Wo waren wir stehen geblieben? Okay: Gigbericht vom Energy in the Park-Festival in Stuttgart!
Aufgewacht sind wir an diesem Morgen noch im Hotel Einhorn in Bludenz in Österreich. Nachts hatte es doch tatsächlich geregnet, was aber den 45 Grad im Hotelzimmer nicht viel ausgemacht hatte.
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Archive for the ‘Gigberichte 2010’ Category
Gigbericht 17.07. Energy in the Park Stuttgart
Montag, Juli 19th, 2010Gigbericht 16.07. Bludenz (AT) Woodrock Festival
Montag, Juli 19th, 2010So soll es also sein. AndiOliPhilipp spielen zum ersten Mal in Österreich. Lange hat es gedauert, wir haben Deutschland von Süden nach Norden und von Westen nach Osten bespielt und sind im Juli 2010 zum ersten Mal in der Alpenrepublik.
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Gigbericht 11.06. Block-Party Kirchheim am Neckar mit Revolverheld
Montag, Juni 28th, 2010Da sitzt man an einem Montag um 11:50 Uhr nach dem vielleicht besten Fußballspiel der jüngeren Fußballhistorie mit einem leicht flauen Gefühl in der Magengegend vor dem Rechner und erinnert sich, dass man noch den Gigbericht für ein Konzert schreiben muss, dass jetzt schon zwei Wochen oder länger her ist. Dann stellt man sich die Frage, wieso eigentlich man selbst immer dafür verantwortlich ist, die Gigberichte von Konzerten zu schreiben?
Gigbericht 20.06. Neuhausen o.E. Southside Festival
Dienstag, Juni 22nd, 2010Schlammside. Matschside. Regenside. SchlechtWetterside. Welchen Namen auch immer das wunderbare Southside Festival in diesem Jahr bekommen hat, es ist einfach eines der schönsten und tollsten Festivals, das wir in Deutschland haben! Aber von vorne! AndiOliPhilipp auf dem Southside Festival 2010!
Videobericht Andis Sicht der Dinge
Gigbericht 08.05. Böckingen Bürgerhaus
Mittwoch, Mai 19th, 2010Wir spielen in Böckingen im Bürgerhaus! Tolle Sache, da waren wir noch nie. Nur ein paar Meter weiter in der Gartenlaube, die es ja mal wieder hart getroffen hat! Vorweg: Es war heiß, heiß, heißer, am heißesten! Brutal! Aber geil. Aber wie immer von vorne… (weiterlesen…)
Gigbericht 10.04. Grafenau Rockparty
Sonntag, April 11th, 2010AndiOliPhilipp in Grafenau. Sagen wir es so: Wenn es mal einen Mix aus einem tollen Konzert, einem Wohlfühl-Backstageraum und überaus netten Menschen, die einen umsorgen und den Abend grandios über die Bühne bringen, gibt, dann sprechen wir von nun an über Grafenau und das Konzert im Graf Ulrich Bau, das von dem Mitgliedern des Sumpf E.V. veranstaltet wurde!
Gigbericht 03.04. NCO Club Schwäbisch Hall
Donnerstag, April 8th, 2010Wir haben die große Ehre im berühmten NCO Club in Schwäbisch Hall bei der NCO Rock*Show zu spielen. Die Rock*Show ist eine bunte Mischung von Profimusikern, die sich einmal im Monat treffen, um einen Hit nach dem anderen zu rocken. Von Metallica bis Linkin Park ist alles dabei. Wir konnten noch die Probem beim Soundcheck verfolgen und kamen in den Genuss einiger Hits! AndiOliPhilipp sollten an diesem Abend gegen 21:30 Uhr auf die Bühne. Aber wir fangen den Gigbericht genau einen Tag vorher an.
Gigbericht 13.03. Play Live Finale Baden-Baden
Montag, März 15th, 2010Schumi ist wieder da. Da schaut man seit gefühlen zehn Jahren mal wieder bewusst ein Formel1-Rennen, freut sich dann auch sogar drauf und dass nach gerade mal vier Stunden Schlaf und dann kapiert man gar nichts mehr. Wieso tanken die nicht mehr? Um was geht es bei der Diskussion mit den Reifen und bei der Reifenwahl und wieso wird Schumi nur Sechster und Vettels Auto geht fast kaputt? Ihr werdet die unterschwellige Enttäuschung meinerseits zwischen den Zeilen bemerken. Ihr seid ja nicht auf den Kopf gefallen. Um den Sprung von der Formel1 des Motorsports zur Formel1 der baden-württembergischen Bands zu schaffen. Yeah, das war jetzt doch gut oder? Auf den Kopf gefallen bin ich gestern auch fast. Und da wären wir jetzt beim Rock and Roll.
Gigbericht 26.02. Rock am Wiesengrund Straubenhardt
Dienstag, März 2nd, 2010Rock am Wiesengrund in der Wilhelm Ganzhorn Realschule in Straubenhardt / Conweiler. Das sind die Infos für den Freitag, an dem es mal regnet, mal die Sonne scheint, aber eher mehr regnet als alles andere. Vorher gehts noch in den Media Markt, um das neue Album der unglaublichen EAV anzuhören zu kaufen und gleich noch die 100 Jahre EAV Best of mitzunehmen. Anschließend wird ein Ford Fiesta durch unseren Bus getauscht, getankt und nach Wimpfen in den Proberaum zu fahren. Also nicht IN den Proberaum hinein, sondern davor. Gestern haben wir den Proberaum übrigens mal wieder aufgeräumt. Was sich da so alles ansammelt über die Wochen, Monate und Jahre. Echt krass. Alte Saiten, Leergut, Pleks, Zettel, Zettel und nochmal Zettel. Macht alles in allem einen ganzen Müllsack voll, der jetzt in der Ecke steht. Mal sehen, wie lange noch…
Also haben wir das Schlagzeug, die Boxen, die Amps und die Instrumente in den Bus geladen und uns über Andi gefreut, der schon fleißg am Hochtragen war, als Philipp und Oli angekommen sind. Guter Andi! Dazu noch die Sonja eingepackt und auf die Autobahn. Nein, vorher haben wir uns noch ein bisschen Wimpfen angeschaut, denn unser Navi hat es sich so ca. dreimal anders überlegt, wo es denn heute auf die Autobahn fahren möchte. Also sind wir einmal im Kreis durch Wimpfen gefahren und dann auf die Autobahn. Wimpfen ist halt auch schön. Das kann man schon mal machen. Also ab Richtung Straubenhardt. Oli ist gefahren. Uns ist aufgefallen, dass Oli in letzter Zeit so ziemlich immer fährt. Das muss sich auf jeden Fall mal wieder ändern. Erinnert den Oli bitte beim nächsten Konzert daran, nicht zu fahren! Wir sind ja die Band AndiOliPhilipp und die Band AndiOliPhilipp hat irgendwie, außer sie fährt nach Berlin, immer Glück mit Staus auf der Autobahn. Also es gibt keine. Das freut uns immer und wir stoßen ein paar Stoßgebete gen Himmel, wenn wir auf der Gegenfahrbahn die ganzen stehenden Autos sehen.
Angekommen hat uns der Chris (Lehrer und Mitveranstalter von RAW und ein ganz ganz Guter) begrüßt und erstmal durch die Aula und Schulgebäude geführt. Ausladen, Aufbauen, Soundcheck machen. An dieser Stelle müssen wir mal ein Lob loswerden. Wir sehen ja so ziemlich viel. Und wir haben schon viel gesehen. Aber das Catering bei RAW war absolute weltklasse. Also wir haben letztes Jahr am Ring, Highfield und Hurricane gegessen und da musste man immer gefühlte 100km über das Festivalgelände laufen, bis man endlich was zu essen hatte. Okay, das Essen war gut und reichlich, aber das war unser Essen bei RAW auch. Es gab viel. Ziemlich viel. Kuchen, Torte, Salate, Fleischküchle (NEIN, nicht Fleischbällchen, Buletten oder sonstwie…), Baguette, Brot, Tee, Kaffee, Cola, Wasser, Bier, Bionade und und und. Und diese Fleischküchle waren halt mal einfach grandios! Uns ging es auf jeden Fall gut. Da kann sich manch anderer Veranstalter ne Scheibe von abschneiden. Nach und nach sind die anderen Bands JunkYard, Moneo und Luis und Laserpower gekommen, wurden begrüßt und durchgehend für gut befunden. JunkYard haben dann irgendwann angefangen und die Aula war schon gut gefüllt. Wir haben versucht, uns die Zeit mit Galgenmännchen an der Tafel und dem Auswählen der Gewinner unserer Bus-schöner-machen-Aktion zu vertreiben. Hintergrund: Schüler aus der 9. Klasse haben in einer BK-Doppelstunde die Aufgabe, einen Bus mit Farben zu verschönern. Die besten drei hängen jetzt demnächst bei uns im Proberaum. Besten Dank dafür. Die vier Gewinnerinnen haben wir dann noch backstage mit Essen und Trinken versorgt und eine Runde schön geplaudert. Grüße an dieser Stelle an die netten Mädels!
AndiOliPhilipp@Rock am Wiesengrund 2010 Straubenhardt
Moneo und Luis und Laserpower haben dann die Ganzhorn-Schule fett gerockt. So soll das sein. Anschließend dann AndiOliPhilipp zu später Stunde. Und siehe da: Es ist immer wieder wunderbar, wenn man irgendwo ein Konzert spielt und die Menschen vor der Bühne die ganzen Texte mitsingen können. Straubenhardt hat gesungen, ist gesprungen, hat getanzt und einfach ein tolles Fest mit uns gefeiert! Danke dafür! Anschließend haben wir noch den Merch-Stand belagert, geplaudert, die restlichen Fleischküchle gegessen, abgebaut und die Heimfahrt angetreten. Vielen Dank an Chris, Wiebke und danke auch allen Helfern und Helferinnen an diesem Abend! Es ist absolut nachahmenswert, in Schulen Rockkonzerte zu veranstalten! Davon brauch das Land eindeutig mehr!!! Straubenhardt – Wir kommen gerne wieder!
Gigbericht 11.02. Sage Club Berlin
Donnerstag, Februar 18th, 2010Leider stimmt die Prüfsumme nicht. Das ist der Satz der letzten Woche, ach sogar Monate. Das wunderbare MTV ROCKZONE Voting zieht uns nach wie vor in seinen Bann. Es ist einfach grandios, dass wir jetzt schon seit November fast ununterbrochen in der MTV ROCKZONE vertreten sind. Mit Bands wie Die Ärzte, Die Toten Hosen, Muse, Billy Talent etc. Die Liste könnte man beliebig fortsetzen. Und AndiOliPhilipp mittendrin! Wunderbar!
Berlin also. MAAANNN! BEEEERRRRLLIIINNN! Jahrelang haben wir die Bühnen dieses Landes unsicher gemacht oder auch nicht und machten nie Halt in unserer Hauptstadt. Letztes Jahr haben wir dann über fünfmal in Berlin gespielt und so haben wir uns vorgenommen, auch dieses Jahr wieder das ein oder andere Mal in die Hauptstadt einzukehren. Rock at Sage! An einem Donnerstag ist ja bei uns zuhause so viel los, wie an einem Mittwoch oder jedem anderen Tag in der Woche. Berlin schläft nie. Hört euch einfach das Album von Peter Fox an. Der weiß Bescheid. Und dann wisst ihr es auch. Letztes Jahr haben wir den Laden auseinander genommen, haben getanzt, gecrowdsurft (kann man das sagen), gefeiert und den Geschäftsführer Chris dazu gebracht, uns gleich nochmal einzuladen. Ihm war das wohl sehr recht und so machen wir uns also an diesem schönen Donnerstag Morgen auf den Weg nach Berlin. Dieses Mal haben wir es leider nicht geschafft, unserem Ruf alle Ehre zu erweisen, sondern haben tatsächlich keine Zeit verloren, sofort eingeladen, weil der tolle Philipp und der genau so tolle Timo ein schönes Bussle gemietet und abgeholt haben und Andi und Oli unsere Instrumente und Amps und Boxen und Anziehsachen schon hochgetragen hatten. Perfekt also. Also haben wir noch die Sonja eingepackt und sind Richtung Berlin gefahren. Das ist ja schon immer so ne weite Reise, auf der man viele Sachen machen kann. Schlafen zum Beispiel. Eher nicht, wenn man fährt oder beifährt (hahaha, was für ein grandioses Verb: “beifahren”). Oder man hört Musik auf einem MP3-Player, weil natürlich niemand eine CD oder geschweige denn mehrere CDs mitgenommen hat. Wie war das früher beim Fußball? “Nemmen du, ich habben!” Oder man liest den Kicker oder die Bild-Zeitung. Oder den Playboy, den unser verantwortungsvoller Manager Timo nur fürs Archiv gekauft hat. Und weil die Monica auf dem Titel ist.
AndiOliPhilipp @ Sage-Club Berlin am 11.02.2010
Also fahren wir nach Berlin, zuerst der Philipp und dann der Oli und sind auch schon fast am Ziel angekommen, bis es uns irgendwie komisch vorkommt und wir tatsächlich in Marzahn ankommen. Aber in Marzahn steht der SAGE eher nicht. Frage: Warum? Die Köpenicker Straße gibt es leider gefühlte vierunddreißig Mal in Berlin. Das ist wie wenn man bei einem Konzert “Heyyyy wer heißt mit Nachnamen Maier” in die Menge schreit. Da gibt es schon den ein oder die andere. Also haben wir dem Timo gesagt, dass das doch jedem mal passieren kann, das man nur die Straße und nicht die Postleitzahl von der Adresse ins Navi eingibt und sind nochmal 25 Minuten durch Berlin gefahren und dann auch zum ersten Mal (!!!) und das ist jetzt kein Witz (!!) in unsere langen Musikerkarriere zu spät zum Club gekommen. Was für ein Tag. Das muss man feiern, nachdem wir endlich unserem Ruf, die berüchtigste Punk Band von Wimpfen zu sein, gerecht werden…Am Club angekommen, erwarten uns schon die Leute von YAGALOO, für deren neueste Episode wir die Moderation übernehmen durften. Grüße an dieser Stelle! Anschließend Soundcheck, Interview und aufs Essen warten. Dann weitere Termine und weiter aufs Essen warten.
Dann haben wir noch Freunde von uns begrüßt, sind denen in die Arme gefallen (Grüße an Chrissi, Daniel und co) und haben dann Burger mit Pommes gegessen. Döner kam später. Im Backstage haben wir dann auch die Jungs von Guerilla begrüßt. Wirklich nette Jungs aus Norwegen, die uns an diesem Abend supportet haben. Coole Mucke! Testet das mal an. Dann also AndiOliPhilipp wieder im SAGE. Der Laden gut gefüllt, die Band gut gelaunt und sogar mit niegelnagelneuem Intro. Auf die Bühne, ein, zwei, drei mit viel Geschrei (oh verzeiht mir bitte, im Hintergrund laufen gerade RATM mit Bullet in your head und mir gehen gerade ein bisschen die Pferde durch – das sagt man doch so oder?) und ab geht die Post. Eine Stunde Vollgas mit neuen Songs und viel Spaß auf und vor der Bühne. Echt krass, wie viele Leute wieder die Texte mitsingen konnten und wie fett getanzt wurde. Auch ein Dankeschön für über 100 Leute auf der offenen Gästeliste im SAGE! Vielen Dank fürs Mitsingen und Mittanzen liebes Berlin, lieber SAGE CLUB!
Nach dem Konzert haben wir dann wieder eingeladen, haben noch nen Döner gegessen und sind dann in unser Hostel gegangen, haben Döner gegessen, Bier getrunken und getanzt. Wie genau seht ihr bei Andis Sicht der Dinge !!!
Vielen Dank Berlin! Die Heimfahrt war dann nach einem wunderbaren Frühstück etwas länger, aber so ischs halt, gell…Ein wunderbarer Ausflug. Bis bald!
Gigbericht 05.02. Jugendhaus Calw
Dienstag, Februar 16th, 2010Los, schreib den Gigbericht, die Leute warten darauf. Du wolltest dir doch nicht mehr so viel Zeit lassen. Jetzt sind schon über zwei Wochen rum und die Leute haben immer noch nicht den Gigbericht vom AOP-Konzert in Calw gelesen. Und wieso nicht? Ha, weil er noch nicht geschrieben wurde. Aber. Liebe Leute. Heute an diesem wunderschönen Tag scheint doch tatsächlich schon den ganzen Tag die Sonne. Sonne. Ihr wisst. Der Planet, vom dem bei uns die Temperatur abhängt…Dieses große helle Ding am Himmel, das man die letzten Monate nur im Fernsehen oder am Rechner auf dem Bildschirmhintergrund gesehen hat. Genau. Die Sonne.
Als wir nach Calw gefahren sind, da lag natürlich noch Schnee. Nicht, dass jetzt kein Schnee mehr liegen würde, aber dies dient jetzt zur Einleitung für den Gigbericht unseres Punk Rock-Konzertes in Calw. Unsere Kumpels von Different haben uns zu ihrer EP-Release Party eingeladen und so sind wir an diesem Freitag Abend samt Bus (ganz toll, wie auch sonst) nach Calw gefahren, hatten noch die liebe Natalie und die liebe Sonja dabei und natürlich noch unsere Geräte zur Erzeugung von Klängen (Wikipedia über Musikinstrumente – grandios oder). Der Philipp musste an diesem Tag noch länger arbeiten, so dass Andi und Oli zusammen einladen durften. Um es so kompliziert wie möglich zu machen, haben A und O dann ihre zwei PKW mit den Geräten zur Erzeugung von Klängen und unsere Anziehsachen mit AOP-Logo vollgeladen, sind damit dann von Wimpfen nach Neckarsulm gefahren und haben dort auf P gewartet, um dann noch die eine Sitzbank des Busles auszubauen, um dann letztendlich die beiden Autos leer zu machen und den Bus voll. Alles verstanden? In Zukunft erreicht ihr uns dann auch unter http://heywiesodennsoeinfach-arbeiteteinfachmitaop-dannwirdeuchbestimmtnichtlangweilig.de … So.
Also Calw und Jugendhaus und so. Angekommen haben wir erstmal die Jungs von Different begrüßt und uns dann entschieden nicht auszuladen. Also noch nicht. So haben wir das Jugendhaus angeschaut und im zweiten Stockwerk doch tatsächlich einen Raum gefunden, den wir zu unserem Backstageraum umfunktionierten. Mit Couch, Bravo und Heizung. Was brauch man denn mehr? Ich glaube Sport-Bild war auch noch dabei. Ihr müsst aber wissen, dass der Fußballfachmann seine Infos aus dem Kicker bekommt und nicht aus der Sport-Bild. Wobei der Sportteil der Bild-Zeitung wiederum gut ist! Motilla haben dann angefangen zu spielen und mit Dreimann-Punkrock die Meute gut angeheizt. Anschließend dann Different, die es trotz der leider etwas bescheidenen PA richtig krachen lassen haben. Man kennt das ja. Man wird quasi als Special Guest eingeladen, soll nach den Lokalmatadoren auf die Bühne und hofft, dass dann noch Leute da bleiben. Kurze Erinnerung an ein ähnliches Konzert irgendwann im Laufe der Zeit, wo dann irgendwie die Hälfte der Luete einfach gegangen ist. Wir denken nicht mehr dran. Ach und ganz kurz: Ich hoffe, ihr versteht diesen kurzen Exkurs und könnt damit ungehen?! Nicht, dass es jetzt gleich heißt, dass ihr euch auf den Rest des Gigberichtes nicht mehr konzentrieren könnt…DAS Album für die ersten aufkommenden Sonnenstrahlen ist (und es gibt einfach nur dieses eine): Blinks Enema of the state. Einfach die beste Platte für leichte und starke Frühlingsgefühle!!!
So. Also sind wir auf die Bühne, hatten natürlich Probleme mit Olis Gitarre, der dann im 80er Jahre Heavy Metal Gedächtnissound auf die Bühne ist und ab die Post. Juchehhh und ein dreifach donnerndes Ruuuuuuud, Ruuuuuuuuuuuud und nochmals Ruuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuud auf die Calwer, die uns wunderbare 60 Minuten bereitet haben. Es wurde getanzt, gesprungen und was immer fast am besten ist: gesungen. Wunderbar wie viele Leute mittlerweile auf Konzerten unsere Texte mitsingen können. Danke dafür!
Grüße an die Herren von Different und Motilla! Bis bald und danke Calw!
Gigbericht 28.01. Helmbundschule Neuenstadt
Freitag, Januar 29th, 2010Was für ein Tag. Was für ein Konzert. Wir spielen in der Helmbundschule in Neuenstadt. Aber vorher treffen wir uns erstmal am Mittwochen Abend, um das Busle (das immer noch keinen Namen hat…mensch, also so langsam frage ich mich, ob diese Gigberichte überhaupt von irgendjemanden gelesen werden oder ob das eigentlich keinen interessiert…AAAAAALLLLLSOOOO: BITTE SCHREIBT UNS PER MAIL AN: band@andioliphilipp.de Vorschläge für einen Namen für unser Busle…DANKE:-) einzuladen. Wir machen das, damit Andi und Philipp am Donnerstag Mittag nicht den Bus alleine einladen müssen. Der Oli muss nämlich (wer nämlich mit H schreibt ist dämlich UND wer dämlich mit H schreibt ist nämlich auch dämlich…) am Donnerstag in die Uni und dort ein Referat halten, dass leider seit drei Woche immer wieder verschoben wird. Ja, so ist das mit den Studiengebühren und so. Danke liebe CDU. Seitdem wir die Studiengebühren haben, kosten unsere Reader anstatt 15,80 Euro nur noch 15,20 Euro und wir haben sogar (ACHTUNG JETZT KOMMTS) neue Tische und Stühle bekommen. Grandios, diese Studiengebühren.
NIIIIIIIIIIIIIIIIIIICHT.
So. Also fährt der Oli um 17:45 Uhr direkt von Heidelberg nach Neuenstadt und kommt dort um 19:10 Uhr anzukommen, sich umzuziehen und direkt auf die Bühne zu steigen. Andi und Philipp, die Fleißigen von den Fleißigsten haben da schon ein spannendes Monopoly Spiel hinter sich, in dem Andi nach eigenen Aussagen grandios gegen Philipp gewonnen hat. Vorher und dazwischen und danach haben sie noch aufgebaut. Der Chris war auch da und hat uns freundlicherweiße gemischt! Mit Chris macht es immer Spaß! Für uns war das ja quasi eine kleine Premiere heute. Wir haben erstens noch nie in Neuenstadt gespielt und zweitens noch nie in einer Realschule. Vorfreude also und Spannung, ob denn auch Schüler (denn man durfte nur als Schüler das Konzert besuchen) kommen würden. Am Ende waren es dann unfassbare 450 Schüler, die die Helmbundschule gerockt haben. Das macht Spaß. Also haben wir dann um ca. 19:30 Uhr mit unserem Set begonnen. Die Bühne, die eigentlich keine war, weil sie geschätzte 20 cm hoch war, wurde mit vielen kleinen, noch mehr noch kleineren und einigen größeren Schülern belagert und dann passierte das, was wohl die Backstreet Boys in ihren Hochzeiten erlebt haben. Heidenei, um mal einen umgangssprachlichen Begriff einzubringen. Neuenstadt kann kreischen. Also jetzt ohne dieses “BOAHH, wir müssen eh immer den gleichen Scheiß in die Gigberichte reinschreiben, weil doch jedes Konzert der Knaller ist und auch wenn es scheiße war, schreiben wir, dass es gut war!”, sondern so richtig: Es ging ab, es ging unglaublich ab! Grandios! Und: Die Leute konnten sogar den Großteil der Texte mitsingen. Das war sehr schön. Moment…ich muss jetzt mal kurz bei http://synonyme.woxikon.de/synonyme/ (übrigens gut geeignet fürs wissenschaftliche Arbeiten, nur mal am Rande) nach anderen Begriffen für grandios schauen. HAHA. Das erste Wort, das kommt ist: DUFTE. Also das fanden wir dann extrem dufte, dass die Helmbundschule so (Achtung zweites Wort) auserlesen klatschen und springen konnte und dazu noch singen. Einfach (Achtung drittes Wort) beachtlich!
Also haben wir unsere Lieder gespielt und hatten zwischendurch wirklich ein wenig Angst, dass sich jemand die Gitarre ins Auge stößt oder wir unsere Mikros samt Mikroständer verschlucken! Auf der Bühne (und (!) auch hinter den Boxen, neben den Amps) standen dann im Schnitt 10-15 Menschen und wir haben halt drumherum gespielt. Was ein Fest. Höchst (Achtung Nummer 4) erstaunlich und gar ein wenig (Nr.5) himmlisch! Zwischendurch mussten wir den anwesenden Herrschaften noch ein wenig erklären, wie man sich auf (Punk)Rockkonzerten verhält. Aber Neuenstadt hat die Worte sofort in Taten umgesetzt. Sehr schön! Ich würde sagen, ziemlich beispielhaft, um auch mal dieses schöne, oftmals unterschätzte Wort zu verwenden.
Auf alle Fälle haben wir sowas selten erlebt, in dieser Form ehrlich gesagt noch nie. So ein lautes und hohes Schreien. Vielen Dank dafür. Wir haben dann sogar ein ungeschriebenes Gesetz gebrochen, um den anwesenden Schülern zu zeigen, wie man es als Band nicht machen soll. Nämlich einen Song zweimal spielen. Mutter Theresa hat aber auch beim zweiten Mal so dermaßen gerockt, dass ich fast das Wort famos gebrauchen möchte! Anschließend haben wir dann auch den Merchstand so gut wie ausverkauft. Vielen Dank dafür!
Vielen Dank liebe Helmbundschule, besondern an Steffen Karolus, der uns nach Kräften unterstützt und das Konzert erst möglich gemacht hat. Danke auch an unsere tapferen Merchfrauen Natalie, Sonja und Steffi und natürlich ein absolut riesiges Dankeschön an die Schüler der Helmbundschule in Neuenstadt. Ihr habt uns einen (Achtung) glänzenden und absolut nacheifernswerten Abend beschert.
Im Kangaroo in Bad Wimpfen gabs noch einen Burger (Danke an die liebe Köchin, die extra für uns nochmal die Küche angeschmissen hat)!
Was für ein Abend. Grandios:-)
Gigbericht 16.01. Kangaroo Bad Wimpfen
Dienstag, Januar 19th, 20102010. Zweitausendzehn. Bei Punkt12 auf RTL mit der Katja Burkhardt (oder auch der nuschelnden Frau, die immer zwischen 12 und 14 Uhr bei RTL läuft…) gibt es ja immer einen Jackpot. Ihr denkt euch jetzt: Der muss aber Zeit haben um diese Uhrzeit. Ja, manchmal schon. Auf jeden Fall gibt es ja dort immer zwei Fragen zu beantworten. Man kann anrufen und zahlt für einen Anruf 49 Cent. Ich habe auch angerufen. Der Jackpot lag bei 120 000 Euro. Regelmäßige Punkt12-Zuschauer wissen jetzt, wie lange der Jackpot also schon gestiegen ist. Kein Wunder bei den ganzen Vollpfosten, die da immer anrufen. Um das ganze jetzt ein wenig abzukürzen, sage ich euch, dass die Frau, die an diesem Tag angerufen hat, den Jackpot geknackt und 120 000 Euro gewonnen hat. Das hätte auch ich sein können. Aber ich habe es ihr gegönnt, weil diese Frau war nicht wie alle anderen. Sie konnte beide Fragen beantworten und hat es somit verdient. Warum ich das euch erzähle? Zum einen, weil es mich schon seit Tagen beschäftigt, was diese Frau jetzt mit dem Geld macht und zum anderen, weil das doch mal für die Band ein grandioser Anfang für 2010 gewesen wäre. 120 000 Eier mensch…Naja. Dann verkaufen wir eben noch 10 000 Alben, dann haben wir das auch wieder drin.
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