Irgendwann an einem bestimmten Tag bekommt man abends einen Anruf, während man dabei ist möglichst viele Captcha-Codes in ein Feld in möglichst kurzer Zeit einzugeben und wird gefragt, ob man nicht kurzfristig auf der größten School’s out-Party Baden-Württembergs Musik machen will. Also freut man sich und beschließt dies natürlich auch zu tun. So spielen wir also beim Werft-Rockt in Göppingen, der im Rahmen der School’s out-Party stattfindet. Dass wir an diesem Tag nach Be Four und direkt vor Marc Terenzi spielen sollen, belustigt uns im ersten Moment mehr als dass es uns freut. Hier gibt es dann später zwei Geschichten zu erzählen. Aber dazu dann auch später.
Irgendwie ist es schon ein wenig komisch, wenn man seinen Computer anschaltet und nicht den Druck verspührt irgendwelche Zahlen- und Buchstabenreihen eingeben zu müssen. Das ist ein ziemlich befreiendes Gefühl. So fühlt sich dann wohl wirklich Freiheit an. Haha. Das nächste Voting kommt bestimmt.
Also treffen wir uns an einem wunderschönen, aber auch zeitgleich sehr, sehr heißem Mittwoch am Proberaum, an diesem Tag noch mit vollster Unterstützung von Natalie, Sonja, Bibi, Alex und Tobi. Also einladen und losfahren. Ich sags euch. Irgendwann – und wenn dieser Tag kommt, dann sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt – schaffen wir es die Glastüre, die zum Proberaum führt sowas von dermaßen zu schrotten. Schon oft wurde diese Türe von Gitarrenkoffern, Boxen oder Schlagzeugständern malträtiert, um aber bis jetzt immer und immer wieder standzuhalten. Also hoffen wir weiter. Der Tag wird kommen, ich bin mir sicher.
Nun aber zurück zum Thema. ANDIOLIPHILIPP in Göppingen. Tanken, auf die Autobahn und ab zur Werfthalle nach Göppingen. Man nehme eine große Halle, eine Bühne, dazu einen großen Außenbereich mit Poollandschaft, Fress- und Getränkeständen, dazu ein Erlebnis- und Wohlfühlbereich oder wie man heute sagt, eine Chilloutarea und schon hat man die größte School’s out-Party Baden-Württembergs. Gute Sache. Also ausladen und warten. Die erste Band, die wir uns anschauen durften, war Be Four. Sagen wir es mal so. Wenn eine Band coole eigene Songs hat und diese auch live spielt oder sagen wir in diesem Sinne live performt, dann kann man durchaus mal “No Limit” von 2 Unlimited covern und es ist cool. Wenn man aber einfach jeweils zwei gutaussehende Jungs und Mädels auf die Bühne stellt, diese dann Dancefloor-Nummern aus den 90ern covern lässt und das dazu auch noch im Vollplayback, dann kann man das einfach nicht gut finden. Werden dann aber die Mikros während der Ansagen so hochgezogen, dass es übersteuert und in den Ohren weh tut, so dass auch der letzte Mensch in der Halle merkt, dass da was nicht stimmt, so lassen wir das einfach mal so stehen.
Anschließend ANDIOLIPHILIPP. Um Andi zu zitieren: Was kann man sagen? Vor der Bühne waren einige oder sagen wir viele Mädchen, denen wir entweder gefallen haben oder sie wollten sich einfach einen guten Platz für den Marc Terenzi Gig sichern. Es wurde ein wenig geklatscht, ein wenig gesprungen. Auffallend war, dass die Menschen vor der Bühne eigentlich nicht klatschen, sondern eher schreien. Was wir später bei Herrn Terenzi dann in voller Lautstärke hören konnten. So heiß sind wir aber dann doch nicht und so mussten wir uns dann mit einem mal mehr oder weniger großen Applaus zufrieden geben. So sind die Schüler nunmal. Oder sagen wir besser die Schülerinnen! Spaß hats gemacht in den 30 Minuten und beim nächsten Mal sind wir dann auch ne Spur heißer;-)
Nach uns dann Marc Terenzi, der ne coole Band dabei hatte und auch durchaus rocken kann. Nett und zugänglich ist er auf alle Fälle. Gute Sache! Mit einem deftigen Chili oder wahlweise Gemüselasagne im Magen ab nach Hause. Ausladen und ins traute Heim. Besten Dank an die Mitgereisten!
Archive for the ‘Gigberichte 2009’ Category
Gigbericht 29.07. Göppingen Werft-Rockt
Samstag, August 1st, 2009Gigbericht 25.07. Neckarsulm Rockt den Berthold
Montag, Juli 27th, 2009Heimspiel! Heimspiele sind immer gut, wobei die Band ANDIOLIPHILIPP in dieser Saison sich als durchaus sehr auswärtsstark erwiesen hat. Sagen wir, wir sind in der Auswärtstabelle ziemlich weit oben! Gute Sache. Außerdem frage ich mich, wieso ich eigentlich nichts, aber auch rein gar nichts mit den Simpsons anfangen kann. Alle meine Freunde, naja sagen wir fast alle, stehen auf die Simpsons und kennen jede Folge auswendig. Wenn ich dann nur mal einen Ton sage, kriege ich schon fast eine…Naja, dafür kenne ich mich mit King of Queens sehr gut aus. Wir sollten mal ne Umfrage starten: King of Queens gegen die Simpsons…mag jemand im Forum ne Umfrage starten??? Außerdem hab ich mittlerweile “Disposable Heroes” fertig gezockt! HELL YEAH!
Nun gut, die Konzerte am Weingut Berthold sind immer ein bisschen anders als “normale” Konzerte. “Normalerweise” fährt man zu einem Konzert, wartet, baut sein Zeug auf, spielt, trinkt (oder auch nicht) und fährt dann wieder heim oder schläft im Hotel oder sonstwo. “Heute” treffen wir uns um 13:30 Uhr am Proberaum, laden Instrumente und Gedöns ein und fahren zum Weingut Berthold. Dort bauen wir erstmal die Bühne für den Abend auf. Dann warten wir auf den Hannes, den Mischer und helfen ihm beim Anlage aufbauen. Dann bauen wir unseren Merch-Stand auf. Dann bauen wir Bauzäune auf, um die Kasse aufbauen zu können. Dann erst warten wir oder arbeiten an der Kasse. Dann spielt die erste Band Born in Chains und wir machen uns nebenher noch ein bisschen ans Voten für die Coke-Tour. Schöne Sache so mit Laptops in der frischen Luft und nebenher noch Musikklänge. Sehr schön!
Nach so einer Woche Voting wird man ja von allen Leuten, die mit dem Voten nichts am Hut haben, zu vollkommenen Computernerds abgestempelt..das macht aber nichts. Wir stehen dazu. Dann unsere Busenfreunde von SoWieSo, die mal wieder so richtig abgerockt haben. Respekt, geile neue Songs! Anschließend dann By the Way, die mit ihren 60er/70er Covers echt überzeugt haben. Hat richtig Spaß gemacht! Dann umziehen, warmsingen, aufwärmen und ab auf die Bühne mit AOP. HELL YEAH! Was soll man dazu sagen? Neckarsulm rockt, aber dermaßen. Neckarsulm kann tanzen, kann klatschen, kann springen, kann singen. Unfassbar! Wir hatten so eine gute Zeit auf der Bühne, es war unbeschreiblich. Wir hatten ein paar Songs im Set, die wir schon länger nicht mehr gespielt haben, wie “Deutschland brennt”, “Vom Gewinnen und Verlieren” und “Mädchen (neu)”;) 75 einfach nur geile Minuten gingen viel zu schnell rum! Wir bedanken uns hiermit ganz herzlich für das wunderbare Konzert! Zu erwähnen bleibt noch die junge, nette Dame, die extra aus Dresden(!) den Weg nach Neckarsulm auf sich genommen hat, um uns live zu sehen! Krasse Scheiße! Hammerhart! Außerdem grüßen wir hier an dieser Stelle unseren lieben Maiehhh, der sich auch nochmal auf diesem Wege (siehe Andis Sicht der Dinge) an die Frauen dieser Welt wenden möchte! “Findet mich!” Mehr dazu im Video:-)
Nach uns dann noch die Kumpels von Abi68, die wir uns mit der ein oder anderen Weinschorle angeschaut haben. Gute Sache. Dann, liebe Gigberichtleser, abbauen. “Normal” Instrumente und Gedöns einladen und heimfahren oder schlafen gehen. “Heute” Bühne abbauen, Anlage einladen helfen, etc. Gas, Wasser, Scheiße und so. Aber für diesen super Gig lohnt sich der Aufwand allemal! Wir bedanken uns bei der Familie Berthold und allen fleißigen Helferlein. Und natürlich bei euch alle fast 350 Leuten, die den Berthold gerockt haben!
Bis bald! AOP haben die geilsten Fans der Welt!
Gigbericht 19.07. Melt!Festival Gräfenhainchen
Montag, Juli 27th, 2009Das Beste, was es an einem Samstag oder Sonntag Morgen geben oder sagen wir es ist eigentlich egal an was für einem Tag…Das Beste an einem Morgen, an dem man am Vorabend ein Konzert gespielt hat, ist, wenn man an diesem Morgen weiß, dass man am gleich Tag noch ein Konzert spielen darf! Wer diese zwei Sätze jetzt nicht verstanden hat, beschwert sich bitte direkt irgendwo..Wie auch immer. An diesem Morgen in der Jugendherberge in Rudolstadt, wo wir natürlich wie immer und überall das Frühstück verpennt haben, war so ein Morgen, an dem wir abends noch ein Konzert spielen durften. So, jetzt aber genug. Also noch drei Stoßgebete gen Himmel gesandt, dass der Feuermelder (mit dazugehöriger 5000 Euro-Pauschale bei Missachtung für den Feuerwehreinsatz) in der Nacht nicht losgegangen ist und ab ins Auto zum nächsten McDonalds. Es wurde dann ein Burger King und nach zweieinhalb Stunden waren wir auf dem Melt!-Gelände angekommen.
Unfassbares Ambiente, direkt am See und die alten riesigen Maschinen direkt auf dem Gelände…grandios! Nach kurzem Ausladen haben wir dann erstmal unseren lieben Freund heißer Rockmusik Manu, seines Zeichens der CokeMusicEditor begrüßt und ein frisches Bierchen zu uns genommen. Anschließend dann gleich noch das Interview mit Manu für seinen Blog auf www.myspace.com/cokemusic und dann sind wir auch schon hinter die Bühne, um uns für den Gig vorzubereiten. Das Melt!Festival ist ja so ne Sache. Wie gesagt, eine wunderbares Gelände und den ganzen Tag lang Musik. Den ganzen Tag lang, quasi also 24 Stunden. Von den anderen Bands hatten wir schon gehört, dass deren Konzerte nicht soo gut besucht waren, da der Großteil des Melt!-Publikums eher auf mehr elektronische Musik steht. Was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn den 30 Leuten, die sich im CokeTent eingefunden hatten, haben wir den Arsch weggerockt. Wir hatten wie immer Spaß und der Sound auf der Bühne einfach nur gut! Philipp grüßt auf diesem Wege Joey DeMaio;-)Der hätte sich auch nicht besser gefühlt auf der Bühne vor der Monitorwand:-)
Nach unserem Gig noch das Interview für das Coke-Melt-Video von “Meine Welt” und dann mussten wir uns (Philipp und Oli) auch schon wieder verabschieden und die Heimreise antreten. Andi bekam an diesem Abend Ausgang und hat sich dann an diesem Abend noch in die Jungs von Oasis verliebt. Auch hier nachzuschauen bei “Andis Sicht der Dinge”!
Vielen Dank, wir hatten ein absolut gutes Wochenende! HELL YEAH!
Gigbericht 18.07. Rudolstadt Das Schloss rockt
Montag, Juli 27th, 2009Was so alles liegen bleibt, wenn man den ganzen Tag und auch die halbe Nacht nichts anderes macht als auf seinem Laptop ein paar Zahlen und Buchstaben einzugeben…Ihr könnt euch das sicherlich vorstellen…manche von euch. Diejenigen, die jetzt schon beleidigt mit uns sind, weil der Gigbericht von DAS SCHLOSS ROCKT in Rudolstadt so lange auf sich warten ließ, denen sei gesagt: Es tut uns Leid, aber dafür fangen wir jetzt von vorne an. Das ist übrigens immer gut bei so Rückblicken, kann ich euch sagen! Äh, wo waren wir. Ja, im Übrigens muss man noch sagen, dass “Disposable Heroes” von Metallica bei Guitar Hero auf mittel echt nicht zu spielen ist. Jedes Mal flieg ich bei dem Gitarrensolo nach 4 Minuten oder so raus. Ist echt bitter. Ich werde weiter alles geben!
So, jetzt aber Rudolstadt. Weil wir an diesem Abend erst um 01:30 Uhr nachts als quasi Nachmitternachtsspecial(;-) auf die Bühne sollten, sind wir mal ganz lässig mittags um 14 Uhr nach Rudolstadt gefahren. Philipp und Oli haben sich mal wieder in ihrer Vorstellungskraft gegenseitig unterboten und kurzfristig den großen und geräumigen großen Bus gegen einen kleinen, aber feinen BMW ausgetauscht und so 30 Euro gespart. Blöd nur, dass in diesen BMW noch Instrumente und Boxen und Taschen reingehen sollten..Also ab in den Osten der Republik. Nach einer eigentlich ziemlich stressfreien Fahrt ohne große Staus waren wir dann irgendwann in der Nähe von Rudolstadt. In der Nähe trifft es gut, weil uns die gute Navi-Frau mal so richtig total ins Nichts geschickt hat. “Bitte rechts abbiegen” und wir stehen plötzlich vor einem Bauernhof und nichts geht mehr. Naja, nach einer kurzen, aber wirksamen Standpauke hat uns die gute Navi-Frau dann doch noch sicher ans Ziel gebracht. Nenne wir es einfach “Auf der Suche nach dem gelben Schloss”. Angekommen haben wir erstmal das schicke Festivalgelände besichtet. Wunderbar so mitten im Hof der alten Gemäuer steht die Bühne. Großartig. Dann hieß es mal wieder warten. Wir haben noch die guten Itchy Poopzkid begrüßt und uns dann ans Essen und Trinken gemacht. Zwischendurch haben wir noch ein kleines Interview gegeben und uns vor dem auf das einzige Dixie auf dem Gelände gehen gedrückt. Einige erfolgreich, andere auch nicht!
Das Lineup hatte es an diesem Tage mit Bosse, Aloha from Hell, Itchy Poozkid und Kilians in sich und so wurde die Wartezeit auf den Gig einfach mit Bands anschauen überbrückt. Schön war das. Also um halb Zwei nachts auf die Bühne und siehe da, es waren noch Leute vor der Bühne. Das Wetter meinte es an diesem Tag auch sehr gut mit uns und so haben wir eine knappe Stunde auf die Saiten gehauen und hatten eine wunderbare Zeit. Rudolstadt hat noch getanzt und gesungen. Um diese Zeit eine reife Leistung! Bewegte Bilder könnte ihr euch auf www.youtube.com/andioliphilipp bei “Andis Sicht der Dinge anschauen!
Auch wenn dem Festival an beiden Tagen wohl leider einige Besucher fehlten, ist diese Location einfach grandios. Vielen Dank an alle freundlichen Menschen in Rudolstadt, auf dem Gelände vor und hinter Bühne! Wir hatten Spaß und eine sehr gute Zeit. Was dann zu später Stunde noch in der Jugendherberge in Rudolstadt passiert ist, schaut ihr euch am besten auch einfach auf unserem Video an!
Besten Dank, Grüße an die Jungs von Itchy Poozkid und danke Rudolstadt!
Gigbericht 10.07. Freiburg Zeltmusikfestival
Mittwoch, Juli 15th, 2009Wir hatten einen angenehmen Tag auf dem ZMF! Vielen Dank dafür, vor allem an die unkomplizierten Menschen von Pueblo! Ihr seid klasse! Bis bald!
Gigbericht 26.06. Freiburg Zeltmusikfestival
Dienstag, Juli 7th, 2009Wir hatten einen angenehmen Tag auf dem ZMF! Vielen Dank dafür, vor allem an die unkomplizierten Menschen von Pueblo! Ihr seid klasse! Bis bald!
Gigbericht 19.06. Hurricane Scheessel
Montag, Juni 22nd, 2009HELL YEAH!
Mehr gibt es zu diesem Wochenende eigentlich nicht zu sagen. Also ist der Gigbericht an dieser Stelle auch schon fertig…
Nein, natürlich nicht. Ihr zuhause Gebliebenen wollt ja sicherlich wissen, wie es uns am Wochenende so ergangen ist. Wenn das der Fall sein sollte, dann lest jetzt einfach weiter. Wenn nicht dann geht einfach auf diese Seite . Natürlich nur ein Spaß. Ihr müsst das ja nicht lesen, aber wir würden es euch empfehlen. Also der Reihe nach!
Freitag Morgen 05:00 Uhr aufstehen, 05:30 Uhr Treffpunkt Proberaum, einladen, 06:00 Uhr Bassist abholen, 06:10 Uhr Becker, lecker Coca-Cola, Brötchen und Bildzeitung kaufen und on the road again nach Niedersachsen, genauer Scheeßel, wo wir am gleichen Tag noch auf der Bühne des Coke-Tents stehen sollten. Auf der Fahrt wurden verschiedene Sachen gemacht. Andi ist gefahren, Philipp hat an der Homepage gearbeitet, Oli hat geschlafen. Bis er dann seine Powerpoint-Präsentation für das Referat am Dienstag fertig gemacht hat. Dann hat er wieder geschlafen. Auch gut. Die Fahrt verlief völlig reibungslos (sag ich jetzt mal;-) Kurz vor Scheeßel sind wir dann noch in eine Polizeikontrolle geraten und wurden auf Drogen und weitere böse Sachen kontrolliert. Da wir ja aber außer Alkohol und Zigaretten und Kaffe und Pfefferminztee keine anderen Sachen nehmen, ist alles gut gelaufen. Nur wollte der Polizeimann dem Andi fast noch seine Cam wegnehmen. Aber nach 10 Minuten durften wir dann wieder weiterfahren.
Also ab nach Scheeßel aufs Festivalgelände. Genauer gesagt bis direkt hinter das Coca-Cola Soundwave Tent, in dem wir auch spielen sollten. Gleichmal wieder alle bekannten Gesichter gegrüßt, denen in die Arme gefallen und gefreut. Das ist ja wirklich das Gute an der ganzen Coke-Sache neben den geilen Konzerten natürlich, die man spielen darf. Die Leute sind durchgehend alle nett. Und nicht nett als kleiner Bruder von Scheiße, sonder nett im Sinne von total umgänglich und unkompliziert. Super! Also haben wir es uns im Backstage gemütlich gemacht, Saiten gewechselt, Powerpointpräsentationen abgeschickt und dann auch irgendwann Soundcheck gemacht. Echt cool, wenn so ein Zelt, in das so knapp 2000 Leute passen, noch ganz leer ist und man darin Soundcheck machen darf. Hat auch alles gut geklappt und so haben wir noch ein paar Flyer auf dem Gelände verteilt und für unserer Gig geworben. Das Wetter war mal so und mal so. Regen wechselte sich mit Sonne ab. Leider hat es ne halbe Stunde vor unserem Gig geschüttet wie die Sau, anschließend kam aber wieder die Sonne raus. Thomas hat uns dann angesagt und im Zelt waren vielleicht 20 Leute. Okay, geil, dachten wir, wenigstens 20 Leute. Ist doch schonmal was. Und dann, BAM BAM! Keine 30 Sekunden später als wir auf der Bühne standen, waren auf einmal viele Leute im Zelt. Kein Plan, wie die das so schnell gemacht haben. Als dann Andi mit dem Schlagzeug Dein Radio angefangen hat, wurde es immer voller und voller und dann war das Zelt wirklich gut gefüllt. Man kann das schwer schätzen, aber ein paar Hundert Leute waren es auf jeden Fall. Brutal geile Sache! Also haben wir Dein Radio, Nie genug, Wunschlied, Ich will dich nicht verlieren, Meine Welt, Du fehlst mir und Mutter Theresa gespielt und oh mein Gott, wir hatten so Spaß! Die Menschen haben mitgemacht, getanzt, geklatscht, sind gesprungen (Bryan Adams Gedächtnisriff;-) und sogar wieder bei Du fehlst mir gesungen. Unfassbar toll war das. Wir sind von der Bühne runter und uns erstmal in die Arme gefallen, weil es uns so dermaßen Freude bereitet hat auf dieser Bühne zu stehen. Fantastisch!
Anschließend haben wir uns noch die Whitenights angeschaut und den Philipp zum Bahnhof gefahren, da der nach Hamburg musste. So waren der Andi und der Oli alleine unterwegs, haben noch ein Interview gegeben für das Voting, das jetzt startet und dann den Tag noch gebührend gefeiert!
Bands: Franz Ferdinand und Kings of Leon. Kann man sich schon mal anschauen. Essen waren wir auch noch. lecker Schnitzel mit Kartoffeln:-) So haben wir noch bis spät in die Nacht gefiert, sind dann mim Shuttleservice ins Hotel gefahren und haben dort erstmal noch schön geduscht. Vielleicht schaut sich ja der Eine oder Andere mal unser Video an, dass online kommt. HAHA! Kann man nur empfehlen. Am nächsten Tag haben wir dann erstmal schön das Frühstück verschlafen und sind dann bei Regen mit knurrendem Magen mit dem Taxi wieder zum Gelände gefahren. Dort haben wir dann den Tag über gegessen, getrunken, Bands angeschaut, Videos gedreht, uns mit unseren Kumpels von The Rising Rocket und Tos sehr gut unterhalten, um dann gegenn 02 Uhr ins Auto zu schwanken. Social Distortion sind einfach die Götter. Das muss mal gesagt werden. Ska-P rocken auch ziemlich. Im Kombi wurde dann mit reichlich viel Sodbrennen und anderen Wehwehchen genächtigt und am nächsten Morgen ab zum Bahnhof den lieben Bassisten abholen und ab nach Hause. Schade, dass wir Phases of Life nicht mehr gesehen haben und auch den Tos-Gig leider verpasst haben. Beim nächsten Mal wieder!
Besten Dank mal wieder an alle Leute von Coke und Brandbooking für das geniale Wochenende. Grüße an die Jungs von Tos und The Rising Rocket und natürlich noch Grüße an den Manu, seines Zeichens CokeMusicEditor. Immer wieder ein Fest! Bis zum Melt! HELL YEAH!
Gigbericht 10.06. Heilbronn Rockin’ School 5
Montag, Juni 22nd, 2009Sooo…erstmal ein großes “Verzeihung”, dass dieser Gigbericht so solange auf sich warten ließ. Man ist ja viel beschäftig und blabla, ihr kennt das ja alles. Dies ist aber natürlich (wie sollte es auch anders sein) keine Entschuldigung, sondern eher eine eigene Maßregelung das nächste Mal einfach schneller zu sein. Schauen wir mal.
Also Heilbronn! Andi und Oli treffen sich am Proberaum, hauen Andis Kombi voll mit Sachen, die das Leben schöner machen (Gitarren, Bässe, Schlgazeugkram, Kisten mit Shirts und CDs, etc) und fahren nach Heilbronn zum Gymnasium. Ja, wir spielen seit Ewigkeiten mal wieder in einem Gymnasium. Genauer in der Mensa des Gymnasiums. Früher als ich zur Schule gegangen bin, gab es sowas noch nicht. Da hat man sich in der Mittagsschule entweder nen Döner geholt oder Unmengen von diesem Punika Exotic Drinks, die damals zu dieser Zeit gerade rauskamen. 2 Liter von dem Zeug und man war auch satt. Soweit so gut. Also sind wir herzlich empfangen worden und haben unser Zeug erstmal im Backstageraum abgestellt und uns noch die letzten Songs unserer Kumpels von SoWieSo angeschaut, die an diesem Tag nur zu dritt waren, weil Scotty noch Rock am Ring-geschädigt war. Hat trotzdem gerockt. Gerüchten zufolge wollen SoWieSo jetzt zu dritt weitermachen, weil das einfach geiler ist für ne Band. Nee, war nur ein Scherz.
Nach SoWieSo dann die Herren von Bad Taste, deren Enter Sandman-Cover und auch die eigenen Songs so richtig rocken. Gut! Danach Cantus Levitas, die mit ihrem *hier bitte Musikrichtung eintragen* alles zusammengeholzt haben. Dudelsäcke sind einfach geil. Anschließend dann Umbau und dann ANDIOLIPHILIPP. Man muss dazu sagen, dass wir echt Angst hatten, dass die Mensa leer sein würde, weil doch sehr viele ganz ganz junge Menschen an diesem Abend im Elly waren. Doch Gott sei es gedankt, gibt es heutzutage ja solche Aufsichtspflichtübertragungsformulare. Was für ein Wort und doch ein schönes, weil diese Zettel sorgen dafür, dass auch an diesem Abend 10-12jährige unseren ganzen Gig anschauen konnten. Coole Sache. Dafür gabs halt nichts zu trinken, also es gab schon was zu trinken, aber halt keinen Alkohol. Nicht mal Bier, das ja bekanntlich Bier ist und kein Alkohol. Aber okay, das nehmen wir in Kauf, wenn wir dann so viele kleine Kids vor der Bühne haben, die auch noch jeden Text auswendig können und einfach noch so ohne groß nachzudenken die Köpfe schütteln. Grandios.
So spielten wir und spielten wir bis unsere Zeit dann rum war. Und dann haben wir noch weitergespielt, ein paar Zugaben zum Besten gegeben und einfach eine gute Zeit gehabt. Den Leuten in der Mensa schien es zu gefallen, denn bis zum letzten Song war die Mensa noch gut voll. Getanzt und gesungen wurde auch. Schön. Zu erwähnen sind noch Johannes und seine Kumpel, die bei Mutter Theresa unser Megafon ins Mikro gehalten haben, so dass wir das so hinbekamen wie auf Platte. Wie auf Platte ist auch ein richtig geiler Ausdruck. Das hört sich an wie auf Platte…Super! Mit “Wer weiß schon was morgen ist” haben wir dann das Konzert amtlich aufgehört, anschlißend noch ein paar CDs bekrizzelt, wieder eingeladen und wollten dann eigentlich schön nach Hause fahren. Nur leider gab es noch einen Zwischenfall, bei dem die Herren von unseren Freunden und Helfern mal wieder eine sehr schlechte Figur abgegeben haben. Wenn eine Polizeistelle gerademal ein paar hundert Meter von einem entfernt ist, Leute brutal geschlagen werden und die Polizei dann aber trotzdem nicht kommt (“Wegen sowas schicken wir jetzt keine Streife”), dann macht einen das so richtig wütend. Schade, dass ein schöner Abend so ausgehen musste. Wirklich schade.
In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Helfern des Elly für den schönen Abend.
Gigbericht 06.06. Nürburg Rock am Ring
Donnerstag, Juni 11th, 2009Bam bam!
Was geht ab?! Wir sind bei der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour unter den letzten sechs Bands von über 2000. Und zweimal wurden wir von einer Jury in die nächste Runde befördert und wir haben sie nicht mal versucht zu bestechen. Krass. Aber wie immer liebe Freunde: von vorne.
Nachdem wir am Mittwoch unseren AOP-Fanbeauftragten Maiehhh samt einer Kolonne Autos mit Leuten drin auf den B5 an den Ring verabschiedet haben, kam schon ein wenig Traurigkeit auf, dass wir dieses Jahr nicht auf dem Campingplatz vertreten sein würden. So ist der Mensch. Er will immer das, was er nicht hat…Naja. Also sind wir dann am Freitag Morgen nach dem Einladen am Proberaum Richtung Nürburgring gefahren. Am Proberaum konnte man noch mit Sonnenbrille (RIP) und ohne Jacke (RIP) im Freien stehen. Das änderte sich dann auf der Autobahn von Minute zu Minute und von Kilometer zu Kilometer. Wie auch immer.
Das Ringwetter, das wir seit Jahren lieben und gleichzeitig verfluchen, kam immer näher. Weil wir noch genug Zeit hatten, haben wir noch den neuen Supermonstergeheimtipp kreiert und und haben bei unseren Kumpels und Kumpelinnen auf dem Campingplatz vorbeigeschaut. Wunderbar! Nach ein, zwei, drei Pils und Weinschorlen dann auf zum Center Parc. Dort haben wir erstmal die Kumpels von Jack Rabbit Slimz und Phases of Life begrüßt. Dann einchecken in den Bungalow. Schönes Ding, auch wenn wir die Heizung nicht anbekommen haben und keine Bettwäsche hatten. Dann wieder vor zur Rezeption und erstmal die Anette und den Thomas von Brandbooking begrüßen. Gut gelaunt wie immer. Grüße an dieser Stelle. Dann wollten wir uns ein Taxi holen und sind dann aber, weil irgendwie kein Taxi ging, in einem 9-Sitzer-Bussle zum Gelände gefahren. Dann erstmal übers Gelände ins Coke-Tent und sich den VIP-Bereich anschauen. Haja. Nicht so schlecht;-) Freizeit bis 18 Uhr, die mit Essen, Coke trinken, Bier trinken, Nudeln essen, Bands anschauen verbracht wurde. Anschließend gab es dann ne kurze Technikbesprechung für den Samstag und dann Interview mit Manu (Grüße an der Stelle) und anschließend die “Ansage” von Thomas Stein, dem Coke-Mann für alle Fälle. Danach sind wir dann noch zum Flyer-Verteilen aufs Gelände und haben die Leute versucht für unseren Gig zu motivieren. Anschließend: Freizeit;-)
Enter Shikari, Papa Roach, Manson, Korn, etc….Alternastage am Freitag. Korn haben so wild die Bühne gerockt. Das wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben. Unfassbar! Jonathan ist der Größte. Nach den Konzerten haben wir Gott sei Dank noch ein Taxi ergattert, das uns zum Hotel gefahren hat. Vielen, vielen Dank an die gute Frau Taxifahrerin. Sonst wären wir niemals wieder heimgekommen. Schlafen. Samstag. Aufwachen, duschen, essen und schon den Reisebus einladen (bei Regen), der die ca. 50 Musiker der 12 Coke-Bands zum Gelände oder sagen wir direkt auf das Gelände hinter das Coca-Cola Soundwave Tent gefahren hat. Dann wie immer und das ist ja wirklich überall so. Warten, Tee/Kaffee trinken, essen, warten. Wir haben uns ganz toll mit vielen tollen Bands (u.a. TOS, Split, Phases of Life, Earotation, Jack Rabbit Slimz) unterhalten, das hat die Zeit bis zum Gig angenehmer gemacht. Man ist ja dann wirklich so richtig, aber so richtig nervös, wenn man dann noch so ne halbe Stunde hat bis zum Gig. Dann wird es schlimm. Aber es wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre. Von der lieben Anastasia angesagt und los. Also auf die Bühne. Das Wetter meinte es gut mit allen Coke-Bands und so war das Zelt gut gefüllt, weil viele sich auch einfach nur aufwärmen wollte. Unser Gig an sich war nach 15 Minuten, die uns drei vorkamen wie 3 Minuten schon wieder dabei. Man ist so konzentriert und will es einfach gutmachen, dass das Konzert nur so an einem vorbeirauscht! Aber es war geil. Die Leute haben ihre Beine geschwungen, haben geklatscht, sind gesprungen und haben auch wieder mitgesungen. Voll geil! Anschließend hieß es dann wieder warten. Wir haben dann halt gewartet im VIP-Zelt, haben Coke getrunken oder Bier und haben gewartet. Nach der letzten Band kam es dann zur Entscheidung. Und traraaa: ANDIOLIPHILIPP waren unter den 6 Gewinnerbands.
Unfassbar. Grandios, wir konnten und können es noch nicht so richtig fassen, dass wir in diesem Sommer auch noch auf dem Hurricane, dem Melt! und dem Highfield spielen dürfen. Das ist krass.
Wir waren alle ziemlich am Arsch, aber glücklich. Anschließend gab es noch ein paar Interviews, wo wir wieder alle schlauen Sprüche losgelassen haben und dann durften wir zu The Prodigy und Slipknot feiern gehen. Wunderbar! Mit dem Bus gings dann wieder zurück zum Hotel, wo wir mit einem Bier, einem Pfefferminztee und Spaghetti den Abend gemütlich ausklingen ließen. Zu Recht! Am Sonntag haben wir dann nochmal bei unseren Partyleuten am Zeltplatz vorbeigeschaut und sind dann mit ihnen zusammen auf das Gelände. Bambam Billy Talent und BamBam Limp Bizkit! Das werden wir so schnell nicht vergessen. Wie das ganze Wochenende insgesamt. Echt grandios, was wir in der letzten Zeit erleben dürfen. Deshalb wollen wir uns nochmal im Namen der ganzen Band bei euch allen da draußen bedanken, die uns immer so unterstützen. Bei allem. Bei jedem Voting, beim Flyer verteilen, beim auf Konzerte fahren. Echt! Vielen, vielen Dank! Ohne euch wäre das alles nicht möglich!!! HELL YEAH! Bis bald!
Gigbericht 30.05. Heilbronn Klubsofa
Dienstag, Juni 2nd, 2009
Was soll man da sagen? Könntet ihr die Gefühle auch nur ein ganz ganz kleines bisschen nachvollziehen, die wir hatten, als wir letzten Donnerstag endlich unser erstes richtiges, so richtig professionelles Album, das den wunderschönen Namen “Dein Radio” trägt, ausgepackt haben, so wäre uns allen geholfen:-) Aber ich denke, ihr könnt das. Ihr seid ja nämlich die Geilsten. Auch wenn ihr Penisse falsch schreibt…Lange Rede, kurzer Sinn: Wir bringen (also “releasen” in der neuen Jugendsprache und so;-) unser Album raus. Also an den Mann und die Frau. Dafür haben wir uns das schmucke Klubsofa in Heilbronn ausgesucht, ein kleiner Laden, der – wenn er die Stühle und Tische nicht mehr drin hat – so richtig was hergibt für ein gutes Rockkonzert. Gesagt – getan!

Das ganze Ein- und Ausladgelaber erspar ich euch heute mal, dafür muss ich mal wieder Kabel1 loben, dass die immer noch King of Queens ausstrahlen. Super Sache! Aber gut. Also öffneten die Türen um 20 Uhr und schnell waren die ersten Leute im Klubsofa und im kleinen Biergarten des Klubsofas. Die Jungs von Tetra-Pack waren auch schon da und haben dann mal den Sound gecheckt und das klang doch schon sehr angenehm. Knapp 100 Leute haben sich bei Amiando die Tickets im VVK gesichert und jetzt muss ich mal eine Lanze für so ein Online-Ticket-System brechen! Das ist eine geile Sache! Wirklich! Was macht ihr denn, wenn ihr auf ein Konzert gehen wollt? Richtig! Ihr bestellt die Karten im Internet oder am Telefon. Da wir uns keine Telefonistin leisten können, haben wir uns für die für uns und für euch bequemere Online-Variante entschieden. Und siehe da. Danke den 100 Leuten, die das auch so gemacht haben. Die Tickets von Hand zu verkaufen würde zwar auch gehen, ist aber für eine Person ziemlich zeit- und nervenaufwendig. So. Am Merch-Stand war einiges los, die CDs und die neuen T-Shirts erfreuten sich großer Beliebtheit. Und das freut uns natürlich, denn jetzt sind wir reich und berühmt, naja sagen wir fast…nicht. Also sind Tetra-Pack dann um kurz nach neun auf die Bühne und haben ihren lockeren Gitarrenrock auf das Publikum losgelassen. Hat Spaß gemacht und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Grüße an dieser Stelle! Anschließend war dann ANDIOLIPHILIPP-Zeit. Ich hab ja zur Zeit immer Angst, dass ich unseren Bandname falsch schreibe. Das ist schon fast eine gewisse chronische Angst. Weil überall (oder sagen wir ziemlich oft) werden wir leider falsch geschrieben. Ich mein, okay, es gibt schon viele Möglichkeiten, wie man Andi, Oli und Philipp schreiben kann, aber andere Bandnamen werden doch auch richtig geschrieben. Naja, diese Angst wird uns wohl niemals verlassen – aber kennt ihr Metallika, Die Tohten Hosen oder Die Erzte? Also ANDIOLIPHILIPP sind dann auf die Bühne. Und siehe da, das Klubsofa ist voll. Das freut uns natürlich und so gehts los mit “Dein Radio”. An diesem Abend haben wir alles versucht rauszukramen. Ganz alle Songs, noch ältere Songs, neue Songs, Albumsongs, Nichtalbumsongs, ein neues Cover, ein altes Cover und und und. Was am Ende eine Setlist von 14 Songs ergab. Schätze wie das tolle “Du” von den unglaublichen Grüner Heinrich waren da dabei. Wuaahhh! Dazu mal wieder der “Räghiey-Song”, “Merkwürdig” und “Mit 12 Jahren” im Set. Es wurde getanzt, gesungen und gegröhlt, Hansa-Pils verteilt und getrunken und so hatten wir knapp zwei Stunden eine so richtig gute Zeit auf der Bühne. Philipp hat dann mal fast seinen Mikroständer in die Fresse bekommen, weil eine Meute Menschen auf die Bühne “getanzt wurde”;-) und Andi musste sich nach großem Drängen von Seiten der Leute vor der Bühne von seinem schwarzes Hemd, schwarze Krawatte-Outfit verabschieden. Wir hatten Spaß! Zu erwähnen ist noch die bei Farin Urlaub geklaute Tanzeinlage beim Räghiey-Song. Ziehts euch bei den Bildern rein:-) Anschließend hat DJ Glaumes trotz technischer Schwierigkeiten noch zwei Stunden schöne Musik aufgelegt und so konnte der Abend gebührend an der Bar gefeiert werden. Danach gings dann mit dem Taxi noch zum Döner, wo der Bassist gegen Gitarrist und Schlagzeuger das Döner-Essen ganz ganz (aber wer hat auch was anderes erwartet;-) für sich entscheiden konnte. So manche Person an diesem Tag hat sich den Abend dann auch noch mal genauer durch den Kopf gehen lassen und das dann auch vor dem Döner aus Ausdruck (wouahh, bester Wortwitz ever) gebracht!

Vielen Dank an euch alle, vor allem diejenigen, die “Dein Radio” möglich gemacht haben! Dank auch an die Julia vom Klubsofa und unseren Marc, der trotz unfassbarer Rückenschmerzen uns die Anlage hingestellt hat. Danke auch an Natalie, Chrissy, Sonja, Sonjas Mum, Maiehhh, Rinde und Timo fürs Merch und Kasse machen und merci Glaumi fürs Auflegen!
Wir sehn uns am Ring!




Gigbericht 10.05. Berlin Knaack Club
Mittwoch, Mai 13th, 2009Das Coaching Wochenende der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour 2009, dass wir durch das Weiterkommen in der Berliner Arena erreicht hatten, stand auf dem Programm. Neben einer optimalen Vorbereitung für den Gig bei Rock am Ring, sollten wir von mehreren Leuten aus dem “Business” in allen Bereichen gecoacht werden. Soviel mal im Voraus hierzu.
Der Andi und der Philipp holten den Oli am Freitag Abend mit dem Mietwagen von Magdeburg ab, weil der Oli am Donnerstag noch den alten Herren von Metallica in Leipzig beim Musizieren zugeschaut/gehört hat. Und die älteren Herren rocken immer noch wie die Sau! Also von MD ab nach Berlin. Schönes Gefühl so um fast genau 00 Uhr direkt am beleuchteten Brandenburger Tor vorbeizufahren. Berlin ist halt Berlin, die Hauptstadt und das zurecht! Angekommen im Hotel und eingecheckt im Zimmer um ca. 00:15 Uhr, hatten wir uns schon mit der lieben Chrissi, die seit kurzem in Berlin wohnt und dort jetzt mit ihrer Schauspielerei reich und berühmt wird, verabredet. Also ab und zum Alexanderplatz und dort erstmal in der nächtlichen Kälte auf die Chrissi warten. Die kam dann aber auch gleich und dann ging es eine Station mit der U-Bahn zum “White Trash”. Dieser Laden sollte laut Chrissi die besten Burger von ganz Berlin im Programm haben, außerdem gibts Livemusik und Alkohol. Also rein. Leider hatte die so gelobte Küche schon zu, so blieb uns also nur der Rausch. Gesagt getan. Bier und Gin Tonic galore und die coolen Sacret Sailors im Liveclub angeschaut. Richtig gute Hives kann man da sagen. Hat Spaß gemacht. Ein Besucher hatte so viel Spaß, dass er kurzerhand den Feuerlöscher vor der Bühne losgelassen hat. Damit war die Luft dann doch nicht mehr ganz die Beste und wir sind eine Etage höher gegangen. Dort legte dann ein DJ auf, der anfangs echt schlecht war. Nachdem die gute Chrissi dann aber mit ihren Argumenten ganz eindeutig überzeugt hatte, spielte der DJ einen Gitarrenhit nach dem anderen. So mussten wir also aufgrund der grandiosen Musik und dem leckeren Gin Tonic noch bis um 05 Uhr bleiben. Döner am Alexanderplatz und mit dem ältesten Taxi Berlin zurück ins Hotel! Schön, wenn in Berlin die Vögel twitschern…

Also 4 Stunden schlafen, duschen, frühstücken und bisschen ausnüchtern. Thomas (von Brandbooking) war dann schon im Hotel und zusammen gings dann in den Knaack-Club. Begrüßung, Einführung und dann gings schon los mit dem ersten Coaching. Themen: Live-Präsenz, Umgang mit Medien und Publikum, Label, Web 2.0, etc. Eigentlich alles sehr interessant. Wir haben viele Erfahrungen gesammelt und werden versuchen diese in Zukunft umzusetzen! Abends wurden wir dann (welche Zufall) ins “White Trash” eingeladen, denn hier sollte es die besten Burger Berlins geben. Hatten wir schonmal gehört:-) Cool, heute hatte die Küche auch noch auf. Nach nem kurzen Abstecher ins Hotel also mit dem Taxi ins White Trash und dort dann schön Abend Essen bei Coke, Bier und (anschließend) wieder Gin Tonic. Müdigkeit machte sich langsam breit…Nach dem Essen dann wieder zurück ins Hotel, vorher noch ein paar Sixer Bier und so lagen wir auf den Betten. Manu, der Coke Music Editor war mit uns im Zimmer und bereits beim Konzert in der Arena Berlin haben wir seine durchaus nette Bekanntschaft gemacht. Ihr erinnert euch an Manus und Olis Wette bezüglich Rock am Ring und Olis Kotelleten…sie wachsen…und wachsen…;-)
Manu ist erst am Samstag angereist und war dementsprechend noch (NOCH) topfit, so dass wir ihn dann in die Nacht entliesen (unbestätigten Gerüchten zufolge soll er mit Earotation und den Coke-Girls im Magnet um die Wette getrunken haben…). Philipp hat dann gleich mal unser neues FACEBOOK-Profil erstellt und bei einigen Becks und den Chili Peppers haben wir den Abend gemütlich im Hotelzimmer ausklingen lassen.
Am nächsten Tag wieder duschen und frühstücken, danach Instrumente in den Coke-Bus einladen, die dann zum Knaack-Club gefahren wurden. Manche Leute sahen am Frühstückstisch mehr oder weniger gut und schlecht aus…das soll es auch hierzu gewesen sein;-) Angekommen im Knaack dann die Instrument-Coaching, wo Oli und Philipp am Gesang wertvolle Tipps bekommen haben, die in Zukunft mit Sicherheit eingesetzt werden! Andi und Philipp haben dann am Schlagzeug / Bass noch am Coaching teilgenommen, leider hat es für Oli zeitlich mit der Gitarre nicht mehr gereicht, Dafür kann er jetzt wenigstens mal singen…
Mittags gabs dann wieder ein fettes Essen (Zitat Thomas: “Wir grillen ein bissschen”) und anschließen gingen dann um 16 Uhr die Türen zum Knaack-Club auf. Für einen Sonntag Mittag waren einige Leute im Club und sogar einige AOP-Fans, die uns in der Arena schon gesehen hatten, waren am Start. Der Gig war also echt cool, nur leider hatten wir ein bisschen (oder ein großes bisschen) mit dem (fehlenden) Monitorsound zu kämpfen. Was aber dann halb so schlimm war, weil die Leute trotzdem Spaß hatten. Einfach grandios wenn die Herren Andi, Oli und Philipp nach Berlin kommen und dann kommen extra wegen uns auch noch Leute in den Knaack-Club! Wunderbar!





Danach noch ein paar CD und Sticker verteilen und dann die große Verabschiedung von allen Leuten. Wir freuen uns auf den Ring! Wir freuen uns darauf alle Leute wiederzusehen. Dankeschön an die Bands (Whitenights, Earotation, Videoclub), danke an Thomas, danke an alle Coaches, danke an alle Leute, die uns wieder ein richtig geiles Wochenende ermöglicht haben. Grüße an den Manu und danke für die Bilder (mehr gibt es übrigens genau HIER:-) Bleibt uns treu, bis bald!
Gigbericht 25.04. Berlin Arena
Montag, April 27th, 2009Bevor es mit dem Bericht losgeht hier einige Presseartikel zum Auftritt:
- Unser Interview mit dem Coke-Livereporter Manuel
- Stimmt.de (danke an Milva fürs Mitfahren)
- Stimmt.de – Bildergalerie
- Amy&Pink
- Energy Berlin
COKE-VIDEO aus der ARENA BERLIN
Danke Berlin! Vielen, vielen Dank!
Wo fangen wir am besten an?
Okay, zuerst mal die Fakten:
ANDIOLIPHILIPP live bei der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour 2009 in der Arena Berlin als Support von The Kooks! Zwei volle Busse mit knapp 100 verrückten Menschen fahren mit nach Berlin.
Wir haben uns am Freitag Abend noch auf ein Pils im Kangaroo getroffen und uns eingeredet, nicht nervös zu sein und/oder zu werden. Anschließend bereitete sich jeder auf seine Art auf den nächsten Tag vor. Philipp war noch auf einem Geburtstag unterwegs und hat dann wie Andi gar nicht mehr geschlafen. Oli hat sich mit Tennis auf der PS2 abgelenkt und hat dann noch ein paar Stündchen geschlafen.
Der Wecker klingelt um 03 Uhr, rasieren (vielleicht für Oli zum letzten Mal für gewisse Zeit;-) dazu später mehr), duschen, anziehen, Vesper richten, AOP-Kühlbox füllen und ab zum Seegartenparkplatz, wo um 03:55 Uhr schon zwanzig Leute warten.
Nun ging es ans Checken, ob denn alle lieben Leute, die auf der Liste standen, auch da waren. Gott sei Dank waren sie es alle – bis auf zwei Spezialisten, die wir leider auch per Handy nicht erreicht haben. Dazu auch später mehr. Also sind wir mit knapp 100 Leuten, zwei vollen Bussen in Richtung Berlin gestartet. An der Shell-Tankstelle in Wimpfen haben wir noch die Natalie eingesammelt, die verzweifelt von Pforzheim den Weg zum Seegartenparkplatz gesucht hat, aber es dann auf den letzten Drücker geschafft hat.
Die ersten Biere wurden geöffnet, die Stimmung war in beiden Bussen prächtig, das Wetter schien gut zu werden. Alles klasse. Um 06:30 Uhr erreichte den Oli eine SMS vom Timo mit dem Inhalt “Fuck fuck fuck”. Verschlafen, Wecker und Handy nicht gehört. Abfahrt verpasst. Bitter für uns und für Timo und Tobi.
Zu unserer aller Freude haben wir es ohne jeden Stau nach Berlin geschafft und waren am frühen Mittag vor der Arena. Imposantes Gebäude, was von innen dann noch imposanter wirkt. Es erwartete uns schon ein Video-Team von Coke, dass die ganzen Leute filmte, wie sie aus den Bussen ausgestiegen sind. Dann gabs noch ein Gruppenbild mit allen und wir wurden von Thomas, der für die Bands verantwortlich war, in Empfang genommen. Grüße an dieser Stelle und bis bald! Super Sache, Freizeit für unsere ganzen Leute bei strahlendem Sonnenschein in Berlin!
Wir wurden dann in die Halle begleitet und in den Backstagebereich gebracht. Dort waren auch schon die Jungs von Jack Rabbit Slimz aus Karlsruhe am Start. Super nette Jungs und wir freuen uns schon, die am Ring wiederzusehen. Anschließend gab es eine kurze Besprechung über den Ablauf am Tag. Insgesamt hatten wir jetzt fünf Interviews und ein Photoshooting. Krass. Ich glaube, wir haben uns beim ersten Interview noch ein bisschen doof angestellt :-). aber sind gespannt auf die Videos. Zwischendurch haben wir ganz ganz kurz zwischen Tür und Angel The Kooks hallo gesagt und ihnen ein bisschen beim Soundcheck zugehört.
Das zweite Interview wurde auf der Hoppetosse, dem Schiff direkt an der Arena mit dem Coke-Livereporter Manuel geführt. Lustiger Kerl mit absolut überragenden Kotletten. Oli wird, nachdem Manuel seine Wette gewonnen und auf einen Sieger ANDIOLIPHILIPP in Berlin getippt hat, von jetzt an alles geben, um mit Manuel am Ring mithalten zu können.
Weiter gings danach mit warten. Das Warten war an diesem Tag ein zweischneidiges Schwert (yeah, das wollte ich schon immer mal schreiben). Bei Sonnenschein auf dem Schiff mit kalter Coke und einem wunderbaren Ausblick, gleichzeitig aber steigende Nervosität und aufkommender Sonnenbrand. Beschweren tun wir uns aber nicht! Anschließend ging es zum Interview mit dem Radiosender Energy Berlin – Hit Music online => http://www.energy.de/berlin/! Hat besonders Spaß gemacht, hübsche Interviewerin inklusive. Wen jemand dieses Interview irgendwo findet, bitte bei uns melden. Bis jetzt haben wir es nicht geschafft.
Anschließend gab es Essen. Also eigentlich gab es den ganzen Tag essen. Aber ab 17:30 gab es warmes Essen. Die Leute von Hellskitchen haben ein Catering aufgefahren, sowas haben wir noch nicht gesehen. Wir sind ja immer froh, wenn wir ein warmes Essen bekommen, aber das, was hier abging war der Wahnsinn. Stellt euch einen großen Raum vor, in dem das Catering wie ein Hufeisen aufgestellt wird. Jede Seite mit fünf Metern Essen. Von jeglichem Essen, was gewöhnlich auf einer kalten Platte sein kann, zu Frühstück, Nachtisch, Kuchen, Suppen, Salate, Kaffee, Getränke, Schokoriegel, etc… Und dann konnte man sich aus vier warmen Gerichten eines raussuchen. Hier gab es die Wahl zwischen dem Grillteller, der Putenbrust, Gnocchis und einem Lachsfilet. Unfassbar. Andi und Philipp haben das Essen genossen, Oli mit seinem Magen vor Gigs dann die Tomatensuppe…wir bitte von Schadenfreudenmails abzusehen;-)
Dann hieß es wieder warten, umziehen, stimmen, einspielen, konzentrieren, warten. Warten. Kurz vor 20 Uhr erreichte uns die Nachricht, dass sich der Schlagzeuger von The New Economy bei einem Sturz über ein Kabel den Fuß gebrochen hat. Was für eine Katastrophe. Zum Glück konnte er aber unter Schmerzen den Gig spielen und wurde danach gleich (wie sich später rausstellte mit Verdacht auf Kreuzbandriss) ins Krankenhaus gebracht. Gute Besserung an dieser Stelle! Phases of Life haben danach mit ihrem groovigen Sound losgelegt. Hat Spaß gemacht, der Arena hats gefallen. Dann sind wir auch schon vom Backstage hinter die Bühne gebracht worden und durften dort noch ne halbe Stunde warten. Wieder warten.
Dann endlich kurze Umbaupause, Kabel einstecken, Stimmgerät aufbauen und wieder kurz warten. Dann läuft unser Bewerbungsvideo (müssen wir auch mal online stellen oder wird bestimmt bald online gestellt) und wir legen anschließend mit Mutter Theresa los.
Was jetzt passiert ist, lässt sich beim besten Willen schwer in Worte fassen. 6000 Menschen stehen da vor der Bühne. Man sieht, wie sich der Großteil unserer ganzen mitgereisten Leute vor der Bühne hin und her wirft und die ganzen anderen Leute ansteckt. Schon beim zweiten Refrain singen die Mädels in der ersten Reihe das “Feeeiieeerrrn” lauthals mit und beim dritten Refrain kanns fast die ganze Halle. Beim zweiten Songs Nie genug klatscht die ganze Halle mit. Unfassbar. Und bei Du fehlst mir springen alle. Wir sind so gespannt auf die Videos. Das war echt unglaublich. Und dann kommt die Mitsingstelle. Wir wollen es versuchen, dachten wir vor dem Konzert. Dass es einem dann die Schuhe auszieht, wenn die Arena in Berlin DUUU FEEHHHLST MIR singt, ist einfach unbeschreiblich.
Das waren 12 Minuten, die einfach nur grandios waren und wir haben jede Sekunde davon aufgesaugt. Anschließend gleich Interview hinter der Bühne mit Thomas. Wir sind denke ich noch völlig durch. Ich kann mich daran irgendwie nicht mehr erinnern. Danach ging es kurz in den Backstageraum, Instrumente abstellen, Bier einschenken und wieder runter hinter die Bühne.
Nach Mamasweed kommt es zum Zuschauervoting. In umgekehrter Reihenfolge werden die Fans aufgefordert für die Bands zu schreien. Wir waren also als zweites an der Reihe und 40 Sekunden lang wurde wild geschrieen, gepfiffen und geklatscht. Das lies uns hoffen, dass wir unter den ersten drei Bands liegen könnten! Und tatsächlich war die erste Band, die aufgerufen und auf die Bühne gebeten wurde: ANDIOLIPHILIPP.
Gewonnen:-) Unglaublich! Unsere jetzt schon Kumpels von Jack Rabbit Slimz und Phases of Life sind zu unserer Freude auch dabei. Super. Danach ging es gleich weiter mit Gewinnerinterviews im Backstage, Gratulationen und ein oder zwei Bier. Zum Freuen noch gar keine Zeit.
Dann hatten wir endlich ein bisschen Luft und konnten raus zu unseren Freunden, die uns zum Ring geschrien haben! Draußen im Raucherbereich gab es “Auswärtssieg-”, “Freibier im Bus-” und “ANDIOLIPHILIPP-” Rufe. Wieder unfassbar. Parallel dazu schauten wir uns ein bisschen The Kooks an. Dann bekam ich einen Anruf von Timo, der morgens ja leider verschlafen hat. Wo war der Kerl mit seinem Kumpel Tobi? In der Halle. Grandios, 12 Stunden mit dem Wochenendticket Zugfahrt nach Berlin. Unseren Auftritt verpasst, Abstimmung verpasst, aber trotzdem gut gelaunt und uns hinterher gefahren, um mit uns wieder im Bus zurückfahren zu können! Unfassbar. Das ist Rock and Roll.
Dann ging es nochmal in den Backstage zum allerletzten kurzen Interview und zum Verabschieden von den ganzen supernetten Leuten. An dieser Stelle nochmal ein Lob an die ganze Coke-Familie. Alles super organisiert, alle Leute richtig nett und hilfsbereit. Alles klasse. Danke an Thomas, wir freuen uns auf das Coaching-Wochenende und den Ring! Grüße auch an Anette!
Anschließend ging es mit Freibier im Bus wieder in die Heimat! Ankunft in Bad Wimpfen ca. 08:45 Uhr. An dieser Stelle ein Lob und Danke an unsere Busfahrer.
Man kann einfach nur sagen, dass es unfassbar geil war und wir niemals gedacht hätten, dass wir die Arena so rocken könnten. Aber wir haben mit eurer großen Hilfe geschafft! Vielen Dank, ihr seid die Geilsten!
Danke an Natalie, Chrissy, Sonja, Nicole, Julia, Matze, Michael, Mario, Larissa, Alexandra, Lukas, Tobias, Manuel, Theresia, Laila, Otto, Glaumi, Natalie, Patrick, Timo, Rinde, Maiehhh, Tina, Margot, Nadine, Emanuel, Michael, Rebecca, Marcel, Tobias (Herbööö – danke fürs Bier verkaufen), Sergej, Peter, Thomas, Michaele, Tom, Freddy, Philipp, Hendrik, Basti, Sonja, Bella, Tanja, Leonie, Franziska, Kosti, Terrorkeks, Antifreak, Daniel, Imke, Tonja, Uta, Yannick, Fabio, Sebastina, Jannik, Luca, Miri, Dani (Röhrich), Carsten, Benni, Tobi, Timo, Carola, Michael, Diana, Katharina, Bianka, Sara, Anja, Nadine, Jana, Hanna, Maike, Fabian, Alexandra, Deniz, Karolina, Andreas Lang und seine Kumpels, Christian, Markus, Jasmin, Milva, Christopher und Freundin, Julia, Marc, Pawel, Michael, Maged, Massi und die Magdeburg-Fraktion, Uwe, Larissa und die Berliner Fraktion und allen anderen, die uns an diesem Tag so dermaßen zu Rock am Ring geschrien haben!
Ihr seid die Geilsten!
Vielen Dank!
ANDI, OLI und PHILIPP
(Vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch ein paar Bilder)
Gigbericht 18.04. Dahenfeld Halle
Sonntag, April 19th, 2009Dahenfeld Rockcity hat seinem Namen mal wieder bestätigt!
Da sich der Sascha von Abi68 leider das Knie kaputt gemacht hat und den Samstag Abend auf dem Sofa verbringen musste (Grüße an dieser Stelle und natürlich gute Besserung), konnten die Jungs von Abi68 nur ein 45-Set spielen. Dafür haben wir kurzfristig keine Kosten und Mühen gescheut und unsere Kumpels von Lock und Gurr dazu gebracht, mal wieder ein bisschen in die Tasten zu hauen. Herr Lock kann übrigens mit seinem neuen Keyboard bügeln, Eiswürfel machen und was auch immer ihr euch so vorstellen könnt. Brutales Ding.
Aber von vorne. Treffpunkt mit großem Schädel (Grüße an den Dornfelder lieblich;-) um 10:30 Uhr am Proberaum zum propen. Probe, abbauen, einladen, heim duschen und dann nach Dahenfeld in die Halle. Philipp war noch unterwegs, um die Energy-Sachen und noch ein Kabel und einen Gurt zu holen und so waren wir bei Fritz Walter-Wetter in der Halle in Dahenfeld. Dort waren die Jungs und Helfer von Abi68 schon am Schaffen. Aufbauen, warten, Bar auffüllen, Kästen schleppen, Müllsäcke aufhängen, etc. Halloween und v.a. X-Mas-Rockt lassen grüßen. Aber was macht man nicht alles für den Rock and Roll! Nachdem dann Lock und Gurr den Sound gecheckt hatten und danach noch projektnullacht, durften wir wieder das machen, was man eigentlich immer macht. Warten. Der liebe Philipp brachte noch was vom Restaurant zum goldenen M und um 20:30 Uhr haben projektnullacht losgelegt mit ihrer Britpob-Mucke! Klasse! Der Domi singt wie ein Gott. Macht man die Augen zu, könnte man meinen, dass der Herr Gallagher persönlich auf der Bühne steht! Respekt! Danach dann AOP. Schön, dass schon von Anfang an viele Leute vor der Bühne standen und auch sichtlich Spaß hatten. Und von Song zu Song wurde es voller. Juchehh! Den Tobi müssen wir an dieser Stelle mal loben, denn der Sound auf der Bühne war echt grandios! So muss das sein! Danke an dieser Stelle. Es ist wie es ist war mal wieder auf der Liste, genau so wie Deutschland brennt. Dazu unsere neuen Songs Vom Gewinnen und Verlieren, Helge und Meine Welt, das schon jetzt knallt, würde ich mal behaupten! Echt unglaublich, dass manche von euch nach zwei Konzerten die neuen Songs fast auswendig können! Geile Sache! Mutter Theresa wurde dann auch gleich zweimal gespielt, um es nächste Woche in Berlin dann auch richtig zu machen;-) Danke Dahenfeld fürs Singen und Tanzen! Nach uns dann noch die Kumpels von Abi und Lock und Gurr, danach laaanges Abbauen und endlich mal wieder eine Mütze voll Schlaf!
Danke an alle Helferinnen und Helfer! Danke an die guten Bands und danke an euch alle, die da waren und getanzt haben! Bis Berlin!
Gigbericht 09.04. Plochingen JuZe
Sonntag, April 19th, 2009Jetzt ist das auch schon zwei Wochen her und ich muss jetzt mal nachdenken wie das war in Plochingen.
Ostern. Vor Ostern. Mittendrin im Rookie-Stress, der Gott sei Dank für uns alle jetzt endlich vorbei ist!
Morgens mit dem Auto in die Uni, um schneller am Proberaum zu sein. Dort warten schon der Andi, der Philipp, die Natalie und die Sonja, die zu unserer Freude mit am Start sind. Also Amps einpacken Gitarren und so, ihr kennt das ja, und ab nach Göppingen. Oli durfte/musste/sollte an diesem Tag zum ersten (!) Mal mit dem lieben Bussle fahren, was er bis auf wenige Ausnahmen (Suche nach der Handbremse und des Rückwärtsgangs) eigentlich ganz gut hinbekam. Okay, bis auf ein, zwei Mal ruckeliges Anfahren vielleicht…
Also auf die Autobahn. Kurze Pause auf nem Rasthof zum Pinkeln und rauchen und weiter gings. Angekommen in Plochingen haben wir unsere Kumpels von Dezemberkind begrüßt und ausgeladen. Ein Essen sollte es auch geben. Spaghetti oder Nudeln glaub ich war das. Leider wurde uns dann berichtet, dass irgendjemand die restlichen Teigwaren entsorgt hat, weil er dachte, niemand würde mehr etwas essen. Egal, die Soße war wohl eh wenig angebrannt. Also hatten wir Glück. In der Nähe gab es einen Dönermann, was natürlich vor allem unseren Bassisten immer sehr freut, weil er sich eigentlich doch eigentlich nicht so selten von dem Fladenbrot mit Fleisch ernährt! Beim Döner hat eine türkische Frau gearbeitet, die kein, also wirklich kein einziges deutsches Wort verstehen konnte. Nicht ganz so praktisch, wenn man dann Bestellungen aufnehmen soll. Macht ja nichts, die alte Dame hatte ja noch einen Sohn, Neffen oder was auch immer, der dann unsere Bestellungen aufgenommen hat. Das waren 3 Döner und eine Lahmacun. Grandios, wie man dann innerhalb einer Minute die Bestellung vergessen kann und dann einfach mal (und wir fragen uns wirklich wieso das immer schief geht) wieder den Andi vergisst. Naja, nach kurzer Nachfrage und einem Zusammenspiel der Extraklasse zwischen Dönerfrau und Dönermann geklärt. Und Andi hatte seinen Döner.
Zum Konzert ansich ist nicht viel zu sagen. Schade, dass nicht viele Leute da waren. Die paar, die vor der Bühne standen, haben alles gegeben. Ein Dankeschön an dieser Stelle!
Grüße an die Jungs von Dezemberkind und bis bald!
Zum Schluss noch der Hinweis, dass Bassist und Schlagzeuger der Band ANDIOLIPHILIPP in ihrem Leben wohl niemals ein Tischkicker-Spiel gegen den Gitarristen gewinnen werden:-)
Gigbericht 25.03. Stuttgart Zwoelfzehn
Donnerstag, März 26th, 2009Schönen guten Tag. Jetzt haben wir es 14:20 Uhr, der Gig von gestern ist noch im Gedächtnis und wir sind müde. Wenn man um knapp 02 Uhr ins Bett kommt und um 06:15 Uhr raus muss, ist das schon bitter…Aber das ist dann wohl “the new wave of Rock and Roll” oder wie;-) Früher hat man dann einfach ausgeschlafen! Der Bandtag beginnt mit einer Dusche um ca. 16:15 Uhr und dem Treffpunkt am Proberaum um 17 Uhr. Philipp (zur Info: das ist der Bassist der Band) kommt mit seiner besseren Hälfte Natalie mit dem schicken Bussle und weiß, dass wir noch die Chrissy und den Maged mitnehmen. Also macht das nach Adam Riesling 6 Leute im Bus. Schade, dass nur 5 Sitze drin sind. Naja, sehen wir da mal drüber weg. Also laden wir schnell ein, müssen den Stand aus Platzgründen leider daheim lassen, holen den Maged und fahren nach Neckarsulm und bauen noch den 6. Sitzplatz ein.Von Wimpfen bis Neckarsulm saß der Oli dann halt auf dem Boden. Passt schon. Also ab nach Stuttgart bei miesem kalten Wetter, dass um diese Jahreszeit kein Mensch braucht. Hey, wir haben noch nicht mal April und dann macht der März schon, was er will. Nein. Nein. Sonne, wir brauchen mehr Sonne! Also in Stuttgart vor dem Zwoelfzehn angekommen, waren die Kumpels von Johnny’s Babe schon am Soundcheck machen. Immer schön die Jungs zu sehen und es macht jedes Mal mehr Spaß mit denen zu rocken! Also haben wir den Sound gecheckt (wobei man das ja wenn nur der Gesang abgenommen wird, nicht so nennen kann – sagen wir Einstellungen der Lautstärke jeglicher Instrumente…), haben dann leider wegen den örtlichen Auflagen ein wenig leiser gedreht und waren dann fertig. Andi, der sein Gewicht halt muss, ist dann zum McDonalds gegangen und hat freundlicherweise dem Philipp und dem Oli Burger mitgebracht und war selbst nicht mal dort. Das ist wahre Liebe! Also warten, Bier trinken und so Sachen. Ihr kennt das ja…grandios. Das Zwoelfzehn ist ein wunderbarer Club, die Leute sind nett und das Jever schmeckt gut. Vielleicht sind wir im Herbst wieder am Start! Aber zurück zum Gig. Um 21:30 Uhr begann dann die Stadtkappelle Bad Wimpfen ANDIOLIPHILIPP mit dem Musizieren begonnen. Der Club war schön gefüllt mit unter der Woche Mittwoche sagenhaften fast 100 Leuten. Spaß hat es gemacht. Stuttgart hat getanzt und gesungen. Wir waren fröhlich und die Leute auch. Don’t leave me wurde nach langer Zeit mal wieder als Zugabe ausgegraben. Toll. Nach uns dann die Kumpels von Johnny’s Babe. Hat auch großen Spaß gemacht. Zum Schluss noch die schon obligatorische Bandzusammenfügung beim 99 Luftballons-Nena-Cover mit allen Musikern auf oder vor der Bühne. Grandios! Danach noch mit einigen Leuten quatschen, bekannte Gesichter treffenund Bier trinken. Abbauen, einladen, danke sagen und ab in die Heimat!
Vielen Dank an Johnny’s Babe, ans Zwoelfzehn und die ganzen geilen Leute! Bis bald! Und esst mehr Sonne!
Gigbericht 07.03. Neckarsulm Haus der Jugend
Montag, März 9th, 2009Endlich. So knapp zweieinhalb Monate können ganz schön lang sein. Es ist halt auch immer so eine Sache mit den Konzerten. Nach X-Mas-Rockt hat man immer erstmal zwei, drei Tage die Schnauze voll von den anderen Herren in der Band und auch sonst. “Zwischen den Jahren” geht dann meist gar nichts und auch im Januar und Februar ist im Hause AOP öfters tote Hose. Leider und schade müssen wir dazu sagen. So dauerte also das Jahr 2009 schon über zwei Monate an, bis wir am Samstag endlich den ersten Gig gespielt haben. Und der fand im nagelneuen Haus der Jugend in Neckarsulm statt. Ihr müsst euch das so vorstellen. Als wir noch “jung” und “jugendlich” waren, hatten wir in unserer wunderschönen Kurstadt Bad Wimpfen auch ein Jugendhaus. Das war Kult. Von wegen Flatrate- und Komasaufen…Diese Begriffe gab es damals noch nicht. Ich erinnere mich wie wir in der 12. Klasse donnerstags immer erst zur 3. Stunde Schule hatten und demnach das traditionelle Mittwochsbesäufnis ins Leben schufen. Die Herren mit Auto fuhren damals zum Kaufland und kauften für 150-200 Mark ein und ab 16 Uhr oder so konnte man dann im Jugendhaus für schlappe 10 Mark damals “all inclusive” trinken. Das war grandios. Dies führte dann auch zu der Aktion, die ich noch meinen Urenkeln erzählen werde. 30 Leute stehen im Spitalhof vor dem Wimpfner Jugendhaus im Kreis und trinken gleichzeitig jeder ein Lochbier. Dieses 30-fache “krrraaack”, wenn die Dosen aufgemacht werden, werde ich nie vergessen. Das waren Zeiten…
Aber nach diesem kleinen Exkurs zum Konzert in Neckarsulm. Das ist riesig, hat mehrere Aufenthaltsräume, einen Proberaum, ein Cafe, Backstageräume und einen großen Konzertraum, in dem wir spielen sollten. Toll denkt man sich da, aber hätten wir als junge Leute unser gutes altes Wimpfner Jugendhaus gegen dieses Riesending eingetauscht?! Ich weiß es nicht. Egal, wir haben morgens noch geprobt, eingeladen und sind dann gemütlich nach Neckarsulm gefahren. Die Kumpels von SoWieSo waren auch am Start und so wurde ganz gemütlich aufgebaut und Sound gecheckt (ein Dankeschön an den Micha von Unspoiled fürs Mischen). Die Leute vom Haus der Jugend waren alle durchgehend sehr nett und so kamen wir in den Genuss einer Partypizza mit Schinken, Salami und Champignons. Wunderbar! Gegen 9 haben dann SoWieSo mit ihrem Gig losgelegt und Leute waren auch schon da. Matze von SoWieSo hatte an diesem Tag ein paar Beziehungsprobleme mit seiner Gitarre, was diese dazu bewegte einfach mal die Saiten fatzen zu lassen. Egal, hat dem Gig nicht geschadet. Macht jedes Mal mehr Spaß den Jungs zuzuhören! Danach kurze Umbaupause, noch ein ausgiebuger Schluck vom guten Hansapils genommen, abgecheckt und los mit Dein Radio. Konzertsaal gut gefüllt mit vielen bekannten Gesichtern. Sowas macht Freude und so wurden die Songs vom Album gespielt und zusätzlich wurden “Vom Gewinnen und Verlieren” und “Meine Welt” zum ersten Mal live gespielt. Was ein Spaß. Viele Leute aus dem Forum waren auch da. Schön, wenn man mal die Gesichter zu den vielen Einträgen sieht. Dem Philipp machte das so viel Spaß, dass er während dem Wunschlied einfach mal dem Oli seinen Bass in die Leistengegend rammte…Die alten Herren aus Wimpfen haben an diesem Abend auch mal wieder gezeigt, dass sie doch noch nicht zum alten Eisen gehören und Pogo getanzt wie die Wilden, wenn auch nur 3 Minuten, aber hey, immerhin!
So wurden nach Du fehlst mir noch vier Zugaben zum Besten gegeben, was auch nicht alle Tage vorkommt und die Leute haben wirklich bis zum letzten Takt gerockt, auch wenn manche den Sinn und Zweck einer Wall of Death bis heute nicht so richtig verstanden haben;-) Neckarsulm hat gerockt! Um 24 Uhr war die ganze Sause dann leider aufgrund der ortsüblichen Auflagen des Ordnungsamtes beendet und so hatten wir die Gelegenheit ohne langes Nachspiel im Backstage schnell abzubauen. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt. Also abbauen, einladen und noch ab zum Dönermann, der den Abend schön abgerundet hat. Ausladen wurde auf den nächsten Morgen verschoben…
Vielen Dank an das Haus der Jugend und die ganzen netten Leute! Und ein Dankeschön an alle, die mal wieder so richtig abgefeiert haben und natürlich an die Jungs von SoWieSo, subba Sach! Bis bald!
Gute Besserung Nici:-)










