das Wort wollte ich auch schon immer mal verwenden) im klassischen Kontra-Bass-Spiel. Dazu hat er schon in jungen Jahren in Musicals gesungen. Unvergessen seine Hauptrolle im Musical Strubbeltatz vor vielen, vielen Jahren. Nach dem AOP-Gig spricht Philipp über den Gig und das Innenleben der Band!

AOP-Gigbericht Team (freut sich auf das Interview mit Philipp, weil dieser als angenehmer Interview-Partner gilt): Hey Philipp, danke, dass du dir kurz nach dem Konzert die Zeit für ein kurzes Interview nimmst!
Philipp: Kein Thema, dann können die anderen schonmal anfangen mit einladen…
AOP-Gigbericht Team: Womit wir beim Thema wären! Viele Fans fragen sich: Wie ist das Verhältnis zwischen A, O und P wirklich? Wie schauts aus im Proberaum? Ist die Bühnenshow nur Fassade?
Manager Timo aus dem Off: Nächste Frage bitte!
AOP-Gigbericht Team (aufgrund des Eingreifens des Managers schon wieder ziemlich kleinlaut): Ähm okay, finde ich toll, dass ihr auch privat ein so tolles Verhältnis zueinander habt. Wie fandest du euren Auftritt heute?
Philipp: Ich fand unseren Auftritt heute sehr gut. Wir hatten wirklich so richtig Spaß. Es waren über 200 Leute hier im kleinen Pavillon. Das ist klasse. Mit Andi und unserem Kumpel Geppi hab ich vorher eine gute Zeit an der Kasse gehabt, aber leider den Auftritt von SoWieSo verpasst. Aber die anderen haben gesagt, dass ihr Gig cool war. Gute neue Songs! Dann kurzer Umbau und ab gings. Wir haben mit Diese Zeit angefangen und auch Du fehlst mit und Mutter Theresa ziemlich früh gespielt. Das war ungewohnt, hat den Leuten aber Spaß gemacht. Und uns auch.
AOP-Gigbericht Team: Und was kann man…äh, wie fandest du dein Spiel und das von Andi und Oli?
Philipp: Du hast gerade fast Andis Fragestellung verwendet.
AOP-Gigbericht Team: Hust!
Philipp: Ich denke, wir haben heute fast zwei Stunden richtig Vollgas gegeben. Obwohl der Sound mit unserer Proberaumanlage nicht optimal war, hat es gerockt. Über mein Spiel müssen andere entscheiden, genauso gebe ich keine Kommentare in der Öffentlichkeit über meine Mitspieler ab. Das geschieht bei uns intern.
AOP-Gigbericht Team: Danke, Philipp!
Philipp: Alles klar!

Vielen Dank Erlenbach, obwohl laut Umfragen der Band, fast keine Erlenbacher da waren, dafür aber Neckarsulmer, Züttlinger und co… Besten Dank liebes Pavillon, wir kommen gerne wieder! Das war Konzert 164 und wir freuen uns auf die nächsten!!!

Gigbericht 17.10. Grombach Kerwe

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Törö und guten Tag!
Nach Berlin folgt Grombach. Das macht uns aber nichts aus, weil wir uns immer freuen, wenn wir unsere Lieder spielen können. Wenn dann noch Leute da sind, umso besser. So wie an diesem Tag in Grombach. Es war Kerwe und vor allem war es kalt. Was die Kerwe jetzt ganz genau bedeutet, haben wir noch nicht herausbekommen. Vielleicht fragen wir dann beim nächsten Mal.
Also sind wir nach Grombach gefahren, haben den Jungs und Mädels von Barbed Wire Hallo gesagt, die wir seit langem mal wieder gesehen haben. Fette Bühne, fetter Sound, coole Sache. Da hat sich seit dem letzten Mal einiges getan und die Band scheint noch besser und größer geworden zu sein. Hat uns gefreut. Die Evelin, die jetzt bei Barbed Wire singt, kennen wir ja auch schon etwas länger. Grüße an dieser Stelle.
Schade nur, dass jetzt der Mischer nicht mehr mit uns direkt sprechen wollte, sondern nur indirekt mit uns kommuniziert hat. Naja, da kann man nichts machen.
Also konnten wir leider erst etwas später anfangen und haben uns dann doch wegen zwei Sachen gefreut. Der Gitarrist von Barbed Wire war der Einzige, der einen Monitor auf der Bühne hatte. Juhu dachten wir uns und wir haben sogar gehört, was wir spielen. Ein bisschen. Und zweitens waren viele Leute schon sehr früh da. Das hat uns auch gefreut. Also haben wir 45 Minuten Vollgas gegeben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Besten Dank an alle, die extra wegen uns da waren! Danke an den Veranstalter Gerd und sein Team. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei euch!!!

Gigbericht 10.10. Berlin Odeon-Club

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Sooo…letzter Tag der Berlin-Tour, letztes Konzert im Odeon-Club. Odeon-Club hat vielen Berlinern nichts gesagt. Das ist wohl (nicht wohl, es ist so) ziemlich außerhalb. Wir haben auch mit dem Auto über ne halbe Stunde gebraucht von Kreuzberg aus. Also letztes Konzert. Was kann man sagen? Man kann sagen, dass diese Woche Berlin einfach nur unfassbar grandios war. Wir hatten so dermaßen Spaß und Vergnügen und zum ersten Mal in unserem Musikerleben hat sich so etwas wie “Wir sind auf Tour-Gefühl” eingestellt. Das ist schon krass. Da mag man nie wieder was anderes haben. Nach dem allmorgendlichen komischen Geschmack im Mund, der sich so schmeckt als hätte man im Döner am vorherigen Abend ne tote Katze samt verschimmelten Wiesel gehabt, wieder in den Schrank aufs Klo, dann duschen, dann Treffen mit den Jungs von Luft und Liebe, die auch beim Coke-Finale gespielt haben. Das ist ne komische Story. Gitarrist und Bassist der Band sind eineiige Zwillinge, die ursprünglich aus Bretzfeld kommen. Laut Timo die inoffizielle Hauptstadt unseres Landes. Timo kommt übrigens auch aus Bretzfeld, um das mal klarzustellen. Und siehe da: Timo und Mario und Manuel von Luft und Liebe kennen sich aus Kindertagen in Bretzfeld. Und das haben sie mal so durch Zufall herausbekommen, als feststand, dass Von Luft und Liebe auch beim Coke-Finale spielen.

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Also haben wir ein Bad Wimpfen meets Bretzfeld-Treffen gemacht und Tee und Kaffee getrunken. Nett war das. Andis hat dann auch gleich noch gefrühstückt und Philipp hat Faxen gemacht. Hihi. Unser Timo ist ja mit seinen gerade mal geschätzten (!) 26 Jahren schon ein alter Hase und wir sind froh, dass wir ihn haben. Lustig ist er auch. Meistens. Richtig einen getrunken haben wir mit ihm aber immer noch nicht. Ich glaube, da müssen wir mal schriftlich einen Termin vereinbaren!? Soweit so gut. Nach Frühstück, Kaffee, Süpchen und Tee sind wir dann wieder zurück zu Thomas’ Wohnung, haben unser Zeug gepackt und sind dann zum Bus gelaufen, um ins Odeon zu fahren. Thomas’ Wohnung liegt im 4. Stock! Was ja nicht weiter schlimm wäre, ABER die Wohnungen in Berlin sind alle gefühlte 8 Meter hoch, so dass 4 Stockwerke schon eine kleine Herausforderung sind. Vor allem, wenn man am Tag fünfmal hoch und runter läuft. Wir haben Beine. Aber, wir sind jetzt auch trainiert im Treppen steigen. Vielleicht nehmen wir mal an so einem Wettbewerb im Treppensteigen mit, so 8636 Stufen oder so. Oder auch einfach nicht. Wir sind jetzt fit!

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Also ab zum Odeon. Das war irgendwie immer die entspannteste Zeit des Tages. Die Fahrt zum Gig. Okay, zum Sage und Magnet waren es immer so 5-10 Minuten. Höchstens. Aber da der Odeon-Club ja außerhalb Berlins in Berlin (kann man das so sagen, nein ich glaube nicht) lag, hatten wir eine gute halbe Stunde Fahrt und das ist entspannend. Wir hatten einen riesen Radiosender in Berlin! STAR FM! Maximale Gitarrenmusik. Nur zum empfehlen. Wäre geil, wenn wir hier bei uns auch so einen tollen Radiosender hätten. Naja. Also dann ab zum Odeon. Es regnet. Zum ersten Mal oder nein zum zweiten Mal in Berlin. Sonst hatten wir echt Glück mit dem Wetter!

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Im Odeon angekommen haben wir erstmal wieder die Jungs von Circus Rhapsody begrüßt. Und die Jungs von Melloy, die uns an diesem Abend auch noch supporten sollten. Auch heute gab es wieder ein geiles Buffet, lecker Schnittchen und dazu: CHILI CON CARNE. Ouuuh ja. Kennt ja jeder. Für einen Musiker eine ganz heikle Sache. Zuerst: Das Chili war grandios, richtig gut, aber halt auch richtig deftig. Also Essen noch vor dem Soundcheck, dann Soundcheck…Da das Odeon normalerweise ein Club ist, in dem House Musik gespielt wird, hatten die Techniker ein paar Probleme mit der Anlage und wir so leider einen etwas längeren Soundecheck, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Anschließend wurde dann von einem Bandmitglied, das nicht näher genannt werden will, die Toilette aufgesucht. Chili sei Dank…

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Also haben Circus Rhapsody den Abend eröffnet und mal wieder alles weggeräumt, was man so in knapp 20 Minuten wegräumen kann. Hell yeah! Danach nach Melloy, die echt coole Songs haben. Danach A, O und P. Da das Odeon ziemlich groß ist, haben sich die ca. 100 Leute dann doch etwas verlaufen, aber bei unserem Gig versammelte sich eine große Meute vor der Bühne. Inklusive Timo, Iva, Natalie, Steffi, Nadine und Sonja, die sogar im Pogi gesichtet wurden. Grandios. Das ist Rock and Roll. Bei diesem Gig haben wir es so richtig gespürt. Wir sind auf Tour, haben den 5. Gig innerhalb von 7 Tagen, es zwickt hier und da, die Stimme ist nicht mehr die Beste, aber sie hält und das ist geil. Dieses Gefühl kann man durch nichts und rein gar nichts ersetzen. So muss es sein. Wir hatten wieder eine gute Stunde dermaßen Spaß, das lässt sich nicht in Worte fassen. Leider sind uns nach 5 Songs die Monitore durchgebrannt, da kann man nichts machen. Scheiß drauf. Auch Olis eine Mox hat den Geist aufgegeben. Scheiß drauf zum Zweiten. Nach ganz kurzer Umbaupause konnte es weiter gehen. Grandios! Wir haben dann noch Frankreich mit Timo am Gesang zum Besten gegeben. Er kann es noch! Wie zu besten Tonfusion-Zeiten. Dann haben uns Circus Rhapsody noch bei Mutter Theresa unterstützt und zum Schluss mussten wir dann natürlich noch unser IGNORAMA spielen. Wenn wir schon mal in Berlin sind;-) Was für ein Tourabschluss. Danke an alle, die da waren! Anschließend haben wir doch den ein oder anderen Cocktail zu uns genommen, ein wenig getanzt, getrunken, geredet, gefreut, getanzt, getrunken, etc. Dann einladen und noch einen Stopp beim Burger King.

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BERLIN! Wir danken dir! Vielen Dank an den Daniel (So Leute wie dich braucht das Land) und an den Timo (Für dich gilt dasselbe. Wir sind froh, dass wir dich haben!!!!!!!) für die ganze Organisation. Danke an Thomas und Michi. Danke an Natalie und Sonja! Danke an alle Mischer und Lichtmischer und die lieben Leute von den ganzen Clubs, die alle sehr nett waren!
Es ist einfach unglaublich, wie viele Leute sich unsere Shows angeschaut, die Texte mitgesungen, getanzt und gefeiert haben! Einfach krass. Das freut uns ganz ganz arg. Wir geben weiter Vollgass, um die Bühnen zu rocken! So wahr wir AndiOliPhilipp heißen. Besten Dank!

Gigbericht 09.10. Berlin Magnet-Club

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Mit Dönergeschmack im Mund, einer vollen Blase und mit dem Gefühl als hätte man am Tag zuvor einfach mal 20 Zigaretten gegessen, wacht man auf. Man ist immer noch im selben Zimmer, mit immer noch den gleichen Leuten und man ist immer noch auf Tour in Berlin! Super. Es ist Freitag. Magnet-Club steht heute auf dem nicht vorhandenen Plan. Okay, also gleiches Spiel wie immer. Aufstehen, pinkeln, duschen, Wasser suchen, kein Wasser finden, Leitungswasser trinken. Andi und Philipp gehen ihrer neu geprägten morgendlichen Zweisamkeit nach, in dem sie sich bei der Bäckerei am Eck einen Kaffee holen, sich auf eine Bank setzen, eine oder zwei rauche, Kaffee trinken und sich lieb haben. Zweisamkeit eben. Muss es auch mal geben. Es ist ja auch so, dass in der Band ein immer weiter gehender Kampf stattfindet, wer denn am jeweiligen Tag der Liebling unseres Managers Timo ist. Andi steht hier immer ziemlich weit vorne. Philipp und Oli werden eher etwas stiefmütterlich behandelt, was das angeht. An diesem Tag sollte jedoch der Oli ziemlich weit vorne sein. Timo kann man nämlich schon mit wenig Aufwand auf seine Seite bringen. Wenig Aufwand heißt in diesem Fall, dass der Oli sich in einem Berliner T-Shirt-Laden ein The Ramones-T-Shirt gekauft und am Freitag im Magnet anhatte. Da konnte niemand mehr mithalten und so war Oli Timos Liebling des Tages. Das sind Geschichten oder? Aber zurück zum Konzert oder zum Freitag im Allgemeinen.

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Wie gesagt genossen Andi und Philipp ihre neu gewonnene Zweisamkeit, wie auch Sonja und Oli, die einen Einkauf beim Lidl hinter sich brachten. Sonja kümmert sich zusammen mit Iva und Natalie und manchmal auch uns um den Merch. Dazu filmt sie meistens die Liveszenen, die bei Andis Sicht der Dinge verwendet werden. Und hauptsächlich ist sie mit dem Oli zusammen. Und das zurecht! Die gute Nachricht des Tages war, dass Natalie zusammen mit zwei Freundinnen am Samstag Morgen nach Berlin aufbrechen würde, um den Gig im Odeon-Club am Samstag Abend live zu erleben. That’s Rock and Roll!

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Aber es war ja noch Freitag. Also einkaufen oder Kaffee trinken, dann noch ein bisschen Ruhe genießen.
An dieser Stelle müssen wir uns auch mal beim Thomas bedanken (DER HERR AUF DEM BILD VOM MAGNET-KONZERT),

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in dessen Wohnung wir eine Woche lang schlafen durften und die wir quasi besetzt hatten. Samt Küche, Klo und Bad. Das Klo (von uns nur noch Schrank genannt) war echt klasse. Wir haben uns am Ende einfach schon vor dem Klo die Hose runtergezogen, weil das wegen Platzmangel im Klo selbst nicht ganz realisierbar war. Lustig. Philipp ist dann auch mit seinen langen Beinen fast an der Tür angestoßen. Gekocht haben wir auch mal. Einmal. Wollten wir öfters machen. Aber da ihr ja jetzt eh alle denkt, dass wir nicht nur berühmt, sondern auch reich sind (womit wir wirklich glücklich wären, wenn es denn nur so wäre;-), haben wir einfach immer Döner und Curry-Wurst und Burger gegessen. Und natürlich das Catering von Dan. Wuhhuu. Aber dazu später mehr. Thomas, besten Dank für alles und natürlich Grüße an Michi!

Also auf zum Magnet-Club. Schmucker Laden, in dem Philipp vor einer Woche nach dem Coke-Finale schon so wild abgestürzt ist (und ja, Andi und Oli waren nicht dabei, die haben sich vorher schon verpisst und haben ein Mädchen in der Hose;-) Wenn ein Club eine Einfahrt hat, wo man reinfahren und dann direkt vor der Tür alles ausladen kann, dann ist das ein guter Club. So wie der Magnet. Also ausladen und aufbauen. Und Sound checken. Wir hatten an diesem Abend den wohl kürzesten, aber auch besten Soundcheck ever. Mit zwei Songs durchspielen vielleicht 7 Minuten??? Aber das geile war halt auch, dass der Soundmann echt Ahnung von seiner Anlage und seinem Club hatte. Sound unten und vor allem auch auf der Bühne ein Genuss. Sabba Säch wie Timo sagen würde. Also Soundcheck und dann die Herren von Circus Rhapsody begrüßt, die an diesem abend mit von der Partie waren. Michi (Bassist und Sänger) haben wir das Zimmer geklaut. Er wohnt nämlich bei Thomas und schläft jetzt in Thomas’ Zimmer. Wo Thomas geschlafen hat, haben wir zuerst gar nicht gewusst…Aber er hat ein flauschiges Plätzchen gefunden!

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Dann sind wir zum Warten in den Backstageraum. Hell yeah! Nochmal ne Spur besser als im Sage-Club, wo es ja auch schon geil war. Was aber auch an dem genialen Catering von unserem Tourmann Dan lag. Es gab Schnittchen, aber geile Schnittchen mit Lachs, Schinken, Käse, etc. Dazu Würstchen (Schwäbisch: Seideworschd) und Frikadellen (Schwäbisch: Fleischküchle) und Brot und Obst und Kaffee und Tee und und und! Grandios. Dazu noch freies W-Lan im Backstage für Bands und so wurde das die wirklich beste Wartezeit auf einen Gig, die wir jemals hatten. Thomas, Timo und Iva kamen dann auch noch vorbei und so hatte das Ganze was von einem gemütlichen Abend und Beisammensein im Magnet-Club:-)
Nach noch ein bisschen Business im Backstage und dem ein oder anderen Bier, Schnittchen, Fleischküchle, etc haben wir uns dann noch ein paar Songs von Circus Rhapsody angeschaut. Macht richtig Spaß. Vor allem finden wir halt die Besetzung Schlagzeug, Gitarre, Bass cool. So soll es sein. Wir freuen uns über sowas. Also dann AndiOliPhilipp im Magnet-Club nach der besten Warterei der Bandgeschichte. Total entspannt:-) Da braucht man keinen Anti-Boring-Experten mehr. Aber leider ist es ja nicht immer so. Nein, halt total falsch. Es ist fast nie so. Also sind wir weiter offen für neue Spiele, Zeitvertreib-Sachen, etc. die sich im Tourbus oder auch Backstage leicht realisieren lassen.

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Aber da war ja auch noch ein Konzert zu spielen. Dass der Club nicht so gut gefüllt sein würde wie am Vortag, war klar. Aber es kamen trotzdem einige Leute, die mit uns so richtig die Sau rausgelassen haben. Und ganz wichtig. Fast alle konnten unsere Texte mitsingen und viele AOP-Shirts waren zu sehen. Richtig geil. Wenn man 600 Kilometer von zuhause entfernt ist, in einem Club spielt, in den wegen der eigenen Band auch noch Leute kommen, die dann AOP-Shirts anhaben und die dann fast alle Texte mitsingen können, die tanzen, die klatschen, die schreien…die einfach eine gute Zeit mit deiner Band haben. Unfassbar gut!

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So hatten wir 70 Minuten Spaß und Rock and Roll pur! Anschließend gings wie immer gleich zum Merchstand. Nein, falsch. An diesem Abend musste gleich abgebaut werden, weil noch eine Indie-Party stattfinden sollte, mit DJ-Pult auf der Bühne und so. Und uns wurde gesagt, dass wir das schnell machen sollten…Haben wir dann auch, damit die leicht schwul angehauchte Indie-Party abgehen konnte. Dann zum Merch, dann Backstage noch ein paar Fleischküchle, Bier und so und gut! Es ist einfach nur geil auf Tour zu sein. Es ist einfach nur das, was wir machen wollen! Und wir dürfen es tun! Danke!

Gigbericht 08.10. Berlin Sage-Club

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Man hat es sich cool vorgestellt auf Tour zu sein und dann gleich am Tag nach dem jeweiligen Konzert oder zumindest noch auf Tour zu schreiben. Das hat dann beim ersten Mal ganz gut funktioniert, die anderen Male, wie ihr jetzt ja auch gerade seht, leider nicht. Wir sind wieder daheim und meiner einer sitzt jetzt hier zuhause und erinnert sich an die letzten 10 Tage in Berlin, die einfach nur grandios waren! Wenn man dann so unterwegs ist, dann gibts ja immer was zu tun. Bei vier Menschen in einem Zimmer ist schon die Dusch-Reihenfolge ein Erlebnis. Wobei AOP ja bekanntlich die pflegeleichteste Band der Welt ist. Sagen immer alle;-) Dann ist man ja in der Hauptstadt und will dort vielleicht auch noch ein bisschen Kultur mitnehmen, also fährt man mit der S-, U-Bahn und Tram (manchmal auch mit dem Taxi – wenn der Bassist seinen spendierfreudigen Tag hat) durch die Gegend und schaut sich allerlei Sehenswürdigkeiten an. Davon gibt es ja in Berlin genug!

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Außerdem kommt man ja auch immer relativ spät ins Bett, weil man in Berlin oft spät spielt. Wie an diesem Abend im Sage-Club zum Beispiel, der ja hier Thema des Gigberichtes sein soll, sich aber noch ein bisschen gedulden muss, damit der geschätzte Leser sich ein Bild machen kann über den Tagesablauf eines AOP-Bandmitglieds auf Tour in Berlin. Mit einem Döner oder Burger im Magen und einem Bier vom Laden um die Ecke sitzt man in Boxershorts im Schlafzimmer, schaltet den Rechner an, checkt nochmal die letzten Mails, twittert oder facebooked (kann man das sagen “facebooken”?) und freut sich, dass man endlich im Bett liegen kann. Dann schläft man bei leiser Handymusik (ihr müsst wissen, dass wir mit Stille schlecht einschlafen können, deswegen läuft irgendwo immer noch leise Musik – wie z.B. Coldplay, The Kooks oder The Beatles) ein und freut sich, wenn keiner aus der Band schnarcht…Was leider nicht sehr oft vorkommt. Entweder man einen größeren Tank und muss nachts nicht aufs Klo oder man hat einen kleinen Tank und muss dann nachts auch noch aufs Klo. Was ja dann aber gut ist, weil man seinen Bandkollegen dann einfach mal rumdrehen kann, damit dieser aufhört den bedrohten Regenwald abzusägen…Dann schläft man (hoffentlich) wieder ein. Morgens wacht man entweder vom Schnarchen eines Bandmitgliedes auf oder von einem etwas lauteren Geräusch, was morgens mit einem Gemisch aus Döner und Bier besonders laut sein kann…

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Dann hat man also nen Plan oder keinen. Entweder man bleibt einfach liegen, geht irgendwann duschen und fährt dann zum Club oder man macht es wie wir…Man hat Freunde, Bekannte in Berlin, mit denen man sich zum Mittagsessen/Shoppen, etc. trifft, muss dann wieder S-, U-Bahn oder Tram fahren und kommt dann wieder ein bisschen in Stress, weil man ja schon um 16 Uhr wieder im Club sein muss/soll. Soweit so gut.

Beispiel SAGE-CLUB in Berlin (Donnerstag):
Man sagte uns, dass es hier immer gut gefüllt sein soll. Okay, gut gefüllt hört sich ja schonmal richtig gut an!
Also fahren wir 3 Minuten von unserem Zuhause zum Sage-Club, treffen dort unseren Vor-Ort-Sich-Um-Alles-Kümmerer Dan und tragen unser Zeug ins Sage! Geile Bühne, geiler Laden. Im Sage finden ab und zu auch so Sado-Maso-Parties statt. So mit richtigem Livesex auf Frauenarztstühlen und so. Also so richtig. Nicht so halb, sondern so richtig. Haben wir gehört. Also falls ihr mal in Berlin seid…
Also aufbauen, Saiten wechseln, und Soundcheck machen. Soundcheck war grandios. In 15 Minuten war alles gut und der Sound auf der Bühne war absolute Weltklasse. Also warten. Warten war noch nie so entspannend wie im Sage-Club. Schöner Backstageraum im Keller des Ladens. Dort haben wir uns es erstmal gemütlich gemacht, bekamen noch einen Burger und/oder Pommes zu essen und waren glücklich. Andi hat mal wieder ne Mantaplatte gegessen. Um ihn sollte man sich echt Sorgen machen, ob der exzessive Genuss von zu vielen Mantaplatten sich nicht negativ auf sein Schlagzeugspiel auswirken wird. Irgendwann vielleicht? Wir werden darüber berichten. Im Moment scheint noch alles gut zu sein, denn Andi groovt wie der Grooveminister schlechthin. Muss auch mal gesagt werden.

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Dann kam auch die zweite Band des Abend “Pillowfightclub” aus Frankfurt, mit denen wir uns sehr sehr gut unterhalten haben. Als Frankfurter wissen sie einiges zu erzählen. Und wir auch. Also sind wir dann irgendwann mal hoch gelaufen und BAM BAM, der Club war voll. Es gab den Konzertsaal, der voll war und auch nen zweiten “Floor”, der brechend voll war. Also sind Pillowfightclub dann auf die Bühne und machten das Publikum mit ihrem angenehmen Rock so richtig warm. Cool bei den Jungs und Mädels ist, dass die Band aus zwei Pärchen besteht. Einmal Schlagzeuger mit Sängerin. Einmal Gitarrist mit Bassistin. Nicht schlecht. Hoffen wir nur, dass das alles gut geht. A, O, P, T, S und I sowie D haben sich dann noch ein bisschen mit Bier eingedeckt und auf den Gig gewartet. Warmsingen ist es toll kann man nur sagen. Wir haben das früher schon ab und zu gemacht. Aber seit der Coke-Tour machen wir das echt regelmäßig und wir meinen, dass es auch wirklich was bringt. Also schon so. Cool. Wir hatten so gut wie keine Probleme auf der Tour, trotz Alkohol und co. Sehr schön! La laaa laaaaa laaa laaa sei dank!

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Um ca. 00:00 Uhr sind wir dann auf die Bühne. Erste offzielle Club-Show in Berlin bei der “AOP-BERLIN TOUR 2009″ und diese Show hat gerockt von der ersten bis zur letzten Minute. Man weiß ja nie so recht, was einen erwartet in so einem Club mit so vielen Leuten. Aber das, was uns hier alles gegeben wurde, war einfach nur phänomenal. Wir hatten einfach nur eine knappe Stunde Spaß ohne Ende. Der Sage hat gesungen, ist gesprungen, hat geklatscht, hat eine Wall of Death hinbekommen, hat crowdgesurfed. Einfach nur klasse. Das hatten wir nicht erwartet. Es heißt ja, dass die Schwaben nach den Türken die größte Gruppe nach den Berlinern in Berlin sind. Krasse Scheiße! So sind wir schweißgebadet von der Bühne und ab zum Merchstand.

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Was für eine Show! Anschließend haben wir es uns noch mit ein paar Bier, Wasser und Fanta gut gehen lassen, um dann durch die tanzende Menge, die mit geiler DJ-Mucke beschallt wurde unser Zeug ins Bussle zu bringen. Höhepunkt an dieser Stelle waren die beiden Merchkisten, die vom einen Ende zum anderen Ende des Clubs getragen werden mussten. Da haben A, O, P und auch S mal richtig gute Arbeit geleistet! Zwischen Taxistand, Döner und Eingangsbereich haben wir dann den Bus eingeladen und wenn dann schon der Döner direkt neben dem Club ist, dann wird halt auch noch ein Gute-Nacht-Döner samt 0,5 l-Kolben mitgenommen.

Danke lieber Sage-Club für diese geile Show. Wir kommen gerne wieder!
Beenden wollen wir diesen Gigbericht mit einem Plakat aus dem Backstageraum von den Stones…Klasse!
Danke an den Sage-Club, den Mischer (geiler Bühnensound) und allen Leuten, die an diesem Abend so Gas gegeben haben! Hell yeah!

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Gigbericht 07.10. Berlin White Trash

Freitag, Oktober 9th, 2009

Es ist jetzt Freitag Morgen, 13:41 Uhr. Wir sitzen im Hostel del Stein in X-Berg und gestern durften wir fette Scheiße den SAGE-CLUB rocken. Aber das ist jetzt nicht das Thema. Auch nicht der Döner-Geruch im Zimmer, der uns seit heute Nacht um 04:00 Uhr verfolgt. Auch nicht der Überfluss an Döner, Curry-Wurst und Burgern und Bier aus den letzten Tagen. Nein, der Grund dieses Konzertberichtes ist unser “Mega-Spezial-Geheim-Spontan-Gig” im berühmten White Trash in Berlin. Hier gibt es die berühmten und besten Burger von ganz Berlin. Nice. Und hier waren wir auch schon im Rahmen unseres Band-Coachings im April oder Mai und haben dort mit allen Bands und Leuten von Coke und Brandbooking Burger gegessen. Und nen Tag vorher, als wir noch gar nicht wussten, was das für ein Laden ist, mal kurz bis morgens um 06 Uhr gefeiert. Spaß hatten wir dann am folgenden Tag beim Bandcoaching trotzdem, aber naja…Ihr erinnert euch vielleicht an das Bild bei Twitter mit dem ältesten Taxi Berlins, mit dem wir gefahren sind…Das enstand an diesem Abend/Morgen. Aber zurück zum Thema.

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Wir sind auf Tour. Das darf man bei mittlerweile 5 Konzerten in 7 Tagen schonmal sagen. Samstag beim Coke-Finale vor dem Brandenburger Tor, dann drei Off-Days, wie man so schön sagt (die aber eigentlich anstrengender sind als die Tage, an denen man spielt, weil man dann kein schlechtes Gewissen haben muss beim Trinken, weil man am nächsten Tag einigermaßen richtig herum auf der Bühne stehen können sollte und so einfach den ganzen Tag Bier trinken kann..) und waren dann am Dienstag Abend mit unserem Booker hier vor Ort Daniel und seinem Kumpel im (hier den Namen eintragen) ein oder zwei Drinks trinken. Echt ein richtig guter Kerl der Daniel. Der hat halt noch einen Traum und den lebt er. So muss das sein. Rock and Roll!

Frage Christian: Hey, wie siehts aus? Habt ihr vielleicht Bock morgen Abend spontan im White Trash zu spielen? Ich kenn den Besitzer und da können wir bestimmt was machen!
Antwort Band: Fett geile Scheiße! Klaro, wir sind am Start!
Ca. 40 Minuten später: Hell yeah! Es geht klar! Wir dürfen im White Trash spielen, wo wir schon fett abgefeiert haben! Grandios!

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Also Mittwoch unf auf zum White Trash. Nachdem wir dann am Dienstag dann doch noch ein wenig früher den Heimweg angetreten hatten, um dönerweise am nächsten Tag fit zu sein, waren wir fit. Sabba Säch! Man muss auch einfach mal einschieben, dass es in Berlin wirklich alle 10 Meter eine Dönerbude gibt. Andi und Oli haben es gestern aber trotzdem geschafft zweieinhalb Mal im Kreis zu laufen, ohne dann 25 Minuten einen Döner zu finden. Wir denken, dass das Rekord ist! Wäre vielleicht sogar einen Eintrag ins Guinnes Buch der Rekorde wert! Wir als Kinder vom Dorf sind natürlich fasziniert von der großen, weiten Welt Berlins. Wenn man halt von einer Seite der Stadt zur anderen fährt und dann so eine Stunde oder mehr braucht, dann ist das krass. Da fahren wir nach Stuttgart ins Stadion und wieder heim. Aber zurück zum wichtigen Teil des Berichts: dem Döner! In Berlin werden Döner ein wenig anders zubereitet als bei uns zuhause. Und billiger sind Döner auch. Wir wollen nicht wissen, wie da noch Gewinn erzielt wird. Aber das soll auch nicht unsere Sorgen sein. Bis jetzt haben wir hier vier Döner gegessen. Der erste 2,50 mit Getränk. Der zweite (und beste!) 2, der dritte 2 (der schlechteste) und der letzte 2,20 (zweiter Platz).

Dönerzubereitung:
Brötchen heiß machen, Soße auswählen (Kräuter, Knoblauch, scharf). Dann wird die Soße zärtlich in das Innere des Brötchens gestrichen. Dann kommt Fleisch hinein, dann Zwiebeln, dann Mixzeug (Tomaten, die hier kleingeschnippelt sind, Gurken, wahlweise Kraut und andere Sachen), oben drauf noch eine Prise Salz und fertig ist der Döner. Soße oben drauf kennen die Berliner nicht. So gibt es auch nach unseren Berechnungen ca. 87,7 % weniger Sauerei beim Döner essen. Im dritten Döner hatten wir sogar noch kleine Bratkartoffeln drin. Solche Exoten sind wir dann aber doch nicht!

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Aber jetzt wirklich zurück zum Gig im White Trash. Wir durften in diesem Laden zwei Sets von jeweils 30 Minuten spielen und hatten unseren Spaß. Cool am White Trash ist, dass dort immer wieder einige tolle Leute rumlaufen. Wie an diesem Abend z.B. der Sänger von In Extremo, der nach dem Konzert ganz locker zu Andi hinkam und ihn für sein Schlagzeug-Spiel lobte. Schöne Sache! Auch Schauspielerin Laura Osswald (u.A. Verliebt in Berlin und Doctor’s Diary) war sm Start! Zu später Stunde kamen auch noch die Herren von Masters of Reality zum Burger Essen vorbei!
Nochmals vielen Dank an die Leute vom White Trash. Es war uns eine Freude und wir kommen bald wieder!
Wir sind auf Tour! Wir sind auf Tour! Juhu! Heute Abend rocken wir den MAGNET-CLUB und gestern haben wir den SAGE auseinander genommen;-) Aber das ist eine andere Geschichte…die kommt bald. Dann erklären wir euch, wie man in Berlin eine Curry-Wurst isst.

Gigbericht 03.10. Berlin Finale Coca-Cola Soundwave

Montag, Oktober 5th, 2009

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Berlin/Arena (The Kooks), Rock am Ring (Limp Bizkit), Hurricane (Die Ärzte), Melt! (Oasis), Highfield (Die Toten Hosen), Berlin/Brandenburger Tor (Silbermond). Das waren die Stationen der diesjährigen Coca-Cola Soundwave Discovery Tour (in Klammern immer nur ein Headliner, mit denen wir auf den jeweiligen Terminen spielen durften)! Unglaublich!

Als wir uns im Februar für die Coke-Tour beworben hatten, war uns noch nicht mal im Entferntesten klar, was in diesem Jahr noch alles auf uns zukommen würde…Nicht zu fassen! Zuerst wurden wir von über 2000 Bands unter die Top50 gewählt, was schon riesig war, anschließend sind wir durchs erste Online-Voting marschiert und haben dann die Arena in Berlin gerockt! Rock am Ring war DAS Erlebnis unseres musikalischen Lebens. Drei Tage Bungalow, Backstage, geile Bands, ein geiles Konzert, einfach nur ein grandioses Wochenende. Und dann die Coke-Festival-Tour mit 3 Festivals der Extraklasse und schließlich das große Finale vor dem Brandenburger Tor in Berlin!!!

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Im Moment sitzen wir in der Wohnung von Thomas in Berlin, der uns hier für unsere AOP-BERLIN-TOUR 2009 aufgenommen hat (vielen Dank auch nochmal an dieser Stelle), es ist Montag, wir haben uns gestern, nachdem wir am Samstag nach all dem Trubel gefeiert haben, ausgeruht, waren im Olympiastadion bei der Fußball-Bundesliga und haben noch gemütlich im White Trash zu Abend gegessen. Luxus pur;-) Jetzt bereiten wir uns auf die drei Konzerte am Donnerstag, Freitag und Samstag vor. Hell yeah!

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Aber von vorne: Am Donnerstagabend haben wir nochmal geprobt und versucht unsere 3 Songs Dein Radio, Mutter Theresa und Du fehlst mir in 10 Minuten zu pressen! Hat auch gut geklappt, Gott sei Dank. Danach wurde das Bussle geladen. Schlagzeug, Amps, Boxen, Instrumente, alles musste rein. Dazu unsere Reisetaschen und Koffer für gut eine Woche Rock and Roll in unserer Hauptstadt! Am Freitag sind wir dann gegen 18:30 Uhr in Neckarsulm losgefahren und wären ohne Stau laut Navi um ca. 00:00 Uhr in Berlin angekommen. WÄREN. Es ist ja so: Ist die Reisegruppe AOP im Land unterwegs, herrscht ein ungeschriebenes Gesetz, dass es auf Autobahnen kein Stau gibt. Dachten wir bis jetzt zumindest. Das ganze Jahr über hatte dieses Gesetz Bestand – bis zu diesem 02. Oktober.

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Die ersten zwei Stunden verliefen sehr gut, bis wir zur A71 kamen, die plötzlich in beiden Richtungen gesperrt war. Okay, also runter von der Autobahn, aber wohin? Navi weiß es nicht, die Polizei sagt es nicht, also wissen wir es nicht. So sind wir in den ersten schönen Stau auf der Landstraße hineingefahren. Gut. Also nicht gut. Durchs Land, ca. 2 km in fast einer Stunde. Grandios. Dann ging es wieder auf die Autobahn und direkt wieder runter. Wenn doch eine Autobahn gesperrt ist, wieso ist dann nicht schon die Auffahrt gesperrt, sondern erst ein paar hundert Meter weiter?! Kein Mensch weiß das. Okay, wir sind ja nett und umgänglich, also wieder runter von der Autobahn auf die Landstraße…Im Radio, nichts. Um dies nicht noch weiter in die Lääänge zu ziehen…Wir sind dann doch irgendwann in Berlin angekommen. Gerüchten zufolge war dies um 03:00 Uhr. 3 Stunden später als geplant. Zwischendurch haben wir noch einen Halt beim Burger King gemacht. Dort geb es einen Burger mit doppelt Fleisch, Bacon und fett Zwiebeln. Den haben wir dann gegessen und Oli ist der dann wild im Magen rumgegangen. Esst diesen Burger niemals. Er kann euch töten!
Im Hotel haben wir dann noch mit den Jungs von Avid und TOS ein Gute Nacht-Bier getrunken, um dann anschließend verdiente 6 Stunden Schlaf zu bekommen.

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Dann Samstag:
Aufstehen, Klo, Duschen, Frühstück. Dieses Hotel war das erste Hotel, das gekochte Eier hatte, welche nicht “bockelhart”, sonder wachsweich waren. Respekt und Gratulation. Dazu ein paar leckere Wurstbrötchen, Tee, Kaffee, Saft, was das Herz begehrt. Um 11:30 Uhr wurden unsere Instrumente abgeholt, um 13:30 Uhr wir. Weil schon ziemlich früh viel abgesperrt war, sind wir noch ein gutes Stück gelaufen und haben auf dem Weg das Brandenburger Tor immer größer werden gesehen. Imposant und krass. Die Vorfreue und die Nervosität stieg! Angekommen haben wir dann im Gebäude der Deutschen Zentralbank Interviews geben dürfen. Insgesamt 5 Stück. Es hat wie immer Spaß gemacht. Alle Leute waren richtig nett und unkompliziert. Super Sache! Das hat alles auch bis 17 Uhr gedauert und so wurde die Zeit bis zum Gig kurzlebig verkürzt! Gut so.
Also Instrumente auf die Bühne, stimmen, einspielen, einsingen, The Rising Rocket von hinten anschauen und dann: ROCKEN! AOP auf der Bühne, vor der laut offiziellen Angaben 800 000 Menschen oder mehr standen! Unfassbares Gefühl und eine große Bühne.

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Dein Radio war unser erster Song und von Anfang an war Bewegung im Publikum. Grandios. Anschließend Mutter Theresa und zum Schluss Du fehlst mir, das uns Gänsehaut bereitet hat. Wenn du da oben stehst und Zehntausende schreien und singen DUUU FEEHHLST MIR (siehe auch Andis Sicht der Dinge), dann wird dir einfach nur anders! Die Leute sind gesprungen und haben gesungen, dass es nur ein Fest war! Diese Momente werden wir einfach niemals mehr vergessen. Unglaublich! Vielen Dank auch an unsere Fans, von denen viele den ganzen Nachmittag lang über gewartet haben, um weit vorne stehen zu können. Ihr seid die Größten! Danke! Leider gingen die 10 Minuten natürlich viel zu schnell rum, aber das ist wohl normal…Von der Bühne runter und dann mussten wir erstmal das erste Bier des Tages trinken. Das hammma uns verdiiient. Schlimm ist, dass Oli vor Konzerten nie was essen kann. Also ein Bier und ein trockenes Brötchen. Wenigstens etwas;-) Danach haben wir noch Jennifer Rostock getroffen. Sehr nett die Jennifer:-) Dann die Siegerehrung. Glückwünsche an The Rising Rocket. Wir glauben, jede Band hätte es an diesem Abend verdient zu gewinnen. Es kann nur eine geben. Nach wirklich nur ganz kurzer Enttäuschung gab es dann am Bierstand absolut kein Halten mehr. Wir hatten noch zusammen mit unseren Kumpels von TOS ein Meet and Greet, bei dem sich die Halunken nach kurzer Zeit einfach mal verabschiedeten (ihr Hunde;-) und so haben A, O und P die Punkrockfahne hochgehalten!

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Anschließend (ja man, bei so nem langen Gigbericht werden halt mal ein paar Worte öfters benutzt;-) haben wir noch ein paar unserer Leute sowie unsere wunderbaren Mädels verabschiedet und dann weiter Bier getrunken. Zurecht! Dies ging dann noch einige Zeit, bis endlich mit knapp 50 (!) Leuten noch Berlin unsicher gemacht werden sollte. Nur nüchterte der ein oder andere auf dem gut einstündigen Marsch etwas aus. A und P haben dann den armen O bei einerr Bushjumping-Aktion vor einem schönen Bankgebäude in einem noch schöneren milimetergenau geschnittenen Busch im Stich gelassen, als der Nachwärter plötzlich die große Tür aufmachte, heraus kam und O gescholten hat! Dann gings ins Palm Beach, wo noch gegessen und getrunken wurde. Danach haben sich A und O gemein und heimlich abgeseilt, um P mit TOS und allen anderen noch ins Magnet gehen zu lassen. Was dieser auch gemacht hat. Weltklasse Abend!
Sonntag Morgen Frühstück (nur für A und O), wobei P halt einfach schon um halb 8 gefrühstückt und sich dann schlafen gelegt hat. Auschecken und zum Hostel Thomas fahren! Das war unser Finale!

Danke an euch alle: Im Besonderen an (in durchgewürfelter Reihenfolge):
Unsere Fans (daheim und in den Bussen), Thomas Stein, Manu, TOS, Phases of Life, Anette, Christoph und seinem Team, Roland, Martin, Timo, Iva, Natalie, Sonja, Familien Huck, Pfleger und Schreiber, TRR, Hedda!!!

A, O und P

Gigbericht 26.09. Karlsruhe Crazy Kong

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

Das Crazy Kong in Karlsruhe. In einem hinteren Eck, wo man weiter hinten kaum mehr sein kann. Oben drüber ein erotisches Etablisement, mit dem die armen Besitzer des Crazy Kongs Rechtsstreite führen müssen. Warum auch immer. Wir, die Band AndiOliPhilipp, haben uns dann mal ins Auto gesetzt, nein, besser gesagt in den schönen Bus von der lieben Natalie, die wie Steffi und Sonja mit uns an diesem Abend nach Karlsruhe gefahren ist. Schon bitter, wenn gerade an diesem Abend das Topspiel der Topspiele und Olis persönliches Hassduell Nr.1 stattfindet. Die Rede ist natürlich von der Fußball-Bundesliga, aber nicht von diesem Hänschenklein-Duell Dortmund – Schalke, wo die Herrschaften nach dem Spiel sich hauen und blöde Interviews geben. Nein, es ist die Rede von einer Mannschaft, die noch Herzblut (und einen 35-jährigen Brasilianer, in den sich jeder weibliche Fußballfan auf der Stelle verlieben müsste…) hat, dem Hamburger Sportverein, der an diesem Abend gegen Bayern München sagenhaft 1:0 gewonnen hat! Ganz großes Fußballtennis! So macht das Leben doch einfach Spaß!
Also Autofahrt nach Karlsruhe. Ihr habt ja schon bei Andis Sicht der Dinge von Konstanz/Rock am See gesehen, dass die Bierpreise an Tankstellen dramatisch und wenn ich sage dramatisch, dann ist das quasi kurz vor dem Supergau, angestiegen sind. Was zahlt man normalerweise für einen Sixpack Bier an ner Tankstelle? ich würde mal sagen zwischen 5-8 Euro, je nachdem. Jetzt haben wir schon zum zweiten Mal eine Tankstelle gesehen, bei der ein normaler Sixpack Becks sagenhafte 12,99 Euro gekostet hat. Das sind dann nach Adam Riesling über 2 Euro pro 0,3 Liter Flasche. Eine Frechheit. Wer hat diesen Scheiß verbrochen???
Hat da jemand ne Ahnung wieso das so ist und (noch wichtiger) ob das überall so ist? Gibt es irgendwo auf Autobahnen noch bezahlbares Bier?
Also in Karlsruhe angekommen, haben wir erstmal die Jungs von Different begrüßt. Ne nette Truppe, die an diesem Abend mit uns spielen sollte und die auch im November im Klubsofa dabei sind. Wir haben uns dann erstmal die Begebenheiten vor Ort angeschaut. Das Crazy Kong ist ein kleiner Klub mit viel Charme und einem herausragenden Herrenklo. Ich habe mir sagen lassen, dass das Damenklo auch sehr speziell, aber im positiven Sinne eingerichtet war. Gut. So haben wir uns nebenan eine Pizza bestellt, die in 5 Schärfegraden bestellt werden konnte. Von 0 – 5. Bei z.B. Stärkegrad 3 werden drei ganze Chilischoten auf der Pizza verteilt. Natalie, die bekanntlich gerne scharf ist, hat sich an Grad Nr.2 versucht, fand dies aber schon ziemlich heftig und wollte nicht wissen, wie scharf 3-5 sind…Naja, ich hatte Schärfegrad 0!
Wieso spielt der Windows Media Player eigentlich immer die gleichen scheiß Songs? Wenn man da schon zufällige Wiedergabe einstellen kann, dann soll er doch auch einfach verschiedene Songs spielen und NICHT immer die gleichen…Maaan…Hat jemand einen Tipp? Bitte melden! Dazu bleibt noch zu erwähnen, dass Philipp die liebe Sonja als potentielle Anti-Boring-Expertin sieht, zumindest bescheinigt er ihr großes Potential. Ob sie den Posten überhaupt annehmen würde, konnte man aber noch nicht herausfinden. Desweiteren (dieses Wort liebe ich übrigens;-) war die Pizza wirklich gut, um das noch einmal festzuhalten. Und: Irgendwie sind 0,5 Kolben nicht mehr das, was sie noch nie waren…
Jetzt aber zum Rock and Roll! Different haben dann gute 45 Minuten auf die Saiten gehauen und nach kurzem Umbau dann AOP. Unsere Sorge, dass an diesem Abend gaaar niemand kommen würde, da die Werbung leider nicht so gut war und das Crazy Kong halt nicht so gerade in der Innenstadt liegt. Aber siehe da, es waren doch einige Leute da und wir hatten mal wieder eine gute Zeit in einem schmutzigen Club. Hell yeah!
Zu erwähnen ist das schmucke Ich will dich nicht verlieren, das mit Ich liebe dich verfeinert wird sowie das Sonnenschein, das jetzt auch ab und an wieder gespielt wird. Spaß hat es gemacht und heiß war es. Mal wieder. Danke! Also noch ein Bier trinken, abbauen, die Jungs von Different (bis zum Klubsofa) verabschieden, dem Crazy Kong danke sagen, einladen, heimfahren und ausladen und slapen gaan (ACHTUNG GEWINNSPIEL, BEI DEM MAN NICHTS AUßER RUHM UND EHRE GEWINNEN KANN: Welche Sprache wird hier verwendet? Bitte IM Kommentar an geben!)
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass wir einfach die geilsten Fans der Welt haben! Vielen Dank dafür, an alle, die an diesem Abend mit uns am Start waren. Wir sehen uns zum größten Teil in Berlin. Das wird ein Fest!
Danke auch an Natalie und Sonja, mit denen es einfach immer wieder ganz groß ist!

Gigbericht 06.09. Neckarsulm Ganzhornfest

Dienstag, September 8th, 2009

Wo fangen wir diesen Gigbericht denn am besten an? Es ist jetzt Dienstag, kurz nach 09 Uhr, man wurde von einer (okay zugegeben erfreulichen) SMS geweckt, weil man natürlich sein Handy nicht auf lautlos gestellt oder einfach aus gemacht hat. Und so kommt der Satz Morgenstund hat Gold im Mund auch endlich mal wieder zur Geltung. Schön. Also, wo anfangen? Sagen wir einfach mal Freitag. Nein, falsch, Donnerstag Abend Proberaum. Nein, auch falsch, Donnerstag Mittag bei Schreibers. Treffen mit der lieben Natalie, um die Autoübergabe (Fiesta wird durch Vito ausgetauscht) über die Bühne zu bringen. Dann nach HN Besorgungen machen für den Videodreh und abends im Proberaum treffen, um den Vito bis unter das Dach vollzuladen. Gut.
Vor mir hängt übrigens seit geraumer Zeit ein Din A4-Blatt mit Rezepten für Sorbet und Parfait. Und jedes Mal überlege ich mir, ob ich das auch hinbekommen würde, bisher hab ich es aber auch noch nicht versucht. Wenn wir irgendwann mal ein “Perfektes AOP-Dinner” machen sollten, dann versuch ich mich daran. Eigentlich gar keine schlechte Idee. Aber zurück zum Gig. Ü und i ist auch so eine “reim dich oder ich fress dich-Sache”…Törö.
Also Freitag: Videodreh-Tag Nr.2. Und heute mit Monica Invancan. Gut wars und Spaß hat es gemacht. Seid gespannt auf das Ergebnis und Andis Sicht der Dinge. Samstag Videodreh-Tag Nr.3. Und heute mit den A, O und P auf der Bühne. Geiler Tag, langer Tag und mit einer grandiosen Live-Szene am Ende des Tages, bei der fast 50 Leute mit am Start waren, was echt super ist! Hier steht, dass die klassische Eiscreme etwas kniffliger ist als die anderen Sachen. Dann werde ich mich gleich mit dieser versuchen;-) Naja, dann wurde Sonntag und der ein oder andere hat sich noch in der Neckarlust, wo die Band samt Videocrew noch eingeladen war, 1-10 Sekt/Bier gegönnt. Sonntag. Der heilige Sonntag. Die letzten Reserven mussten angezapft werden. Hey, aber erstens ist das Leben kein Schlotzer wie ein weiser Mann mal sagt und auch noch hart (aber leicht hat’s einen;-) dazu (So, wer hat das jetzt verstanden?), aber wir beschweren uns in keinster Weise, denn es gibt einfach (und dies ist jetzt keine Floskel) nichts Schöneres als mit den Leuten, die man mag, Musik zu machen. Und dazu gehört auch ein Video zu drehen. Geil…Ob das mit der Eiscreme klappt?! Wir werden sehen.
Also haben wir am Sonntag noch die letzten Szenen gedreht und waren dann um ca. 20:15 Uhr in Neckarsulm beim Ganzhornfest. Die Stunden, in denen wir durch die Gegend gefahren sind, um Zeug von A nach B zu fahren, erspare ich euch jetzt einfach mal. Weil boring…Also sind wir dann direkt und unter gewissem Zeitdruck auf dem Ganzhornfest-Gelände angekommen, haben Mischer Marc begrüßt, der dankenswerterweise unsere Instrumente mitgenommen hatte und freuten uns, dass wir an diesem Tag keinen Anti-Boring-Experten benötigten. Also haben wir uns noch die letzten Songs von By the way angeschaut, uns mit unserem Kumpel Joh Zero und seiner Band unterhalten und dann auch schon aufgebaut und losgerockt. Juchehh! Wir haben ja zum ersten Mal auf den Ganzhornfest gespielt und das war einfach nur der Hammer. Unser Akku war zu Beginn des Konzerts ziemlich leer vom Videodreh, etc, aber mit jedem Lied war ein Genuss, den inneren Schweinehund zu überwinden. Unglaublich viele Menschen vor der Bühne bis weit nach hinten unter den Bäumen;-) So haben wir unsere schöne Setlist gespielt und haben uns vor Freude gleich ein paar mal verspielt. Das können wir manchmal echt gut. Joah, um es mit Timo auszudrücken, maximalen Dank an das geile Neckarsulmer Publikum. Wir kommen gerne wieder und freuen uns auf Andis Sicht der Dinge!
Anschließend haben wir noch mitangesehen wie die Leute unseren Merch-Stand leer gekauft haben:-) Jetzt müssen wir erstmal ne Ladung neue Shirts bestellen. John Zero und seine Band haben den Abend noch gebührend zu Ende gebracht. Grüße an dieser Stelle. Hey guys, you rock!
Besten Dank an die Veranstalter vom Ganzhornfest! Vielen Dank an alle Leute, die mit uns am Sonntag Abend noch richtig gefeiert haben! Ihr seid die Geilsten!

Gigbericht 29.08. Karben Endless Summer Open air

Donnerstag, September 3rd, 2009

An Tag mit zwei Konzerten ist geil! Schade war an diesem Tag nur, dass das erste Konzert in Konstanz bei Rock am See war und das zweite ein paar Hundert Kilometer entfernt im hessischen Karben stattfinden sollte. Also auf die Autobahn und los. Gerne hätten wir bei wunderschönem Wetter noch ein paar Bands im Bodenseestadion in Konstanz angeschaut, nur lies das der stramme Zeitplan nicht zu…Also on the road again. Am Start im Bussle: Andi, Oli und Philipp, dazu Sonja, Natalie, Timo und Iva. Also volles Programm im Bus. Wir sind übrigens immer noch auf der Suche nach einen ANTI-BORING-BEAUFTRAGTEN (mehr Infos darüber bei ANDIS SICHT DER DINGE in unserem YOUTUBE-CHANEL). Bitte Mails an info@andioliphilipp.de oder im Gästebuch oder einfach im Forum:-) Besten Dank! Wir sind gespannt und hoffen auch euch. Ist aber einmal der Manager im Bus mit dabei, so lauschen alle gespannt seinen Worten! Ist echt so. Wie am Samstag. Also verging die Fahrt nach Karben mit ein bisschen Bundesliga im Radio sehr angenehm schnell. In Karben angekommen sind Andi und Timo erstmal zum falschen Eingang gelaufen. Trotzdem durften wir dann nach kurzer Zeit mit unserem Bussle auf das Gelände des wunderbaren Endless Summer Open air fahren.
In Konstanz war das ja so, dass wir zu allem gesagt haben, dass wir die Band sind, die morgen da im Stadion spielt und wir wurden auch von jedem Security sofort durchgelassen. Voll krass. Wir sehen halt aber auch wirklich aus wie The Hives oder Mando Diao. Nur als die Gallagher-Brüder würden wir nicht durchgehen. Aber ohne Scheiß. Die Secus in Kosntanz waren richtig geil und ich glaube wirklich, dass wir das nächstes Jahr, falls wir nicht wieder die Ehre haben Rock am See zu spielen, es einfach mal auf diese Art und Weise versuchen werden: Hi! Wir sind die Band, die morgen da im Stadion spielt! Gute Taktik, die wohl auch noch funktioniert! Aber zurück zu Karben. Wir waren dann auf dem Gelände, haben dieses angeschaut und waren zunächst ein wenig besorgt, weil nicht wirklich viel los war. Nicht vor der Bühne und auch nicht weiter hinten. Da war aber falsch gedacht, wie sich später herausstellte. Also haben wir unseren Merch aufgebaut, ein Teil hat was gegessen (Chilli übrigens;-) und dann haben wir uns Skatastrophe angeschaut. Cooler Ska-Punk mit lustigen Texten.
Dann AndiOliPhilipp auf die Bühne. Aufbauen, abklatschen, abgehen, quasi der AOP-Triathlon. Und wuuuaahh: Wir haben zwei Takte gespielt und vor der Bühne stehen Leute, weiter hinten stehen Leute, richtig gut! Und Karben. Karben Pogocity. Was ihr da so alles veranstaltet habt..Wir haben ja schon so einiges gesehen, aber Karben hat mal den Pogo im Blut. Leute sind durch die Luft geflogen, auf dem Boden geladet, wurden aber sofort wieder aufgehoben, kurz und knapp, es wurde einfach getanzt, was das Zeug hält! Grandios! Circle Pit galore:-) Galore ist ein tolles Wort. Ich werde es ab jetzt versuchen so oft wie möglich zu verwenden. Wir hatten einige ältere Songs im Set, die richtig Spaß gemacht haben. Und singen konnte Karben auch noch. Und das ziemlich laut. Juhu! Nach einer Stunde Vollgas sind wir dann nass und glücklich von der Bühne. Vielen Dank Karben für den super Gig. Am Merchstand war dann noch richtig was los und es tut uns auch wirklich ganz arg Leid, dass wir keine M-Shirts mehr haben. Wir tun alles, dass wir bald wieder welche haben. Esst einfach mehr oder einfach weniger, dann passt euch L oder S;-)
Anschließend haben wir uns noch die guten Jerks angeschaut, um anschließend ziemlich am Ende, aber so richtig durchgerockt die Heimreise anzutreten. Was für ein Tag mit mehreren Hundert Kilometer und zwei geilen Gigs, die sich beide richtig gelohnt und Spaß gemacht haben! Vielen Dank Karben und vielen Dank an die Veranstalter des Endless Summer Open air, die sich toll um uns gekümmert haben! Wir kommen gerne wieder!

Gigbericht 29.08. Konstanz Rock am See

Donnerstag, September 3rd, 2009

Wie geil ist das? Wir eröffnen Rock am See! Zwar nicht auf der riesigen, unglaublichen Bühne, die wir von Freitag auf Samstag Nacht betreten und besichtigen durften, aber dafür auf der nicht weniger geilen Pueblo-Stage direkt neben der Hauptbühne! Grandios!
Warum auch immer fällt mir ein, dass King of Queens eigentlich den ganzen Tag kommen sollte. Ich meine, Two and a half men und andere Serien sind auch nicht schlecht, aber an Doug und Carrie kommt einfach nichts ran. Rein gar nichts. Auch wenn man jede Wiederholung schon 10 mal gesehen hat. Egal. Aber zurück zum See.
Abfahrt Freitag Abend um 18 Uhr am Proberaum. Frage: Schaffen wir es rechtzeitig bis 21 Uhr, dass wir noch eine kleinen, coolen Soundcheck, was für uns ja mehr oder weniger Luxus ist, machen können? Dazu gleich mehr. Also auf die Autobahn ohne Stau nach Konstanz mit allen Camping-Utensilien und allseits guter Laune auf das wunderbare Rock am See! Tatsächlich haben wir es geschafft um genau 20:53 Uhr am Gelände anzukommen. Ansage von Jürgen, dem Mann unseres Vertrauens und verantwortlich für die Pueblo-Bühne: Fahrt direkt ins Stadio rein, direkt vor die Bühne. Haben wir gemacht, dann in genau 2 Minuten ausgeladen, in 2 Minuten aufgebaut und dann noch genau ca. 2 Minuten Soundcheck gemacht. Was für ein Spaß. Dann haben wir erstmal die Pueblo-Jungs begrüßt, die wir nach unseren Gigs beim ZMF und beim Big Day Out ins Herz geschlossen haben. Grüße an dieser Stelle. Das Fernsehteam von Regio-TV aus dem Konstanzer Raum, das uns am Freitag und Samstag begleitet hat, war auch schon vor Ort. Hier das Video, danke an die Jungs von Regio-TV!!!
Jetzt gab es was zu essen. Ihr müsst wissen, dass Musiker, die den ganzen Tag oder auch nur eine Stunde im Auto sitzen und zum Konzert fahren, sich immer fragen, was es denn vor oder nach dem Konzert zu essen geben könnte. Die Klassiker sind Chilli und Spaghetti Bolognese, wobei es schon lange keine Spaghetti mehr gegeben hat. Immer mehr im Kommen sind Chinesisch oder irgendwas, was nach chinesischem Essen aussieht. Das gab es auch an diesem Tag. War aber gar nicht schlecht. Salat gabs auch. Gut. Also sind wir anschließend mit dem Fernseh-Team in die Artist-Lounge gegangen, haben dort gefilt, haben auf der Bühne gefilmt und ein, zwei Statements abgegeben. Hat Spaß gemacht. Grüße an dieser Stelle nochmals!!!
Nun mussten wir noch einen Schlafplatz finden. War im Nachhinein gar nicht so einfach. Die Zelte waren schon fast aufgebaut, da kam ein netter (das war er wirklich) Security und sagte uns, dass wir hier nicht zelten dürfen. Versuch Nr. 2. Jürgen hat uns dann einer Reihe angeheiterter Trucker vorgestellt, neben denen wir unsere Zelte aufschlagen durften. Lustig, lustig. Jetzt haben wir endlich mal wieder ein bisschen Rammstein gehört. Selig mit “Links, zwo, drei, vier” und “Mutter” sind wir dann eingeschlafen. Die leeren Jacky nd Vodka-Flaschen am nächsten Morgen sagen alles über die gute Stimmung der Trucker in dieser Nacht aus;-)
Also auf ins Stadion und dort bekamen wir die Nachricht des Tages, die Andis schon morgens im Halbschlaf mitbekommen hatte, mitgeteilt. Oasis haben sich aufgelöst, spielen nicht und dafür sind Deep Purple kurzfristig am Start. Alles klar. Die Herren Gallagher haben sich mal wieder so richtig gern und 25000 Menschen sind enttäuscht. Naja, das ist dann wohl Rock and Roll (niiiiiiiiiiiiiicht)!
Um 12 Uhr sind wir dann auf die Bühne und haben erstmal gerockt. Spaß hat es gemacht, Menschen waren auch da, die sogar klatschen und springen konnten. Juchehh! Besten Dank an alle, die schon um 12 Uhr da waren und zum Teil nur wegen uns so früh aufgestanden sind! Geil! Anschließend haben wir noch ein bisschen Film gemacht, uns von den Pueblo-Leuten verabschiedet und dann gings wieder auf die Autobahn Richtung Hessen nach Karben zum Endless Summer Openair! Danke an Jürgen Stahl und seine Crew! Bis bald mal wieder! Danke Rock am See, auch wenn wir nur ein paar Stunden dabei sein konnten!
Schaut euch auch ANDIS SICHT DER DINGE an!

Gigbericht 22.08. Hohenfelden Highfield Festival

Donnerstag, September 3rd, 2009

Die letzte der Runde der Coke-Tour – das allseits beliebte und gelobte Highfield-Festival am Stausee in Hohenfelden. Leider fand das Highfield dieses Jahr zum letzten Mal auf diesem wunderschönen Gelände statt, was echt schade ist, denn vom Ambiente her steht das Highfield an vorderster Stelle. Grandios!
Unser Highfield began bereits am Dienstag, wo wir leider das für Freitag angesetzte Akropolis-Openair absagen mussten, weil Oli nach einem Arztbesuch beim HNO-Arzt auf bösen Tabletten war und akutes Sprechverbot hatte. Gott sei Dank hat die Ärztin dann aber kurzfristig für Samstag und das Highfield grünes Licht gegeben, so dass wir am Samstag Morgen im Bus Richtung Erfurt saßen und uns des Lebens erfreuten!
Die Fahrzeit war dann überraschender Weise relativ kurz. Apropos kurz. Kurz musste man sich mal an einer Autobahnraststätte aufregen. Bei einem kurzen Stopp gingen wir alle kurz aufs Klo, holten kurz 50 Cent aus dem Geldbeutel, um diese kurz mal in den Sanifair-Automaten zu stecken. Kurz zur Info: Sanifair gibt es mittlerweile auf fast allen Autobahnraststätten. Man zahlt 50 Cent fürs Pissen oder andere Sachen und bekommt dann einen kleinen Schein im Wert von 50 Cent, den man dann an der Kasse beim Tanken oder anderen Einkäufen wieder abgeben kann. Eigentlich ne gute Sache und wenn man oft unterwegs ist, dann sammeln sich die Dinger. Wir hatten dann knapp 15 Stück und wollten die dann beim Bezahlen abgeben. Nochmal kurz zur Info: Man kann soviele man will abgeben und es ist auch egal, wo man gepisst hat, weil die Dinger deutschlandweit gelten. Nun sagte der nette (niiiiiiiiiicht) Mann an der Kasse, dass das Maximum bei zehn liegt und es eh nicht okay ist, weil nicht alle von seinem Scheißhaus sind. Bevor es dann zu größeren Beleidigungen kommen konnte, haben wir dann halt kleinbei gegeben. Wenn denn schon einmal am Tag nette junge Punkrocker an dieser Raststätte Coke, Bifi und Zigaretten kaufen, dann seid doch bitte auch nett zu uns! Naja…
Also Highfield. Angekommen und dann erstmal versucht den Securities unseren Bandnamen zu erklären. Haha, was für ein Spaß. Nächstes Mal sagen wir einfach, dass wir das FURT sind. Dann sind wir doch durchgekommen und wurden dann vom lieben Thomas begrüßt, der uns und unseren Bus zusammen mit zwei Securities über das Festivalgelände direkt hinter das Coke-Tent gebracht hat. Geile Sache! Schaut hier auch mal bei ANDIS SICHT DER DINGE vorbei. Da gibt es wie immer beste Impressionen! Nach wie immer herzlichen Begrüßungen, Umarmungen und Liebkosungen mit allen Leuten von Coke und drumherum hatten wir noch Zeit, um Boot zu fahren, Coke (Andi), Bier (Philipp) und Tee (Oli) zu trinken und die wunderbare Aussicht direkt am Stausee zu genießen. Wunderbar!
Dann Konzert. Das letzte der Coke-Festival-Tour! Und das beste! Wie grandios waren diese 30 Minuten??? Als wir auf die Bühne kamen, war das Zelt schon fast voll und die Leute haben einen Krach veranstaltet, das war sehr sehr feierlich! Wo haben die Leute alle die AOP-Shirts her:-)? Woher können die alle unsere Texte mitsingen? Unfassbar! Wir hatten eines der geilsten Konzerte in unserem noch jungen Leben und haben die 30 Minuten einfach nur komplett abgeifeiert. Pogo galore! Vielen Dank an euch alle, die Samstag Mittag bei strahlendem Sonnenschein im Coke-Tent waren und soo mit uns Spaß hatten! Danke an alle Flyerverteiler auf dem Gelände und den Campingplätzen. Danke Herbööö, Vivi, Maggus, Sarah und alle, die wir im Überschwang der Gefühle vergessen haben…natürlich Andi udn Konsorten, die uns jetzt am Ring, Hurricane und Highfield hinterher gefahren sind! Danke dafür! Was ein Fest!
Anschließend haben wir uns gefreut, Interviews gegeben und gefreut. Dann FURT, Offspring und ein wenig Faith no more angeschaut und dann nach Erfurt ins Hotel. Schönes Hotel mit reichhaltigem Früstück. Nur haben wir bis jetzt noch nicht das Bad verstanden. WC und Dusche haben quasi eine Türe. Verstehe wer will. Wenn jemand duscht, kann derjenige auf dem Klo die Türe nicht mehr zu machen. Naja, ist ja auch nicht tragisch! Sonntag dann schön ausspannen, Festival genießen, Coke Bands anschauen (Grüße an der dieser Stelle an die Jungs von TOS und The Rising Rocket) und Abends das Wochenende mit den Hosen grandios abschließen!
Highfield! Vielen Dank! Danke und Grüße an alle! Verweis auf ANDIS SICHT DER DINGE!

Gigbericht 07.08. Hoechstberg Schefflenztal Open air

Montag, August 10th, 2009

Andi hat zu mir gesagt, dass ich auf jeden Fall was in den Gigbericht bringen muss. Oder war es Markus von ScheinFrei? Oder Sven von ScheinFrei? Auf jeden Fall überlege ich jetzt schon seit 5 Minuten, was denn das genau gewesen sein könnte, welche Begebenheit oder Aktion war so gut, dass sie auf jeden Fall in den heutigen Gigbericht kommen muss?! Ich habe keinen Plan. Deswegen fange ich einfach mal von ganz ganz vorne an. Vielleicht macht es ja noch klick.
Andi und Oli treffen sich am Proberaum und laden das Bussle von Philipp voll, der noch arbeiten muss. Es ist ziemlich heiß. Da fällt mir ein: Es gibt ja den Spruch “wer nämlich mit “h” ist dämlich”. Gibt es auch was mit ziemlich? Wer ziemlich mit “h” schreibt ist voll dämlich. Naja. Also wie gesagt, es war sehr heiß und zum Glück gibt es eine Klimaanlage im Bussle, bei der man aber aufpassen muss, dass man nicht krank wird. Also 15 Grad sind definitiv zu kalt..Also fahren wir mit dem Navi (!) nach Höchstberg. Es ist ja eigentluch eine Schande, dass wir nicht so genau wissen, wo Höchstberg ist, obwohl es nur 15 Kilometer von zuhause weg ist, nur halt in die falsche Richtung, in die man einfach nicht so oft kommt. Gut, wir haben es natürlich gleich gefunden, nur hatten wir Probleme dann das Veranstaltungsgelände zu finden und sind einfach mal fast nach Tiefenbach weiter gefahren, um dort umzudrehen und in den nächsten Feldweg rechts reinzufahren. Auf gut Glück versteht sich. Dort kamen wir dann an eine Abzweigung, wo es nach links und nach rechts ging. Weil wir uns nicht entscheiden wollten, sind wir dann umgekehrt und haben in Höchstberg jemanden gefunden, der uns den Weg gezeigt hat. Schönes Gelände direkt an einem Bach so mitten in der Pampa. Aber richtig gemütlich und beruhigend. Sehr schön!
Was nun folgte, ist bekannt, nur ist mir immer noch nicht eingefallen, was unbedingt in den Gigbericht kommen sollte?! Also Schlagzeug aufbauen, warten, Butterbrezeln und Marmorkuchen essen und warten. Philipp kam dann mit Natalie und danach kurz darauf der Timo und so warteten wir zusammen. Andi und Timo haben dann ihren Körper mit einer Mantaplatte (bekannt aus Andis Sicht der Dinge vom Hurricane) malträtiert. Gerüchten zufolge soll diese Mantaplatte aber dafür gesorgt haben, dass beide am späten Abend noch das Heilbronner Hip Island unsicher gemacht haben. Wir wissen von nichts.
Wir haben uns dann die erste Band angeschaut und uns auf unseren Gig vorbereitet. In Höchstberg haben wir ja noch nie gespielt und in dieser “Region” auch noch nicht oft und so wussten wir nicht so recht, ob denn Leute kommen würden, um uns anzuschauen. Das war dann aber zum Glück der Fall, so dass wir um 22:45 Uhr (Achtung) HÖCHSTerfreut auf die Bühne gehen konnten, um richtig zu rocken. Leute vor der Bühne, die tanzen, klatschen und springen können, sind immer gut! Nur stellt sich hier dann die Frage, wieso denn der komplette SV Siglingen, seines Zeichens potentieller Kreisliga B-Aufsteiger in dieser Saison, sich vor der Seite des Bassisten breit gemacht hat!? UND: Dazu kommt, dass der komplette SVS auch den Bassisten auf die Seite des Gitarristen begleitet hat..Falls sich jemand mit Philipp mal etwas inniger unterhalten will (philipp@andioliphilipp.de)… Nein, wir hatten Spaß, auch die anderen Menschen vor der Bühne, die keinen roten Trainingsanzug anhatten, haben uns Freude bereitet und so waren die 60 Minuten, abgesehen von Oli Kabelsalat samt ausgefallener Gitarre, so richtig gut! Besten Dank dafür. Anschließend haben wir uns die Kumpels von ScheinFrei angeschaut und am Merchstand noch ein paar CDs und T-Shirts verkauft. Grüße nochmal an die Jungs vom SVS!
Abbauen und schnell in die Heimat zurück. Ausladen und gute Nacht. Danke an die Veranstalter des Schefflenztal Open air! Wir kommen gerne wieder. Bis zum nächsten Mal! Leider ist mir jetzt die Aktion oder Begebenheit, die unbedingt in den Gigbericht kommen musste, nicht mehr eingefallen. Sollte das jemand da draußen wissen und sich erinnern, so möge er sich doch bitte melden! Herzlichsten Dank!

Gigbericht 31.07. Big Day Out Festival Anröchte

Dienstag, August 4th, 2009

Anröchte! Anröchte? Ja, Anröchte! Wo soll das denn sein? In NRW! Ahja! So ungefähr hörte sich die Konversation (dieses Wort wollte ich auch schon immer mal in nem Gigbericht bringen, jetzt hab ich es geschafft und ich kann mich eigentlich für heute zurücklehnen, dabei ist es gerade mal 08:38 Uhr) an, bevor wir dann unser Schicksal mal wieder in die Hände einer netten, jungen Frau legten, von der wir aber nur ihre Stimme kennen. Ihr kennt doch 2000 Mädchen von Die Ärzte? “Ich kenn nur deine Stimme, den Rest stell’ ich mir vor oho…” Ja, so ist das mit Navifrauen. Kein Mensch weiß wie sie aussehen.
Also treffen wir uns um 05:45 Uhr am Proberaum. Ah, halt, eigentlich wollte ich den Gigbericht doch anders anfangen. So irgendwie “Die 24 Stunden von Anröchte”, was jetzt aber doch eher wie ne RTL2-Schicksalsreportage klingt oder nicht? Naja, also dann früh morgens bei Kälte den Bus einladen (nochmals ein großes Danke an unseren Geppi an dieser Stelle, der uns kurzfristig seinen Bus zur Verfügung gestellt hat) und ab auf die Autobahn nach Anröchte. Die Fahrt wurde uns von Philipp und Andi mit Atzenmusik versüßt. Die beiden sind große Fans muss man euch sagen. Oli ein bisschen. Aber Philipp und Andi mehr. Schaut euch ANDIS SICHT DER DINGE an. “Ich bin ein gaaanz normaaaler Aaaatze…” Auf der Fahrt haben wir dann noch live und in Farbe die Gewinner unseres Voting-Gewinnspiels ausgelost und so wieder ein paar Menschen glücklich gemacht. Ist das nicht toll? Ich denke mir jetzt mal das freudige “jaaaaaa” aus euren Kehlen, wenn ihr den Gigbericht lest.
In Anröchte angekommen wurden wir vom grandiosen Craig, der sich an diesem Tag wunderbar um uns gekümmert hat, in Empfang genommen und aufs Gelände geleitet. Da wir an diesem Tag wieder auf der Pueblo-Bühne spielen durften, haben wir uns gefreut, dass diese fast direkt neben der zweiten Bühne des Festivals war. So konnten wir uns ganz in Ruhe gute Bands anschauen! Das Big Day Out ist ein schickes Festival auf einem wunderschönen Gelände mitten in der Stadt und einem amtlichen Lineup (Deichkind, Silbermond, Thomas D., Selig, Dog Eat Dog, etc). Richtin geschmeidig könnte man sagen. Und wir haben uns gefreut, dass wir dabei sein dürfen! Im Catering saß dann auch erstmal der gute Ferris MC von Deichkind und hat gefrühstückt. Oder sagen wir gehustet und alle Viere von sich gestreckt. Leider hatten wir unsere Eier an diesem Tag im Proberaum vergessen, so dass wir Ferris nicht nach einem Foto gefragt haben. Beim nächsten Mal dann. Ferris ist ein Großer! Also Frühstück und warten. Also wir starten hiermit einen Aufruf an alle Gigbericht-Leser. Wir brauchen ein kurzweiliges Spiel, dass man gut zu dritt spielen kann, was nicht langweilig, aber auch nicht zu anspruchsvoll für den Oli ist und was uns die elenden Wartezeiten bei Konzerten versüßt! Einfach ins Forum, Gästebuch oder wo auch immer posten! Wir sind gespannt. Kniffel und Stadt, Land, Fluss wurden schon für langweilig empfunden.
Dann haben wir den Flo begrüßt, der uns heute mischen sollte. Hat er auch gut gemacht dann. Cooler Typ! Also aufbauen, Sound checken und warten. Wir hatten die Ehre an diesem Tag als allererste und allerletzte Band zu spielen. Also haben wir unser erstes Set von knapp 30 Minuten in die Menge gebrüllt und uns gefreut, dass schin einige Leute auf dem Gelände waren. Grüße an die Menschen in den Bacardi-Stühlen. Hat Spaß gemacht:-) Dann durften wir uns The Jerks anschauen. Die können rocken. Grüße an dieser Stelle. Anschließend dann als gutaufgelegter und besonders gut aussehender Pausenfüller wieder AOP. Und danach nochmal. Dann durften wir noch ein Radio-Interview geben und haben uns darüber gefreut, dass wir ein Radio-Interview geben durften. Über sowas freuen wir uns immer sehr, vor allem, wenn der gute Mann und die gute Frau vom Sender, dessen Name ich (Schande über mein Haupt und so) leider vergessen habe uns eigentlich gar nicht auf der Rechnung hatten, sich aber unseren Gig anschauten, um uns danach gut zu finden ud interviewen zu wollen. Was für ein Satz. Ich lese ihn mir jetzt nicht mehr durch, verbessert ihn selbst. So. Dann haben wir zum zweiten Mal gegessen. Ja, das hatte ich vorher vergessen. Das Catering war beim Big Day Out erste Sahne. Lecker, reichhaltig und vor allem waren die Leute sehr nett. Danke dafür. Also haben wir uns den Bauch vollgeschlagen, die Leute von Dog Eat Dog, KIZ und Sunrise Avenue gesehen, mit dem Sunrise Avenue Sänger, dem guten Samu Haber noch ein Bild gemacht und uns des Lebens erfreut.
Es ist ja auf der einen Seite irgendwie erstaunlich, dass die Stars auch einfach normale Menschen sind, die Hunger haben und aufs Klo müssen. Eigentlich ja klar, aber irgendwie strange. Naja, auf jeden Fall fragen wir Ferris beim nächsten Mal nach nem Bild, dundaraladdich. Denen, die “dundaraladdich” nicht kennen, sei gesagt, dass dieser Ausspruch soviel bedeutet wie verdammt und zugenäht oder Mensch Maier! Warten mussten wir dann ziemlich lange. Wir haben nochmal gegessen, uns Dog Eat Dog angeschaut/gehört, KIZ, Sunrise Avenue und anschließend Deichkind. Zwischendurch hat dann der Philipp dem Oli im Kniffel den Hintern versohlt, aber zu zweit macht das auch einfach keinen Spaß, weil Andi hatte keinen Bock. Um 00:10 Uhr war es dann soweit. Als letzte Band an diesem Festivaltag haben wir dann nochmal in die Felle und Saiten gehauen und siehe da, auch nach 90 Minuten Deichkind konnte das Big Day Out noch das Tanzbein schwingen. Es war eine Freude und hat für die lange Warterei entschädigt. Wir wollen uns ja auch nicht über unsere Wartezeiten beschweren, aber irgendwie muss es doch möglich sein, diese sinnvoll (muss ja auch nicht sinnvoll sein, solange es Spaß macht…) zu überbrücken! Ansonsten haben wir dann noch zwei Zugaben spielen dürfen. Die Sperrstunde wurde kurzerhand um 10 Minuten verlängert und so hatten wir zur Geisterstunde noch eine richtig gute Zeit auf der Pueblo-Bühne.
Danach machten wir uns schnell ans Abbauen. Auf der Heimfahrt wurden noch NoFx, die Hosen und viele anderen tolle Bands gehört, um dann den 24 Stunden Tag im Zeichen des Rock and Roll pünktlich um 05:30 Uhr am Proberaum abzuschließen. Rekordzeit im Ausladen = 7 Minuten. Das muss uns erstmal einer nachmachen! Spaß hats gemacht, anstrengend wars, aber wir würden es genau so wieder tun. Warum? Weil wir den Scheiß lieben!
Grüße und danke an die Leute vom Big Day Out, dazu an den Craig und den Flo und die restliche Pueblo-Crew. Wir sehn uns!