Archive for the ‘Gigberichte’ Category

Gigbericht 17.10. Grombach Kerwe

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Törö und guten Tag!
Nach Berlin folgt Grombach. Das macht uns aber nichts aus, weil wir uns immer freuen, wenn wir unsere Lieder spielen können. Wenn dann noch Leute da sind, umso besser. So wie an diesem Tag in Grombach. Es war Kerwe und vor allem war es kalt. Was die Kerwe jetzt ganz genau bedeutet, haben wir noch nicht herausbekommen. Vielleicht fragen wir dann beim nächsten Mal.
Also sind wir nach Grombach gefahren, haben den Jungs und Mädels von Barbed Wire Hallo gesagt, die wir seit langem mal wieder gesehen haben. Fette Bühne, fetter Sound, coole Sache. Da hat sich seit dem letzten Mal einiges getan und die Band scheint noch besser und größer geworden zu sein. Hat uns gefreut. Die Evelin, die jetzt bei Barbed Wire singt, kennen wir ja auch schon etwas länger. Grüße an dieser Stelle.
Schade nur, dass jetzt der Mischer nicht mehr mit uns direkt sprechen wollte, sondern nur indirekt mit uns kommuniziert hat. Naja, da kann man nichts machen.
Also konnten wir leider erst etwas später anfangen und haben uns dann doch wegen zwei Sachen gefreut. Der Gitarrist von Barbed Wire war der Einzige, der einen Monitor auf der Bühne hatte. Juhu dachten wir uns und wir haben sogar gehört, was wir spielen. Ein bisschen. Und zweitens waren viele Leute schon sehr früh da. Das hat uns auch gefreut. Also haben wir 45 Minuten Vollgas gegeben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Besten Dank an alle, die extra wegen uns da waren! Danke an den Veranstalter Gerd und sein Team. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei euch!!!

Gigbericht 10.10. Berlin Odeon-Club

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Sooo…letzter Tag der Berlin-Tour, letztes Konzert im Odeon-Club. Odeon-Club hat vielen Berlinern nichts gesagt. Das ist wohl (nicht wohl, es ist so) ziemlich außerhalb. Wir haben auch mit dem Auto über ne halbe Stunde gebraucht von Kreuzberg aus. Also letztes Konzert. Was kann man sagen? Man kann sagen, dass diese Woche Berlin einfach nur unfassbar grandios war. Wir hatten so dermaßen Spaß und Vergnügen und zum ersten Mal in unserem Musikerleben hat sich so etwas wie “Wir sind auf Tour-Gefühl” eingestellt. Das ist schon krass. Da mag man nie wieder was anderes haben. Nach dem allmorgendlichen komischen Geschmack im Mund, der sich so schmeckt als hätte man im Döner am vorherigen Abend ne tote Katze samt verschimmelten Wiesel gehabt, wieder in den Schrank aufs Klo, dann duschen, dann Treffen mit den Jungs von Luft und Liebe, die auch beim Coke-Finale gespielt haben. Das ist ne komische Story. Gitarrist und Bassist der Band sind eineiige Zwillinge, die ursprünglich aus Bretzfeld kommen. Laut Timo die inoffizielle Hauptstadt unseres Landes. Timo kommt übrigens auch aus Bretzfeld, um das mal klarzustellen. Und siehe da: Timo und Mario und Manuel von Luft und Liebe kennen sich aus Kindertagen in Bretzfeld. Und das haben sie mal so durch Zufall herausbekommen, als feststand, dass Von Luft und Liebe auch beim Coke-Finale spielen.

http://farm3.static.flickr.com/2492/3997397501_915e886f89.jpg

http://farm3.static.flickr.com/2503/3997399391_e8b4ce2d9c.jpg

Also haben wir ein Bad Wimpfen meets Bretzfeld-Treffen gemacht und Tee und Kaffee getrunken. Nett war das. Andis hat dann auch gleich noch gefrühstückt und Philipp hat Faxen gemacht. Hihi. Unser Timo ist ja mit seinen gerade mal geschätzten (!) 26 Jahren schon ein alter Hase und wir sind froh, dass wir ihn haben. Lustig ist er auch. Meistens. Richtig einen getrunken haben wir mit ihm aber immer noch nicht. Ich glaube, da müssen wir mal schriftlich einen Termin vereinbaren!? Soweit so gut. Nach Frühstück, Kaffee, Süpchen und Tee sind wir dann wieder zurück zu Thomas’ Wohnung, haben unser Zeug gepackt und sind dann zum Bus gelaufen, um ins Odeon zu fahren. Thomas’ Wohnung liegt im 4. Stock! Was ja nicht weiter schlimm wäre, ABER die Wohnungen in Berlin sind alle gefühlte 8 Meter hoch, so dass 4 Stockwerke schon eine kleine Herausforderung sind. Vor allem, wenn man am Tag fünfmal hoch und runter läuft. Wir haben Beine. Aber, wir sind jetzt auch trainiert im Treppen steigen. Vielleicht nehmen wir mal an so einem Wettbewerb im Treppensteigen mit, so 8636 Stufen oder so. Oder auch einfach nicht. Wir sind jetzt fit!

http://farm4.static.flickr.com/3530/3997402609_67c38f85d9.jpg

Also ab zum Odeon. Das war irgendwie immer die entspannteste Zeit des Tages. Die Fahrt zum Gig. Okay, zum Sage und Magnet waren es immer so 5-10 Minuten. Höchstens. Aber da der Odeon-Club ja außerhalb Berlins in Berlin (kann man das so sagen, nein ich glaube nicht) lag, hatten wir eine gute halbe Stunde Fahrt und das ist entspannend. Wir hatten einen riesen Radiosender in Berlin! STAR FM! Maximale Gitarrenmusik. Nur zum empfehlen. Wäre geil, wenn wir hier bei uns auch so einen tollen Radiosender hätten. Naja. Also dann ab zum Odeon. Es regnet. Zum ersten Mal oder nein zum zweiten Mal in Berlin. Sonst hatten wir echt Glück mit dem Wetter!

http://farm4.static.flickr.com/3536/4007334077_a07465127b.jpg

Im Odeon angekommen haben wir erstmal wieder die Jungs von Circus Rhapsody begrüßt. Und die Jungs von Melloy, die uns an diesem Abend auch noch supporten sollten. Auch heute gab es wieder ein geiles Buffet, lecker Schnittchen und dazu: CHILI CON CARNE. Ouuuh ja. Kennt ja jeder. Für einen Musiker eine ganz heikle Sache. Zuerst: Das Chili war grandios, richtig gut, aber halt auch richtig deftig. Also Essen noch vor dem Soundcheck, dann Soundcheck…Da das Odeon normalerweise ein Club ist, in dem House Musik gespielt wird, hatten die Techniker ein paar Probleme mit der Anlage und wir so leider einen etwas längeren Soundecheck, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Anschließend wurde dann von einem Bandmitglied, das nicht näher genannt werden will, die Toilette aufgesucht. Chili sei Dank…

http://farm3.static.flickr.com/2432/4007336895_c866a25419.jpg

Also haben Circus Rhapsody den Abend eröffnet und mal wieder alles weggeräumt, was man so in knapp 20 Minuten wegräumen kann. Hell yeah! Danach nach Melloy, die echt coole Songs haben. Danach A, O und P. Da das Odeon ziemlich groß ist, haben sich die ca. 100 Leute dann doch etwas verlaufen, aber bei unserem Gig versammelte sich eine große Meute vor der Bühne. Inklusive Timo, Iva, Natalie, Steffi, Nadine und Sonja, die sogar im Pogi gesichtet wurden. Grandios. Das ist Rock and Roll. Bei diesem Gig haben wir es so richtig gespürt. Wir sind auf Tour, haben den 5. Gig innerhalb von 7 Tagen, es zwickt hier und da, die Stimme ist nicht mehr die Beste, aber sie hält und das ist geil. Dieses Gefühl kann man durch nichts und rein gar nichts ersetzen. So muss es sein. Wir hatten wieder eine gute Stunde dermaßen Spaß, das lässt sich nicht in Worte fassen. Leider sind uns nach 5 Songs die Monitore durchgebrannt, da kann man nichts machen. Scheiß drauf. Auch Olis eine Mox hat den Geist aufgegeben. Scheiß drauf zum Zweiten. Nach ganz kurzer Umbaupause konnte es weiter gehen. Grandios! Wir haben dann noch Frankreich mit Timo am Gesang zum Besten gegeben. Er kann es noch! Wie zu besten Tonfusion-Zeiten. Dann haben uns Circus Rhapsody noch bei Mutter Theresa unterstützt und zum Schluss mussten wir dann natürlich noch unser IGNORAMA spielen. Wenn wir schon mal in Berlin sind;-) Was für ein Tourabschluss. Danke an alle, die da waren! Anschließend haben wir doch den ein oder anderen Cocktail zu uns genommen, ein wenig getanzt, getrunken, geredet, gefreut, getanzt, getrunken, etc. Dann einladen und noch einen Stopp beim Burger King.

http://farm3.static.flickr.com/2536/4007338069_beb13acc43.jpg

BERLIN! Wir danken dir! Vielen Dank an den Daniel (So Leute wie dich braucht das Land) und an den Timo (Für dich gilt dasselbe. Wir sind froh, dass wir dich haben!!!!!!!) für die ganze Organisation. Danke an Thomas und Michi. Danke an Natalie und Sonja! Danke an alle Mischer und Lichtmischer und die lieben Leute von den ganzen Clubs, die alle sehr nett waren!
Es ist einfach unglaublich, wie viele Leute sich unsere Shows angeschaut, die Texte mitgesungen, getanzt und gefeiert haben! Einfach krass. Das freut uns ganz ganz arg. Wir geben weiter Vollgass, um die Bühnen zu rocken! So wahr wir AndiOliPhilipp heißen. Besten Dank!

Gigbericht 09.10. Berlin Magnet-Club

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Mit Dönergeschmack im Mund, einer vollen Blase und mit dem Gefühl als hätte man am Tag zuvor einfach mal 20 Zigaretten gegessen, wacht man auf. Man ist immer noch im selben Zimmer, mit immer noch den gleichen Leuten und man ist immer noch auf Tour in Berlin! Super. Es ist Freitag. Magnet-Club steht heute auf dem nicht vorhandenen Plan. Okay, also gleiches Spiel wie immer. Aufstehen, pinkeln, duschen, Wasser suchen, kein Wasser finden, Leitungswasser trinken. Andi und Philipp gehen ihrer neu geprägten morgendlichen Zweisamkeit nach, in dem sie sich bei der Bäckerei am Eck einen Kaffee holen, sich auf eine Bank setzen, eine oder zwei rauche, Kaffee trinken und sich lieb haben. Zweisamkeit eben. Muss es auch mal geben. Es ist ja auch so, dass in der Band ein immer weiter gehender Kampf stattfindet, wer denn am jeweiligen Tag der Liebling unseres Managers Timo ist. Andi steht hier immer ziemlich weit vorne. Philipp und Oli werden eher etwas stiefmütterlich behandelt, was das angeht. An diesem Tag sollte jedoch der Oli ziemlich weit vorne sein. Timo kann man nämlich schon mit wenig Aufwand auf seine Seite bringen. Wenig Aufwand heißt in diesem Fall, dass der Oli sich in einem Berliner T-Shirt-Laden ein The Ramones-T-Shirt gekauft und am Freitag im Magnet anhatte. Da konnte niemand mehr mithalten und so war Oli Timos Liebling des Tages. Das sind Geschichten oder? Aber zurück zum Konzert oder zum Freitag im Allgemeinen.

http://farm3.static.flickr.com/2572/3997393189_48ce2199dc.jpg

http://farm3.static.flickr.com/2628/3998137180_68a9aa2e08.jpg

Wie gesagt genossen Andi und Philipp ihre neu gewonnene Zweisamkeit, wie auch Sonja und Oli, die einen Einkauf beim Lidl hinter sich brachten. Sonja kümmert sich zusammen mit Iva und Natalie und manchmal auch uns um den Merch. Dazu filmt sie meistens die Liveszenen, die bei Andis Sicht der Dinge verwendet werden. Und hauptsächlich ist sie mit dem Oli zusammen. Und das zurecht! Die gute Nachricht des Tages war, dass Natalie zusammen mit zwei Freundinnen am Samstag Morgen nach Berlin aufbrechen würde, um den Gig im Odeon-Club am Samstag Abend live zu erleben. That’s Rock and Roll!

http://farm4.static.flickr.com/3459/3998124746_e58b688eab.jpg

Aber es war ja noch Freitag. Also einkaufen oder Kaffee trinken, dann noch ein bisschen Ruhe genießen.
An dieser Stelle müssen wir uns auch mal beim Thomas bedanken (DER HERR AUF DEM BILD VOM MAGNET-KONZERT),

http://farm3.static.flickr.com/2463/3997414715_ff72bc90c9.jpg

in dessen Wohnung wir eine Woche lang schlafen durften und die wir quasi besetzt hatten. Samt Küche, Klo und Bad. Das Klo (von uns nur noch Schrank genannt) war echt klasse. Wir haben uns am Ende einfach schon vor dem Klo die Hose runtergezogen, weil das wegen Platzmangel im Klo selbst nicht ganz realisierbar war. Lustig. Philipp ist dann auch mit seinen langen Beinen fast an der Tür angestoßen. Gekocht haben wir auch mal. Einmal. Wollten wir öfters machen. Aber da ihr ja jetzt eh alle denkt, dass wir nicht nur berühmt, sondern auch reich sind (womit wir wirklich glücklich wären, wenn es denn nur so wäre;-), haben wir einfach immer Döner und Curry-Wurst und Burger gegessen. Und natürlich das Catering von Dan. Wuhhuu. Aber dazu später mehr. Thomas, besten Dank für alles und natürlich Grüße an Michi!

Also auf zum Magnet-Club. Schmucker Laden, in dem Philipp vor einer Woche nach dem Coke-Finale schon so wild abgestürzt ist (und ja, Andi und Oli waren nicht dabei, die haben sich vorher schon verpisst und haben ein Mädchen in der Hose;-) Wenn ein Club eine Einfahrt hat, wo man reinfahren und dann direkt vor der Tür alles ausladen kann, dann ist das ein guter Club. So wie der Magnet. Also ausladen und aufbauen. Und Sound checken. Wir hatten an diesem Abend den wohl kürzesten, aber auch besten Soundcheck ever. Mit zwei Songs durchspielen vielleicht 7 Minuten??? Aber das geile war halt auch, dass der Soundmann echt Ahnung von seiner Anlage und seinem Club hatte. Sound unten und vor allem auch auf der Bühne ein Genuss. Sabba Säch wie Timo sagen würde. Also Soundcheck und dann die Herren von Circus Rhapsody begrüßt, die an diesem abend mit von der Partie waren. Michi (Bassist und Sänger) haben wir das Zimmer geklaut. Er wohnt nämlich bei Thomas und schläft jetzt in Thomas’ Zimmer. Wo Thomas geschlafen hat, haben wir zuerst gar nicht gewusst…Aber er hat ein flauschiges Plätzchen gefunden!

http://farm3.static.flickr.com/2451/3998177182_f5211ca632.jpg

Dann sind wir zum Warten in den Backstageraum. Hell yeah! Nochmal ne Spur besser als im Sage-Club, wo es ja auch schon geil war. Was aber auch an dem genialen Catering von unserem Tourmann Dan lag. Es gab Schnittchen, aber geile Schnittchen mit Lachs, Schinken, Käse, etc. Dazu Würstchen (Schwäbisch: Seideworschd) und Frikadellen (Schwäbisch: Fleischküchle) und Brot und Obst und Kaffee und Tee und und und! Grandios. Dazu noch freies W-Lan im Backstage für Bands und so wurde das die wirklich beste Wartezeit auf einen Gig, die wir jemals hatten. Thomas, Timo und Iva kamen dann auch noch vorbei und so hatte das Ganze was von einem gemütlichen Abend und Beisammensein im Magnet-Club:-)
Nach noch ein bisschen Business im Backstage und dem ein oder anderen Bier, Schnittchen, Fleischküchle, etc haben wir uns dann noch ein paar Songs von Circus Rhapsody angeschaut. Macht richtig Spaß. Vor allem finden wir halt die Besetzung Schlagzeug, Gitarre, Bass cool. So soll es sein. Wir freuen uns über sowas. Also dann AndiOliPhilipp im Magnet-Club nach der besten Warterei der Bandgeschichte. Total entspannt:-) Da braucht man keinen Anti-Boring-Experten mehr. Aber leider ist es ja nicht immer so. Nein, halt total falsch. Es ist fast nie so. Also sind wir weiter offen für neue Spiele, Zeitvertreib-Sachen, etc. die sich im Tourbus oder auch Backstage leicht realisieren lassen.

http://farm4.static.flickr.com/3445/3998167204_bf6f990d04.jpg

Aber da war ja auch noch ein Konzert zu spielen. Dass der Club nicht so gut gefüllt sein würde wie am Vortag, war klar. Aber es kamen trotzdem einige Leute, die mit uns so richtig die Sau rausgelassen haben. Und ganz wichtig. Fast alle konnten unsere Texte mitsingen und viele AOP-Shirts waren zu sehen. Richtig geil. Wenn man 600 Kilometer von zuhause entfernt ist, in einem Club spielt, in den wegen der eigenen Band auch noch Leute kommen, die dann AOP-Shirts anhaben und die dann fast alle Texte mitsingen können, die tanzen, die klatschen, die schreien…die einfach eine gute Zeit mit deiner Band haben. Unfassbar gut!

http://farm4.static.flickr.com/3520/3997408865_1889b78f15.jpg

http://farm4.static.flickr.com/3498/3998174446_6eba9ee03f.jpg

So hatten wir 70 Minuten Spaß und Rock and Roll pur! Anschließend gings wie immer gleich zum Merchstand. Nein, falsch. An diesem Abend musste gleich abgebaut werden, weil noch eine Indie-Party stattfinden sollte, mit DJ-Pult auf der Bühne und so. Und uns wurde gesagt, dass wir das schnell machen sollten…Haben wir dann auch, damit die leicht schwul angehauchte Indie-Party abgehen konnte. Dann zum Merch, dann Backstage noch ein paar Fleischküchle, Bier und so und gut! Es ist einfach nur geil auf Tour zu sein. Es ist einfach nur das, was wir machen wollen! Und wir dürfen es tun! Danke!

Gigbericht 08.10. Berlin Sage-Club

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Man hat es sich cool vorgestellt auf Tour zu sein und dann gleich am Tag nach dem jeweiligen Konzert oder zumindest noch auf Tour zu schreiben. Das hat dann beim ersten Mal ganz gut funktioniert, die anderen Male, wie ihr jetzt ja auch gerade seht, leider nicht. Wir sind wieder daheim und meiner einer sitzt jetzt hier zuhause und erinnert sich an die letzten 10 Tage in Berlin, die einfach nur grandios waren! Wenn man dann so unterwegs ist, dann gibts ja immer was zu tun. Bei vier Menschen in einem Zimmer ist schon die Dusch-Reihenfolge ein Erlebnis. Wobei AOP ja bekanntlich die pflegeleichteste Band der Welt ist. Sagen immer alle;-) Dann ist man ja in der Hauptstadt und will dort vielleicht auch noch ein bisschen Kultur mitnehmen, also fährt man mit der S-, U-Bahn und Tram (manchmal auch mit dem Taxi – wenn der Bassist seinen spendierfreudigen Tag hat) durch die Gegend und schaut sich allerlei Sehenswürdigkeiten an. Davon gibt es ja in Berlin genug!

http://farm3.static.flickr.com/2457/4008099210_d2c0093717.jpg

Außerdem kommt man ja auch immer relativ spät ins Bett, weil man in Berlin oft spät spielt. Wie an diesem Abend im Sage-Club zum Beispiel, der ja hier Thema des Gigberichtes sein soll, sich aber noch ein bisschen gedulden muss, damit der geschätzte Leser sich ein Bild machen kann über den Tagesablauf eines AOP-Bandmitglieds auf Tour in Berlin. Mit einem Döner oder Burger im Magen und einem Bier vom Laden um die Ecke sitzt man in Boxershorts im Schlafzimmer, schaltet den Rechner an, checkt nochmal die letzten Mails, twittert oder facebooked (kann man das sagen “facebooken”?) und freut sich, dass man endlich im Bett liegen kann. Dann schläft man bei leiser Handymusik (ihr müsst wissen, dass wir mit Stille schlecht einschlafen können, deswegen läuft irgendwo immer noch leise Musik – wie z.B. Coldplay, The Kooks oder The Beatles) ein und freut sich, wenn keiner aus der Band schnarcht…Was leider nicht sehr oft vorkommt. Entweder man einen größeren Tank und muss nachts nicht aufs Klo oder man hat einen kleinen Tank und muss dann nachts auch noch aufs Klo. Was ja dann aber gut ist, weil man seinen Bandkollegen dann einfach mal rumdrehen kann, damit dieser aufhört den bedrohten Regenwald abzusägen…Dann schläft man (hoffentlich) wieder ein. Morgens wacht man entweder vom Schnarchen eines Bandmitgliedes auf oder von einem etwas lauteren Geräusch, was morgens mit einem Gemisch aus Döner und Bier besonders laut sein kann…

http://farm3.static.flickr.com/2513/3997417509_26b4c28d30.jpg

Dann hat man also nen Plan oder keinen. Entweder man bleibt einfach liegen, geht irgendwann duschen und fährt dann zum Club oder man macht es wie wir…Man hat Freunde, Bekannte in Berlin, mit denen man sich zum Mittagsessen/Shoppen, etc. trifft, muss dann wieder S-, U-Bahn oder Tram fahren und kommt dann wieder ein bisschen in Stress, weil man ja schon um 16 Uhr wieder im Club sein muss/soll. Soweit so gut.

Beispiel SAGE-CLUB in Berlin (Donnerstag):
Man sagte uns, dass es hier immer gut gefüllt sein soll. Okay, gut gefüllt hört sich ja schonmal richtig gut an!
Also fahren wir 3 Minuten von unserem Zuhause zum Sage-Club, treffen dort unseren Vor-Ort-Sich-Um-Alles-Kümmerer Dan und tragen unser Zeug ins Sage! Geile Bühne, geiler Laden. Im Sage finden ab und zu auch so Sado-Maso-Parties statt. So mit richtigem Livesex auf Frauenarztstühlen und so. Also so richtig. Nicht so halb, sondern so richtig. Haben wir gehört. Also falls ihr mal in Berlin seid…
Also aufbauen, Saiten wechseln, und Soundcheck machen. Soundcheck war grandios. In 15 Minuten war alles gut und der Sound auf der Bühne war absolute Weltklasse. Also warten. Warten war noch nie so entspannend wie im Sage-Club. Schöner Backstageraum im Keller des Ladens. Dort haben wir uns es erstmal gemütlich gemacht, bekamen noch einen Burger und/oder Pommes zu essen und waren glücklich. Andi hat mal wieder ne Mantaplatte gegessen. Um ihn sollte man sich echt Sorgen machen, ob der exzessive Genuss von zu vielen Mantaplatten sich nicht negativ auf sein Schlagzeugspiel auswirken wird. Irgendwann vielleicht? Wir werden darüber berichten. Im Moment scheint noch alles gut zu sein, denn Andi groovt wie der Grooveminister schlechthin. Muss auch mal gesagt werden.

http://farm3.static.flickr.com/2568/3998181622_150f1b813e.jpg

Dann kam auch die zweite Band des Abend “Pillowfightclub” aus Frankfurt, mit denen wir uns sehr sehr gut unterhalten haben. Als Frankfurter wissen sie einiges zu erzählen. Und wir auch. Also sind wir dann irgendwann mal hoch gelaufen und BAM BAM, der Club war voll. Es gab den Konzertsaal, der voll war und auch nen zweiten “Floor”, der brechend voll war. Also sind Pillowfightclub dann auf die Bühne und machten das Publikum mit ihrem angenehmen Rock so richtig warm. Cool bei den Jungs und Mädels ist, dass die Band aus zwei Pärchen besteht. Einmal Schlagzeuger mit Sängerin. Einmal Gitarrist mit Bassistin. Nicht schlecht. Hoffen wir nur, dass das alles gut geht. A, O, P, T, S und I sowie D haben sich dann noch ein bisschen mit Bier eingedeckt und auf den Gig gewartet. Warmsingen ist es toll kann man nur sagen. Wir haben das früher schon ab und zu gemacht. Aber seit der Coke-Tour machen wir das echt regelmäßig und wir meinen, dass es auch wirklich was bringt. Also schon so. Cool. Wir hatten so gut wie keine Probleme auf der Tour, trotz Alkohol und co. Sehr schön! La laaa laaaaa laaa laaa sei dank!

http://farm3.static.flickr.com/2477/3998148948_47e6aa4792.jpg

http://farm4.static.flickr.com/3470/3997384539_6a4c2979bc.jpg

Um ca. 00:00 Uhr sind wir dann auf die Bühne. Erste offzielle Club-Show in Berlin bei der “AOP-BERLIN TOUR 2009″ und diese Show hat gerockt von der ersten bis zur letzten Minute. Man weiß ja nie so recht, was einen erwartet in so einem Club mit so vielen Leuten. Aber das, was uns hier alles gegeben wurde, war einfach nur phänomenal. Wir hatten einfach nur eine knappe Stunde Spaß ohne Ende. Der Sage hat gesungen, ist gesprungen, hat geklatscht, hat eine Wall of Death hinbekommen, hat crowdgesurfed. Einfach nur klasse. Das hatten wir nicht erwartet. Es heißt ja, dass die Schwaben nach den Türken die größte Gruppe nach den Berlinern in Berlin sind. Krasse Scheiße! So sind wir schweißgebadet von der Bühne und ab zum Merchstand.

http://farm3.static.flickr.com/2569/3998182202_3ba972765c.jpg

Was für eine Show! Anschließend haben wir es uns noch mit ein paar Bier, Wasser und Fanta gut gehen lassen, um dann durch die tanzende Menge, die mit geiler DJ-Mucke beschallt wurde unser Zeug ins Bussle zu bringen. Höhepunkt an dieser Stelle waren die beiden Merchkisten, die vom einen Ende zum anderen Ende des Clubs getragen werden mussten. Da haben A, O, P und auch S mal richtig gute Arbeit geleistet! Zwischen Taxistand, Döner und Eingangsbereich haben wir dann den Bus eingeladen und wenn dann schon der Döner direkt neben dem Club ist, dann wird halt auch noch ein Gute-Nacht-Döner samt 0,5 l-Kolben mitgenommen.

Danke lieber Sage-Club für diese geile Show. Wir kommen gerne wieder!
Beenden wollen wir diesen Gigbericht mit einem Plakat aus dem Backstageraum von den Stones…Klasse!
Danke an den Sage-Club, den Mischer (geiler Bühnensound) und allen Leuten, die an diesem Abend so Gas gegeben haben! Hell yeah!

http://farm4.static.flickr.com/3470/3997418621_927307bf5b.jpg

Gigbericht 07.10. Berlin White Trash

Freitag, Oktober 9th, 2009

Es ist jetzt Freitag Morgen, 13:41 Uhr. Wir sitzen im Hostel del Stein in X-Berg und gestern durften wir fette Scheiße den SAGE-CLUB rocken. Aber das ist jetzt nicht das Thema. Auch nicht der Döner-Geruch im Zimmer, der uns seit heute Nacht um 04:00 Uhr verfolgt. Auch nicht der Überfluss an Döner, Curry-Wurst und Burgern und Bier aus den letzten Tagen. Nein, der Grund dieses Konzertberichtes ist unser “Mega-Spezial-Geheim-Spontan-Gig” im berühmten White Trash in Berlin. Hier gibt es die berühmten und besten Burger von ganz Berlin. Nice. Und hier waren wir auch schon im Rahmen unseres Band-Coachings im April oder Mai und haben dort mit allen Bands und Leuten von Coke und Brandbooking Burger gegessen. Und nen Tag vorher, als wir noch gar nicht wussten, was das für ein Laden ist, mal kurz bis morgens um 06 Uhr gefeiert. Spaß hatten wir dann am folgenden Tag beim Bandcoaching trotzdem, aber naja…Ihr erinnert euch vielleicht an das Bild bei Twitter mit dem ältesten Taxi Berlins, mit dem wir gefahren sind…Das enstand an diesem Abend/Morgen. Aber zurück zum Thema.

http://farm4.static.flickr.com/3452/3997383133_714397f925.jpg

Wir sind auf Tour. Das darf man bei mittlerweile 5 Konzerten in 7 Tagen schonmal sagen. Samstag beim Coke-Finale vor dem Brandenburger Tor, dann drei Off-Days, wie man so schön sagt (die aber eigentlich anstrengender sind als die Tage, an denen man spielt, weil man dann kein schlechtes Gewissen haben muss beim Trinken, weil man am nächsten Tag einigermaßen richtig herum auf der Bühne stehen können sollte und so einfach den ganzen Tag Bier trinken kann..) und waren dann am Dienstag Abend mit unserem Booker hier vor Ort Daniel und seinem Kumpel im (hier den Namen eintragen) ein oder zwei Drinks trinken. Echt ein richtig guter Kerl der Daniel. Der hat halt noch einen Traum und den lebt er. So muss das sein. Rock and Roll!

Frage Christian: Hey, wie siehts aus? Habt ihr vielleicht Bock morgen Abend spontan im White Trash zu spielen? Ich kenn den Besitzer und da können wir bestimmt was machen!
Antwort Band: Fett geile Scheiße! Klaro, wir sind am Start!
Ca. 40 Minuten später: Hell yeah! Es geht klar! Wir dürfen im White Trash spielen, wo wir schon fett abgefeiert haben! Grandios!

http://farm4.static.flickr.com/3470/3998138956_076aa248dc.jpg

Also Mittwoch unf auf zum White Trash. Nachdem wir dann am Dienstag dann doch noch ein wenig früher den Heimweg angetreten hatten, um dönerweise am nächsten Tag fit zu sein, waren wir fit. Sabba Säch! Man muss auch einfach mal einschieben, dass es in Berlin wirklich alle 10 Meter eine Dönerbude gibt. Andi und Oli haben es gestern aber trotzdem geschafft zweieinhalb Mal im Kreis zu laufen, ohne dann 25 Minuten einen Döner zu finden. Wir denken, dass das Rekord ist! Wäre vielleicht sogar einen Eintrag ins Guinnes Buch der Rekorde wert! Wir als Kinder vom Dorf sind natürlich fasziniert von der großen, weiten Welt Berlins. Wenn man halt von einer Seite der Stadt zur anderen fährt und dann so eine Stunde oder mehr braucht, dann ist das krass. Da fahren wir nach Stuttgart ins Stadion und wieder heim. Aber zurück zum wichtigen Teil des Berichts: dem Döner! In Berlin werden Döner ein wenig anders zubereitet als bei uns zuhause. Und billiger sind Döner auch. Wir wollen nicht wissen, wie da noch Gewinn erzielt wird. Aber das soll auch nicht unsere Sorgen sein. Bis jetzt haben wir hier vier Döner gegessen. Der erste 2,50 mit Getränk. Der zweite (und beste!) 2, der dritte 2 (der schlechteste) und der letzte 2,20 (zweiter Platz).

Dönerzubereitung:
Brötchen heiß machen, Soße auswählen (Kräuter, Knoblauch, scharf). Dann wird die Soße zärtlich in das Innere des Brötchens gestrichen. Dann kommt Fleisch hinein, dann Zwiebeln, dann Mixzeug (Tomaten, die hier kleingeschnippelt sind, Gurken, wahlweise Kraut und andere Sachen), oben drauf noch eine Prise Salz und fertig ist der Döner. Soße oben drauf kennen die Berliner nicht. So gibt es auch nach unseren Berechnungen ca. 87,7 % weniger Sauerei beim Döner essen. Im dritten Döner hatten wir sogar noch kleine Bratkartoffeln drin. Solche Exoten sind wir dann aber doch nicht!

http://farm3.static.flickr.com/2657/3998140510_24e65d4b36.jpg

Aber jetzt wirklich zurück zum Gig im White Trash. Wir durften in diesem Laden zwei Sets von jeweils 30 Minuten spielen und hatten unseren Spaß. Cool am White Trash ist, dass dort immer wieder einige tolle Leute rumlaufen. Wie an diesem Abend z.B. der Sänger von In Extremo, der nach dem Konzert ganz locker zu Andi hinkam und ihn für sein Schlagzeug-Spiel lobte. Schöne Sache! Auch Schauspielerin Laura Osswald (u.A. Verliebt in Berlin und Doctor’s Diary) war sm Start! Zu später Stunde kamen auch noch die Herren von Masters of Reality zum Burger Essen vorbei!
Nochmals vielen Dank an die Leute vom White Trash. Es war uns eine Freude und wir kommen bald wieder!
Wir sind auf Tour! Wir sind auf Tour! Juhu! Heute Abend rocken wir den MAGNET-CLUB und gestern haben wir den SAGE auseinander genommen;-) Aber das ist eine andere Geschichte…die kommt bald. Dann erklären wir euch, wie man in Berlin eine Curry-Wurst isst.

Gigbericht 03.10. Berlin Finale Coca-Cola Soundwave

Montag, Oktober 5th, 2009

http://farm3.static.flickr.com/2455/3983838314_dfa5c52903.jpg

Berlin/Arena (The Kooks), Rock am Ring (Limp Bizkit), Hurricane (Die Ärzte), Melt! (Oasis), Highfield (Die Toten Hosen), Berlin/Brandenburger Tor (Silbermond). Das waren die Stationen der diesjährigen Coca-Cola Soundwave Discovery Tour (in Klammern immer nur ein Headliner, mit denen wir auf den jeweiligen Terminen spielen durften)! Unglaublich!

Als wir uns im Februar für die Coke-Tour beworben hatten, war uns noch nicht mal im Entferntesten klar, was in diesem Jahr noch alles auf uns zukommen würde…Nicht zu fassen! Zuerst wurden wir von über 2000 Bands unter die Top50 gewählt, was schon riesig war, anschließend sind wir durchs erste Online-Voting marschiert und haben dann die Arena in Berlin gerockt! Rock am Ring war DAS Erlebnis unseres musikalischen Lebens. Drei Tage Bungalow, Backstage, geile Bands, ein geiles Konzert, einfach nur ein grandioses Wochenende. Und dann die Coke-Festival-Tour mit 3 Festivals der Extraklasse und schließlich das große Finale vor dem Brandenburger Tor in Berlin!!!

http://farm3.static.flickr.com/2466/3983085869_e64b2cddd6.jpg

Im Moment sitzen wir in der Wohnung von Thomas in Berlin, der uns hier für unsere AOP-BERLIN-TOUR 2009 aufgenommen hat (vielen Dank auch nochmal an dieser Stelle), es ist Montag, wir haben uns gestern, nachdem wir am Samstag nach all dem Trubel gefeiert haben, ausgeruht, waren im Olympiastadion bei der Fußball-Bundesliga und haben noch gemütlich im White Trash zu Abend gegessen. Luxus pur;-) Jetzt bereiten wir uns auf die drei Konzerte am Donnerstag, Freitag und Samstag vor. Hell yeah!

http://farm3.static.flickr.com/2603/3983086137_7da77e07f7.jpg

Aber von vorne: Am Donnerstagabend haben wir nochmal geprobt und versucht unsere 3 Songs Dein Radio, Mutter Theresa und Du fehlst mir in 10 Minuten zu pressen! Hat auch gut geklappt, Gott sei Dank. Danach wurde das Bussle geladen. Schlagzeug, Amps, Boxen, Instrumente, alles musste rein. Dazu unsere Reisetaschen und Koffer für gut eine Woche Rock and Roll in unserer Hauptstadt! Am Freitag sind wir dann gegen 18:30 Uhr in Neckarsulm losgefahren und wären ohne Stau laut Navi um ca. 00:00 Uhr in Berlin angekommen. WÄREN. Es ist ja so: Ist die Reisegruppe AOP im Land unterwegs, herrscht ein ungeschriebenes Gesetz, dass es auf Autobahnen kein Stau gibt. Dachten wir bis jetzt zumindest. Das ganze Jahr über hatte dieses Gesetz Bestand – bis zu diesem 02. Oktober.

http://farm4.static.flickr.com/3429/3983085555_f7aa7c9c0c.jpg

Die ersten zwei Stunden verliefen sehr gut, bis wir zur A71 kamen, die plötzlich in beiden Richtungen gesperrt war. Okay, also runter von der Autobahn, aber wohin? Navi weiß es nicht, die Polizei sagt es nicht, also wissen wir es nicht. So sind wir in den ersten schönen Stau auf der Landstraße hineingefahren. Gut. Also nicht gut. Durchs Land, ca. 2 km in fast einer Stunde. Grandios. Dann ging es wieder auf die Autobahn und direkt wieder runter. Wenn doch eine Autobahn gesperrt ist, wieso ist dann nicht schon die Auffahrt gesperrt, sondern erst ein paar hundert Meter weiter?! Kein Mensch weiß das. Okay, wir sind ja nett und umgänglich, also wieder runter von der Autobahn auf die Landstraße…Im Radio, nichts. Um dies nicht noch weiter in die Lääänge zu ziehen…Wir sind dann doch irgendwann in Berlin angekommen. Gerüchten zufolge war dies um 03:00 Uhr. 3 Stunden später als geplant. Zwischendurch haben wir noch einen Halt beim Burger King gemacht. Dort geb es einen Burger mit doppelt Fleisch, Bacon und fett Zwiebeln. Den haben wir dann gegessen und Oli ist der dann wild im Magen rumgegangen. Esst diesen Burger niemals. Er kann euch töten!
Im Hotel haben wir dann noch mit den Jungs von Avid und TOS ein Gute Nacht-Bier getrunken, um dann anschließend verdiente 6 Stunden Schlaf zu bekommen.

http://farm3.static.flickr.com/2452/3983840020_081f7e069b.jpg

Dann Samstag:
Aufstehen, Klo, Duschen, Frühstück. Dieses Hotel war das erste Hotel, das gekochte Eier hatte, welche nicht “bockelhart”, sonder wachsweich waren. Respekt und Gratulation. Dazu ein paar leckere Wurstbrötchen, Tee, Kaffee, Saft, was das Herz begehrt. Um 11:30 Uhr wurden unsere Instrumente abgeholt, um 13:30 Uhr wir. Weil schon ziemlich früh viel abgesperrt war, sind wir noch ein gutes Stück gelaufen und haben auf dem Weg das Brandenburger Tor immer größer werden gesehen. Imposant und krass. Die Vorfreue und die Nervosität stieg! Angekommen haben wir dann im Gebäude der Deutschen Zentralbank Interviews geben dürfen. Insgesamt 5 Stück. Es hat wie immer Spaß gemacht. Alle Leute waren richtig nett und unkompliziert. Super Sache! Das hat alles auch bis 17 Uhr gedauert und so wurde die Zeit bis zum Gig kurzlebig verkürzt! Gut so.
Also Instrumente auf die Bühne, stimmen, einspielen, einsingen, The Rising Rocket von hinten anschauen und dann: ROCKEN! AOP auf der Bühne, vor der laut offiziellen Angaben 800 000 Menschen oder mehr standen! Unfassbares Gefühl und eine große Bühne.

http://farm3.static.flickr.com/2428/3983067351_be979b3315.jpg

Dein Radio war unser erster Song und von Anfang an war Bewegung im Publikum. Grandios. Anschließend Mutter Theresa und zum Schluss Du fehlst mir, das uns Gänsehaut bereitet hat. Wenn du da oben stehst und Zehntausende schreien und singen DUUU FEEHHLST MIR (siehe auch Andis Sicht der Dinge), dann wird dir einfach nur anders! Die Leute sind gesprungen und haben gesungen, dass es nur ein Fest war! Diese Momente werden wir einfach niemals mehr vergessen. Unglaublich! Vielen Dank auch an unsere Fans, von denen viele den ganzen Nachmittag lang über gewartet haben, um weit vorne stehen zu können. Ihr seid die Größten! Danke! Leider gingen die 10 Minuten natürlich viel zu schnell rum, aber das ist wohl normal…Von der Bühne runter und dann mussten wir erstmal das erste Bier des Tages trinken. Das hammma uns verdiiient. Schlimm ist, dass Oli vor Konzerten nie was essen kann. Also ein Bier und ein trockenes Brötchen. Wenigstens etwas;-) Danach haben wir noch Jennifer Rostock getroffen. Sehr nett die Jennifer:-) Dann die Siegerehrung. Glückwünsche an The Rising Rocket. Wir glauben, jede Band hätte es an diesem Abend verdient zu gewinnen. Es kann nur eine geben. Nach wirklich nur ganz kurzer Enttäuschung gab es dann am Bierstand absolut kein Halten mehr. Wir hatten noch zusammen mit unseren Kumpels von TOS ein Meet and Greet, bei dem sich die Halunken nach kurzer Zeit einfach mal verabschiedeten (ihr Hunde;-) und so haben A, O und P die Punkrockfahne hochgehalten!

http://farm4.static.flickr.com/3441/3983079679_cb3fe3b3bc.jpg

Anschließend (ja man, bei so nem langen Gigbericht werden halt mal ein paar Worte öfters benutzt;-) haben wir noch ein paar unserer Leute sowie unsere wunderbaren Mädels verabschiedet und dann weiter Bier getrunken. Zurecht! Dies ging dann noch einige Zeit, bis endlich mit knapp 50 (!) Leuten noch Berlin unsicher gemacht werden sollte. Nur nüchterte der ein oder andere auf dem gut einstündigen Marsch etwas aus. A und P haben dann den armen O bei einerr Bushjumping-Aktion vor einem schönen Bankgebäude in einem noch schöneren milimetergenau geschnittenen Busch im Stich gelassen, als der Nachwärter plötzlich die große Tür aufmachte, heraus kam und O gescholten hat! Dann gings ins Palm Beach, wo noch gegessen und getrunken wurde. Danach haben sich A und O gemein und heimlich abgeseilt, um P mit TOS und allen anderen noch ins Magnet gehen zu lassen. Was dieser auch gemacht hat. Weltklasse Abend!
Sonntag Morgen Frühstück (nur für A und O), wobei P halt einfach schon um halb 8 gefrühstückt und sich dann schlafen gelegt hat. Auschecken und zum Hostel Thomas fahren! Das war unser Finale!

Danke an euch alle: Im Besonderen an (in durchgewürfelter Reihenfolge):
Unsere Fans (daheim und in den Bussen), Thomas Stein, Manu, TOS, Phases of Life, Anette, Christoph und seinem Team, Roland, Martin, Timo, Iva, Natalie, Sonja, Familien Huck, Pfleger und Schreiber, TRR, Hedda!!!

A, O und P

Gigbericht 26.09. Karlsruhe Crazy Kong

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

Das Crazy Kong in Karlsruhe. In einem hinteren Eck, wo man weiter hinten kaum mehr sein kann. Oben drüber ein erotisches Etablisement, mit dem die armen Besitzer des Crazy Kongs Rechtsstreite führen müssen. Warum auch immer. Wir, die Band AndiOliPhilipp, haben uns dann mal ins Auto gesetzt, nein, besser gesagt in den schönen Bus von der lieben Natalie, die wie Steffi und Sonja mit uns an diesem Abend nach Karlsruhe gefahren ist. Schon bitter, wenn gerade an diesem Abend das Topspiel der Topspiele und Olis persönliches Hassduell Nr.1 stattfindet. Die Rede ist natürlich von der Fußball-Bundesliga, aber nicht von diesem Hänschenklein-Duell Dortmund – Schalke, wo die Herrschaften nach dem Spiel sich hauen und blöde Interviews geben. Nein, es ist die Rede von einer Mannschaft, die noch Herzblut (und einen 35-jährigen Brasilianer, in den sich jeder weibliche Fußballfan auf der Stelle verlieben müsste…) hat, dem Hamburger Sportverein, der an diesem Abend gegen Bayern München sagenhaft 1:0 gewonnen hat! Ganz großes Fußballtennis! So macht das Leben doch einfach Spaß!
Also Autofahrt nach Karlsruhe. Ihr habt ja schon bei Andis Sicht der Dinge von Konstanz/Rock am See gesehen, dass die Bierpreise an Tankstellen dramatisch und wenn ich sage dramatisch, dann ist das quasi kurz vor dem Supergau, angestiegen sind. Was zahlt man normalerweise für einen Sixpack Bier an ner Tankstelle? ich würde mal sagen zwischen 5-8 Euro, je nachdem. Jetzt haben wir schon zum zweiten Mal eine Tankstelle gesehen, bei der ein normaler Sixpack Becks sagenhafte 12,99 Euro gekostet hat. Das sind dann nach Adam Riesling über 2 Euro pro 0,3 Liter Flasche. Eine Frechheit. Wer hat diesen Scheiß verbrochen???
Hat da jemand ne Ahnung wieso das so ist und (noch wichtiger) ob das überall so ist? Gibt es irgendwo auf Autobahnen noch bezahlbares Bier?
Also in Karlsruhe angekommen, haben wir erstmal die Jungs von Different begrüßt. Ne nette Truppe, die an diesem Abend mit uns spielen sollte und die auch im November im Klubsofa dabei sind. Wir haben uns dann erstmal die Begebenheiten vor Ort angeschaut. Das Crazy Kong ist ein kleiner Klub mit viel Charme und einem herausragenden Herrenklo. Ich habe mir sagen lassen, dass das Damenklo auch sehr speziell, aber im positiven Sinne eingerichtet war. Gut. So haben wir uns nebenan eine Pizza bestellt, die in 5 Schärfegraden bestellt werden konnte. Von 0 – 5. Bei z.B. Stärkegrad 3 werden drei ganze Chilischoten auf der Pizza verteilt. Natalie, die bekanntlich gerne scharf ist, hat sich an Grad Nr.2 versucht, fand dies aber schon ziemlich heftig und wollte nicht wissen, wie scharf 3-5 sind…Naja, ich hatte Schärfegrad 0!
Wieso spielt der Windows Media Player eigentlich immer die gleichen scheiß Songs? Wenn man da schon zufällige Wiedergabe einstellen kann, dann soll er doch auch einfach verschiedene Songs spielen und NICHT immer die gleichen…Maaan…Hat jemand einen Tipp? Bitte melden! Dazu bleibt noch zu erwähnen, dass Philipp die liebe Sonja als potentielle Anti-Boring-Expertin sieht, zumindest bescheinigt er ihr großes Potential. Ob sie den Posten überhaupt annehmen würde, konnte man aber noch nicht herausfinden. Desweiteren (dieses Wort liebe ich übrigens;-) war die Pizza wirklich gut, um das noch einmal festzuhalten. Und: Irgendwie sind 0,5 Kolben nicht mehr das, was sie noch nie waren…
Jetzt aber zum Rock and Roll! Different haben dann gute 45 Minuten auf die Saiten gehauen und nach kurzem Umbau dann AOP. Unsere Sorge, dass an diesem Abend gaaar niemand kommen würde, da die Werbung leider nicht so gut war und das Crazy Kong halt nicht so gerade in der Innenstadt liegt. Aber siehe da, es waren doch einige Leute da und wir hatten mal wieder eine gute Zeit in einem schmutzigen Club. Hell yeah!
Zu erwähnen ist das schmucke Ich will dich nicht verlieren, das mit Ich liebe dich verfeinert wird sowie das Sonnenschein, das jetzt auch ab und an wieder gespielt wird. Spaß hat es gemacht und heiß war es. Mal wieder. Danke! Also noch ein Bier trinken, abbauen, die Jungs von Different (bis zum Klubsofa) verabschieden, dem Crazy Kong danke sagen, einladen, heimfahren und ausladen und slapen gaan (ACHTUNG GEWINNSPIEL, BEI DEM MAN NICHTS AUßER RUHM UND EHRE GEWINNEN KANN: Welche Sprache wird hier verwendet? Bitte IM Kommentar an geben!)
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass wir einfach die geilsten Fans der Welt haben! Vielen Dank dafür, an alle, die an diesem Abend mit uns am Start waren. Wir sehen uns zum größten Teil in Berlin. Das wird ein Fest!
Danke auch an Natalie und Sonja, mit denen es einfach immer wieder ganz groß ist!

Gigbericht 06.09. Neckarsulm Ganzhornfest

Dienstag, September 8th, 2009

Wo fangen wir diesen Gigbericht denn am besten an? Es ist jetzt Dienstag, kurz nach 09 Uhr, man wurde von einer (okay zugegeben erfreulichen) SMS geweckt, weil man natürlich sein Handy nicht auf lautlos gestellt oder einfach aus gemacht hat. Und so kommt der Satz Morgenstund hat Gold im Mund auch endlich mal wieder zur Geltung. Schön. Also, wo anfangen? Sagen wir einfach mal Freitag. Nein, falsch, Donnerstag Abend Proberaum. Nein, auch falsch, Donnerstag Mittag bei Schreibers. Treffen mit der lieben Natalie, um die Autoübergabe (Fiesta wird durch Vito ausgetauscht) über die Bühne zu bringen. Dann nach HN Besorgungen machen für den Videodreh und abends im Proberaum treffen, um den Vito bis unter das Dach vollzuladen. Gut.
Vor mir hängt übrigens seit geraumer Zeit ein Din A4-Blatt mit Rezepten für Sorbet und Parfait. Und jedes Mal überlege ich mir, ob ich das auch hinbekommen würde, bisher hab ich es aber auch noch nicht versucht. Wenn wir irgendwann mal ein “Perfektes AOP-Dinner” machen sollten, dann versuch ich mich daran. Eigentlich gar keine schlechte Idee. Aber zurück zum Gig. Ü und i ist auch so eine “reim dich oder ich fress dich-Sache”…Törö.
Also Freitag: Videodreh-Tag Nr.2. Und heute mit Monica Invancan. Gut wars und Spaß hat es gemacht. Seid gespannt auf das Ergebnis und Andis Sicht der Dinge. Samstag Videodreh-Tag Nr.3. Und heute mit den A, O und P auf der Bühne. Geiler Tag, langer Tag und mit einer grandiosen Live-Szene am Ende des Tages, bei der fast 50 Leute mit am Start waren, was echt super ist! Hier steht, dass die klassische Eiscreme etwas kniffliger ist als die anderen Sachen. Dann werde ich mich gleich mit dieser versuchen;-) Naja, dann wurde Sonntag und der ein oder andere hat sich noch in der Neckarlust, wo die Band samt Videocrew noch eingeladen war, 1-10 Sekt/Bier gegönnt. Sonntag. Der heilige Sonntag. Die letzten Reserven mussten angezapft werden. Hey, aber erstens ist das Leben kein Schlotzer wie ein weiser Mann mal sagt und auch noch hart (aber leicht hat’s einen;-) dazu (So, wer hat das jetzt verstanden?), aber wir beschweren uns in keinster Weise, denn es gibt einfach (und dies ist jetzt keine Floskel) nichts Schöneres als mit den Leuten, die man mag, Musik zu machen. Und dazu gehört auch ein Video zu drehen. Geil…Ob das mit der Eiscreme klappt?! Wir werden sehen.
Also haben wir am Sonntag noch die letzten Szenen gedreht und waren dann um ca. 20:15 Uhr in Neckarsulm beim Ganzhornfest. Die Stunden, in denen wir durch die Gegend gefahren sind, um Zeug von A nach B zu fahren, erspare ich euch jetzt einfach mal. Weil boring…Also sind wir dann direkt und unter gewissem Zeitdruck auf dem Ganzhornfest-Gelände angekommen, haben Mischer Marc begrüßt, der dankenswerterweise unsere Instrumente mitgenommen hatte und freuten uns, dass wir an diesem Tag keinen Anti-Boring-Experten benötigten. Also haben wir uns noch die letzten Songs von By the way angeschaut, uns mit unserem Kumpel Joh Zero und seiner Band unterhalten und dann auch schon aufgebaut und losgerockt. Juchehh! Wir haben ja zum ersten Mal auf den Ganzhornfest gespielt und das war einfach nur der Hammer. Unser Akku war zu Beginn des Konzerts ziemlich leer vom Videodreh, etc, aber mit jedem Lied war ein Genuss, den inneren Schweinehund zu überwinden. Unglaublich viele Menschen vor der Bühne bis weit nach hinten unter den Bäumen;-) So haben wir unsere schöne Setlist gespielt und haben uns vor Freude gleich ein paar mal verspielt. Das können wir manchmal echt gut. Joah, um es mit Timo auszudrücken, maximalen Dank an das geile Neckarsulmer Publikum. Wir kommen gerne wieder und freuen uns auf Andis Sicht der Dinge!
Anschließend haben wir noch mitangesehen wie die Leute unseren Merch-Stand leer gekauft haben:-) Jetzt müssen wir erstmal ne Ladung neue Shirts bestellen. John Zero und seine Band haben den Abend noch gebührend zu Ende gebracht. Grüße an dieser Stelle. Hey guys, you rock!
Besten Dank an die Veranstalter vom Ganzhornfest! Vielen Dank an alle Leute, die mit uns am Sonntag Abend noch richtig gefeiert haben! Ihr seid die Geilsten!

Gigbericht 29.08. Karben Endless Summer Open air

Donnerstag, September 3rd, 2009

An Tag mit zwei Konzerten ist geil! Schade war an diesem Tag nur, dass das erste Konzert in Konstanz bei Rock am See war und das zweite ein paar Hundert Kilometer entfernt im hessischen Karben stattfinden sollte. Also auf die Autobahn und los. Gerne hätten wir bei wunderschönem Wetter noch ein paar Bands im Bodenseestadion in Konstanz angeschaut, nur lies das der stramme Zeitplan nicht zu…Also on the road again. Am Start im Bussle: Andi, Oli und Philipp, dazu Sonja, Natalie, Timo und Iva. Also volles Programm im Bus. Wir sind übrigens immer noch auf der Suche nach einen ANTI-BORING-BEAUFTRAGTEN (mehr Infos darüber bei ANDIS SICHT DER DINGE in unserem YOUTUBE-CHANEL). Bitte Mails an info@andioliphilipp.de oder im Gästebuch oder einfach im Forum:-) Besten Dank! Wir sind gespannt und hoffen auch euch. Ist aber einmal der Manager im Bus mit dabei, so lauschen alle gespannt seinen Worten! Ist echt so. Wie am Samstag. Also verging die Fahrt nach Karben mit ein bisschen Bundesliga im Radio sehr angenehm schnell. In Karben angekommen sind Andi und Timo erstmal zum falschen Eingang gelaufen. Trotzdem durften wir dann nach kurzer Zeit mit unserem Bussle auf das Gelände des wunderbaren Endless Summer Open air fahren.
In Konstanz war das ja so, dass wir zu allem gesagt haben, dass wir die Band sind, die morgen da im Stadion spielt und wir wurden auch von jedem Security sofort durchgelassen. Voll krass. Wir sehen halt aber auch wirklich aus wie The Hives oder Mando Diao. Nur als die Gallagher-Brüder würden wir nicht durchgehen. Aber ohne Scheiß. Die Secus in Kosntanz waren richtig geil und ich glaube wirklich, dass wir das nächstes Jahr, falls wir nicht wieder die Ehre haben Rock am See zu spielen, es einfach mal auf diese Art und Weise versuchen werden: Hi! Wir sind die Band, die morgen da im Stadion spielt! Gute Taktik, die wohl auch noch funktioniert! Aber zurück zu Karben. Wir waren dann auf dem Gelände, haben dieses angeschaut und waren zunächst ein wenig besorgt, weil nicht wirklich viel los war. Nicht vor der Bühne und auch nicht weiter hinten. Da war aber falsch gedacht, wie sich später herausstellte. Also haben wir unseren Merch aufgebaut, ein Teil hat was gegessen (Chilli übrigens;-) und dann haben wir uns Skatastrophe angeschaut. Cooler Ska-Punk mit lustigen Texten.
Dann AndiOliPhilipp auf die Bühne. Aufbauen, abklatschen, abgehen, quasi der AOP-Triathlon. Und wuuuaahh: Wir haben zwei Takte gespielt und vor der Bühne stehen Leute, weiter hinten stehen Leute, richtig gut! Und Karben. Karben Pogocity. Was ihr da so alles veranstaltet habt..Wir haben ja schon so einiges gesehen, aber Karben hat mal den Pogo im Blut. Leute sind durch die Luft geflogen, auf dem Boden geladet, wurden aber sofort wieder aufgehoben, kurz und knapp, es wurde einfach getanzt, was das Zeug hält! Grandios! Circle Pit galore:-) Galore ist ein tolles Wort. Ich werde es ab jetzt versuchen so oft wie möglich zu verwenden. Wir hatten einige ältere Songs im Set, die richtig Spaß gemacht haben. Und singen konnte Karben auch noch. Und das ziemlich laut. Juhu! Nach einer Stunde Vollgas sind wir dann nass und glücklich von der Bühne. Vielen Dank Karben für den super Gig. Am Merchstand war dann noch richtig was los und es tut uns auch wirklich ganz arg Leid, dass wir keine M-Shirts mehr haben. Wir tun alles, dass wir bald wieder welche haben. Esst einfach mehr oder einfach weniger, dann passt euch L oder S;-)
Anschließend haben wir uns noch die guten Jerks angeschaut, um anschließend ziemlich am Ende, aber so richtig durchgerockt die Heimreise anzutreten. Was für ein Tag mit mehreren Hundert Kilometer und zwei geilen Gigs, die sich beide richtig gelohnt und Spaß gemacht haben! Vielen Dank Karben und vielen Dank an die Veranstalter des Endless Summer Open air, die sich toll um uns gekümmert haben! Wir kommen gerne wieder!

Gigbericht 29.08. Konstanz Rock am See

Donnerstag, September 3rd, 2009

Wie geil ist das? Wir eröffnen Rock am See! Zwar nicht auf der riesigen, unglaublichen Bühne, die wir von Freitag auf Samstag Nacht betreten und besichtigen durften, aber dafür auf der nicht weniger geilen Pueblo-Stage direkt neben der Hauptbühne! Grandios!
Warum auch immer fällt mir ein, dass King of Queens eigentlich den ganzen Tag kommen sollte. Ich meine, Two and a half men und andere Serien sind auch nicht schlecht, aber an Doug und Carrie kommt einfach nichts ran. Rein gar nichts. Auch wenn man jede Wiederholung schon 10 mal gesehen hat. Egal. Aber zurück zum See.
Abfahrt Freitag Abend um 18 Uhr am Proberaum. Frage: Schaffen wir es rechtzeitig bis 21 Uhr, dass wir noch eine kleinen, coolen Soundcheck, was für uns ja mehr oder weniger Luxus ist, machen können? Dazu gleich mehr. Also auf die Autobahn ohne Stau nach Konstanz mit allen Camping-Utensilien und allseits guter Laune auf das wunderbare Rock am See! Tatsächlich haben wir es geschafft um genau 20:53 Uhr am Gelände anzukommen. Ansage von Jürgen, dem Mann unseres Vertrauens und verantwortlich für die Pueblo-Bühne: Fahrt direkt ins Stadio rein, direkt vor die Bühne. Haben wir gemacht, dann in genau 2 Minuten ausgeladen, in 2 Minuten aufgebaut und dann noch genau ca. 2 Minuten Soundcheck gemacht. Was für ein Spaß. Dann haben wir erstmal die Pueblo-Jungs begrüßt, die wir nach unseren Gigs beim ZMF und beim Big Day Out ins Herz geschlossen haben. Grüße an dieser Stelle. Das Fernsehteam von Regio-TV aus dem Konstanzer Raum, das uns am Freitag und Samstag begleitet hat, war auch schon vor Ort. Hier das Video, danke an die Jungs von Regio-TV!!!
Jetzt gab es was zu essen. Ihr müsst wissen, dass Musiker, die den ganzen Tag oder auch nur eine Stunde im Auto sitzen und zum Konzert fahren, sich immer fragen, was es denn vor oder nach dem Konzert zu essen geben könnte. Die Klassiker sind Chilli und Spaghetti Bolognese, wobei es schon lange keine Spaghetti mehr gegeben hat. Immer mehr im Kommen sind Chinesisch oder irgendwas, was nach chinesischem Essen aussieht. Das gab es auch an diesem Tag. War aber gar nicht schlecht. Salat gabs auch. Gut. Also sind wir anschließend mit dem Fernseh-Team in die Artist-Lounge gegangen, haben dort gefilt, haben auf der Bühne gefilmt und ein, zwei Statements abgegeben. Hat Spaß gemacht. Grüße an dieser Stelle nochmals!!!
Nun mussten wir noch einen Schlafplatz finden. War im Nachhinein gar nicht so einfach. Die Zelte waren schon fast aufgebaut, da kam ein netter (das war er wirklich) Security und sagte uns, dass wir hier nicht zelten dürfen. Versuch Nr. 2. Jürgen hat uns dann einer Reihe angeheiterter Trucker vorgestellt, neben denen wir unsere Zelte aufschlagen durften. Lustig, lustig. Jetzt haben wir endlich mal wieder ein bisschen Rammstein gehört. Selig mit “Links, zwo, drei, vier” und “Mutter” sind wir dann eingeschlafen. Die leeren Jacky nd Vodka-Flaschen am nächsten Morgen sagen alles über die gute Stimmung der Trucker in dieser Nacht aus;-)
Also auf ins Stadion und dort bekamen wir die Nachricht des Tages, die Andis schon morgens im Halbschlaf mitbekommen hatte, mitgeteilt. Oasis haben sich aufgelöst, spielen nicht und dafür sind Deep Purple kurzfristig am Start. Alles klar. Die Herren Gallagher haben sich mal wieder so richtig gern und 25000 Menschen sind enttäuscht. Naja, das ist dann wohl Rock and Roll (niiiiiiiiiiiiiicht)!
Um 12 Uhr sind wir dann auf die Bühne und haben erstmal gerockt. Spaß hat es gemacht, Menschen waren auch da, die sogar klatschen und springen konnten. Juchehh! Besten Dank an alle, die schon um 12 Uhr da waren und zum Teil nur wegen uns so früh aufgestanden sind! Geil! Anschließend haben wir noch ein bisschen Film gemacht, uns von den Pueblo-Leuten verabschiedet und dann gings wieder auf die Autobahn Richtung Hessen nach Karben zum Endless Summer Openair! Danke an Jürgen Stahl und seine Crew! Bis bald mal wieder! Danke Rock am See, auch wenn wir nur ein paar Stunden dabei sein konnten!
Schaut euch auch ANDIS SICHT DER DINGE an!

Gigbericht 22.08. Hohenfelden Highfield Festival

Donnerstag, September 3rd, 2009

Die letzte der Runde der Coke-Tour – das allseits beliebte und gelobte Highfield-Festival am Stausee in Hohenfelden. Leider fand das Highfield dieses Jahr zum letzten Mal auf diesem wunderschönen Gelände statt, was echt schade ist, denn vom Ambiente her steht das Highfield an vorderster Stelle. Grandios!
Unser Highfield began bereits am Dienstag, wo wir leider das für Freitag angesetzte Akropolis-Openair absagen mussten, weil Oli nach einem Arztbesuch beim HNO-Arzt auf bösen Tabletten war und akutes Sprechverbot hatte. Gott sei Dank hat die Ärztin dann aber kurzfristig für Samstag und das Highfield grünes Licht gegeben, so dass wir am Samstag Morgen im Bus Richtung Erfurt saßen und uns des Lebens erfreuten!
Die Fahrzeit war dann überraschender Weise relativ kurz. Apropos kurz. Kurz musste man sich mal an einer Autobahnraststätte aufregen. Bei einem kurzen Stopp gingen wir alle kurz aufs Klo, holten kurz 50 Cent aus dem Geldbeutel, um diese kurz mal in den Sanifair-Automaten zu stecken. Kurz zur Info: Sanifair gibt es mittlerweile auf fast allen Autobahnraststätten. Man zahlt 50 Cent fürs Pissen oder andere Sachen und bekommt dann einen kleinen Schein im Wert von 50 Cent, den man dann an der Kasse beim Tanken oder anderen Einkäufen wieder abgeben kann. Eigentlich ne gute Sache und wenn man oft unterwegs ist, dann sammeln sich die Dinger. Wir hatten dann knapp 15 Stück und wollten die dann beim Bezahlen abgeben. Nochmal kurz zur Info: Man kann soviele man will abgeben und es ist auch egal, wo man gepisst hat, weil die Dinger deutschlandweit gelten. Nun sagte der nette (niiiiiiiiiicht) Mann an der Kasse, dass das Maximum bei zehn liegt und es eh nicht okay ist, weil nicht alle von seinem Scheißhaus sind. Bevor es dann zu größeren Beleidigungen kommen konnte, haben wir dann halt kleinbei gegeben. Wenn denn schon einmal am Tag nette junge Punkrocker an dieser Raststätte Coke, Bifi und Zigaretten kaufen, dann seid doch bitte auch nett zu uns! Naja…
Also Highfield. Angekommen und dann erstmal versucht den Securities unseren Bandnamen zu erklären. Haha, was für ein Spaß. Nächstes Mal sagen wir einfach, dass wir das FURT sind. Dann sind wir doch durchgekommen und wurden dann vom lieben Thomas begrüßt, der uns und unseren Bus zusammen mit zwei Securities über das Festivalgelände direkt hinter das Coke-Tent gebracht hat. Geile Sache! Schaut hier auch mal bei ANDIS SICHT DER DINGE vorbei. Da gibt es wie immer beste Impressionen! Nach wie immer herzlichen Begrüßungen, Umarmungen und Liebkosungen mit allen Leuten von Coke und drumherum hatten wir noch Zeit, um Boot zu fahren, Coke (Andi), Bier (Philipp) und Tee (Oli) zu trinken und die wunderbare Aussicht direkt am Stausee zu genießen. Wunderbar!
Dann Konzert. Das letzte der Coke-Festival-Tour! Und das beste! Wie grandios waren diese 30 Minuten??? Als wir auf die Bühne kamen, war das Zelt schon fast voll und die Leute haben einen Krach veranstaltet, das war sehr sehr feierlich! Wo haben die Leute alle die AOP-Shirts her:-)? Woher können die alle unsere Texte mitsingen? Unfassbar! Wir hatten eines der geilsten Konzerte in unserem noch jungen Leben und haben die 30 Minuten einfach nur komplett abgeifeiert. Pogo galore! Vielen Dank an euch alle, die Samstag Mittag bei strahlendem Sonnenschein im Coke-Tent waren und soo mit uns Spaß hatten! Danke an alle Flyerverteiler auf dem Gelände und den Campingplätzen. Danke Herbööö, Vivi, Maggus, Sarah und alle, die wir im Überschwang der Gefühle vergessen haben…natürlich Andi udn Konsorten, die uns jetzt am Ring, Hurricane und Highfield hinterher gefahren sind! Danke dafür! Was ein Fest!
Anschließend haben wir uns gefreut, Interviews gegeben und gefreut. Dann FURT, Offspring und ein wenig Faith no more angeschaut und dann nach Erfurt ins Hotel. Schönes Hotel mit reichhaltigem Früstück. Nur haben wir bis jetzt noch nicht das Bad verstanden. WC und Dusche haben quasi eine Türe. Verstehe wer will. Wenn jemand duscht, kann derjenige auf dem Klo die Türe nicht mehr zu machen. Naja, ist ja auch nicht tragisch! Sonntag dann schön ausspannen, Festival genießen, Coke Bands anschauen (Grüße an der dieser Stelle an die Jungs von TOS und The Rising Rocket) und Abends das Wochenende mit den Hosen grandios abschließen!
Highfield! Vielen Dank! Danke und Grüße an alle! Verweis auf ANDIS SICHT DER DINGE!

Gigbericht 07.08. Hoechstberg Schefflenztal Open air

Montag, August 10th, 2009

Andi hat zu mir gesagt, dass ich auf jeden Fall was in den Gigbericht bringen muss. Oder war es Markus von ScheinFrei? Oder Sven von ScheinFrei? Auf jeden Fall überlege ich jetzt schon seit 5 Minuten, was denn das genau gewesen sein könnte, welche Begebenheit oder Aktion war so gut, dass sie auf jeden Fall in den heutigen Gigbericht kommen muss?! Ich habe keinen Plan. Deswegen fange ich einfach mal von ganz ganz vorne an. Vielleicht macht es ja noch klick.
Andi und Oli treffen sich am Proberaum und laden das Bussle von Philipp voll, der noch arbeiten muss. Es ist ziemlich heiß. Da fällt mir ein: Es gibt ja den Spruch “wer nämlich mit “h” ist dämlich”. Gibt es auch was mit ziemlich? Wer ziemlich mit “h” schreibt ist voll dämlich. Naja. Also wie gesagt, es war sehr heiß und zum Glück gibt es eine Klimaanlage im Bussle, bei der man aber aufpassen muss, dass man nicht krank wird. Also 15 Grad sind definitiv zu kalt..Also fahren wir mit dem Navi (!) nach Höchstberg. Es ist ja eigentluch eine Schande, dass wir nicht so genau wissen, wo Höchstberg ist, obwohl es nur 15 Kilometer von zuhause weg ist, nur halt in die falsche Richtung, in die man einfach nicht so oft kommt. Gut, wir haben es natürlich gleich gefunden, nur hatten wir Probleme dann das Veranstaltungsgelände zu finden und sind einfach mal fast nach Tiefenbach weiter gefahren, um dort umzudrehen und in den nächsten Feldweg rechts reinzufahren. Auf gut Glück versteht sich. Dort kamen wir dann an eine Abzweigung, wo es nach links und nach rechts ging. Weil wir uns nicht entscheiden wollten, sind wir dann umgekehrt und haben in Höchstberg jemanden gefunden, der uns den Weg gezeigt hat. Schönes Gelände direkt an einem Bach so mitten in der Pampa. Aber richtig gemütlich und beruhigend. Sehr schön!
Was nun folgte, ist bekannt, nur ist mir immer noch nicht eingefallen, was unbedingt in den Gigbericht kommen sollte?! Also Schlagzeug aufbauen, warten, Butterbrezeln und Marmorkuchen essen und warten. Philipp kam dann mit Natalie und danach kurz darauf der Timo und so warteten wir zusammen. Andi und Timo haben dann ihren Körper mit einer Mantaplatte (bekannt aus Andis Sicht der Dinge vom Hurricane) malträtiert. Gerüchten zufolge soll diese Mantaplatte aber dafür gesorgt haben, dass beide am späten Abend noch das Heilbronner Hip Island unsicher gemacht haben. Wir wissen von nichts.
Wir haben uns dann die erste Band angeschaut und uns auf unseren Gig vorbereitet. In Höchstberg haben wir ja noch nie gespielt und in dieser “Region” auch noch nicht oft und so wussten wir nicht so recht, ob denn Leute kommen würden, um uns anzuschauen. Das war dann aber zum Glück der Fall, so dass wir um 22:45 Uhr (Achtung) HÖCHSTerfreut auf die Bühne gehen konnten, um richtig zu rocken. Leute vor der Bühne, die tanzen, klatschen und springen können, sind immer gut! Nur stellt sich hier dann die Frage, wieso denn der komplette SV Siglingen, seines Zeichens potentieller Kreisliga B-Aufsteiger in dieser Saison, sich vor der Seite des Bassisten breit gemacht hat!? UND: Dazu kommt, dass der komplette SVS auch den Bassisten auf die Seite des Gitarristen begleitet hat..Falls sich jemand mit Philipp mal etwas inniger unterhalten will (philipp@andioliphilipp.de)… Nein, wir hatten Spaß, auch die anderen Menschen vor der Bühne, die keinen roten Trainingsanzug anhatten, haben uns Freude bereitet und so waren die 60 Minuten, abgesehen von Oli Kabelsalat samt ausgefallener Gitarre, so richtig gut! Besten Dank dafür. Anschließend haben wir uns die Kumpels von ScheinFrei angeschaut und am Merchstand noch ein paar CDs und T-Shirts verkauft. Grüße nochmal an die Jungs vom SVS!
Abbauen und schnell in die Heimat zurück. Ausladen und gute Nacht. Danke an die Veranstalter des Schefflenztal Open air! Wir kommen gerne wieder. Bis zum nächsten Mal! Leider ist mir jetzt die Aktion oder Begebenheit, die unbedingt in den Gigbericht kommen musste, nicht mehr eingefallen. Sollte das jemand da draußen wissen und sich erinnern, so möge er sich doch bitte melden! Herzlichsten Dank!

Gigbericht 31.07. Big Day Out Festival Anröchte

Dienstag, August 4th, 2009

Anröchte! Anröchte? Ja, Anröchte! Wo soll das denn sein? In NRW! Ahja! So ungefähr hörte sich die Konversation (dieses Wort wollte ich auch schon immer mal in nem Gigbericht bringen, jetzt hab ich es geschafft und ich kann mich eigentlich für heute zurücklehnen, dabei ist es gerade mal 08:38 Uhr) an, bevor wir dann unser Schicksal mal wieder in die Hände einer netten, jungen Frau legten, von der wir aber nur ihre Stimme kennen. Ihr kennt doch 2000 Mädchen von Die Ärzte? “Ich kenn nur deine Stimme, den Rest stell’ ich mir vor oho…” Ja, so ist das mit Navifrauen. Kein Mensch weiß wie sie aussehen.
Also treffen wir uns um 05:45 Uhr am Proberaum. Ah, halt, eigentlich wollte ich den Gigbericht doch anders anfangen. So irgendwie “Die 24 Stunden von Anröchte”, was jetzt aber doch eher wie ne RTL2-Schicksalsreportage klingt oder nicht? Naja, also dann früh morgens bei Kälte den Bus einladen (nochmals ein großes Danke an unseren Geppi an dieser Stelle, der uns kurzfristig seinen Bus zur Verfügung gestellt hat) und ab auf die Autobahn nach Anröchte. Die Fahrt wurde uns von Philipp und Andi mit Atzenmusik versüßt. Die beiden sind große Fans muss man euch sagen. Oli ein bisschen. Aber Philipp und Andi mehr. Schaut euch ANDIS SICHT DER DINGE an. “Ich bin ein gaaanz normaaaler Aaaatze…” Auf der Fahrt haben wir dann noch live und in Farbe die Gewinner unseres Voting-Gewinnspiels ausgelost und so wieder ein paar Menschen glücklich gemacht. Ist das nicht toll? Ich denke mir jetzt mal das freudige “jaaaaaa” aus euren Kehlen, wenn ihr den Gigbericht lest.
In Anröchte angekommen wurden wir vom grandiosen Craig, der sich an diesem Tag wunderbar um uns gekümmert hat, in Empfang genommen und aufs Gelände geleitet. Da wir an diesem Tag wieder auf der Pueblo-Bühne spielen durften, haben wir uns gefreut, dass diese fast direkt neben der zweiten Bühne des Festivals war. So konnten wir uns ganz in Ruhe gute Bands anschauen! Das Big Day Out ist ein schickes Festival auf einem wunderschönen Gelände mitten in der Stadt und einem amtlichen Lineup (Deichkind, Silbermond, Thomas D., Selig, Dog Eat Dog, etc). Richtin geschmeidig könnte man sagen. Und wir haben uns gefreut, dass wir dabei sein dürfen! Im Catering saß dann auch erstmal der gute Ferris MC von Deichkind und hat gefrühstückt. Oder sagen wir gehustet und alle Viere von sich gestreckt. Leider hatten wir unsere Eier an diesem Tag im Proberaum vergessen, so dass wir Ferris nicht nach einem Foto gefragt haben. Beim nächsten Mal dann. Ferris ist ein Großer! Also Frühstück und warten. Also wir starten hiermit einen Aufruf an alle Gigbericht-Leser. Wir brauchen ein kurzweiliges Spiel, dass man gut zu dritt spielen kann, was nicht langweilig, aber auch nicht zu anspruchsvoll für den Oli ist und was uns die elenden Wartezeiten bei Konzerten versüßt! Einfach ins Forum, Gästebuch oder wo auch immer posten! Wir sind gespannt. Kniffel und Stadt, Land, Fluss wurden schon für langweilig empfunden.
Dann haben wir den Flo begrüßt, der uns heute mischen sollte. Hat er auch gut gemacht dann. Cooler Typ! Also aufbauen, Sound checken und warten. Wir hatten die Ehre an diesem Tag als allererste und allerletzte Band zu spielen. Also haben wir unser erstes Set von knapp 30 Minuten in die Menge gebrüllt und uns gefreut, dass schin einige Leute auf dem Gelände waren. Grüße an die Menschen in den Bacardi-Stühlen. Hat Spaß gemacht:-) Dann durften wir uns The Jerks anschauen. Die können rocken. Grüße an dieser Stelle. Anschließend dann als gutaufgelegter und besonders gut aussehender Pausenfüller wieder AOP. Und danach nochmal. Dann durften wir noch ein Radio-Interview geben und haben uns darüber gefreut, dass wir ein Radio-Interview geben durften. Über sowas freuen wir uns immer sehr, vor allem, wenn der gute Mann und die gute Frau vom Sender, dessen Name ich (Schande über mein Haupt und so) leider vergessen habe uns eigentlich gar nicht auf der Rechnung hatten, sich aber unseren Gig anschauten, um uns danach gut zu finden ud interviewen zu wollen. Was für ein Satz. Ich lese ihn mir jetzt nicht mehr durch, verbessert ihn selbst. So. Dann haben wir zum zweiten Mal gegessen. Ja, das hatte ich vorher vergessen. Das Catering war beim Big Day Out erste Sahne. Lecker, reichhaltig und vor allem waren die Leute sehr nett. Danke dafür. Also haben wir uns den Bauch vollgeschlagen, die Leute von Dog Eat Dog, KIZ und Sunrise Avenue gesehen, mit dem Sunrise Avenue Sänger, dem guten Samu Haber noch ein Bild gemacht und uns des Lebens erfreut.
Es ist ja auf der einen Seite irgendwie erstaunlich, dass die Stars auch einfach normale Menschen sind, die Hunger haben und aufs Klo müssen. Eigentlich ja klar, aber irgendwie strange. Naja, auf jeden Fall fragen wir Ferris beim nächsten Mal nach nem Bild, dundaraladdich. Denen, die “dundaraladdich” nicht kennen, sei gesagt, dass dieser Ausspruch soviel bedeutet wie verdammt und zugenäht oder Mensch Maier! Warten mussten wir dann ziemlich lange. Wir haben nochmal gegessen, uns Dog Eat Dog angeschaut/gehört, KIZ, Sunrise Avenue und anschließend Deichkind. Zwischendurch hat dann der Philipp dem Oli im Kniffel den Hintern versohlt, aber zu zweit macht das auch einfach keinen Spaß, weil Andi hatte keinen Bock. Um 00:10 Uhr war es dann soweit. Als letzte Band an diesem Festivaltag haben wir dann nochmal in die Felle und Saiten gehauen und siehe da, auch nach 90 Minuten Deichkind konnte das Big Day Out noch das Tanzbein schwingen. Es war eine Freude und hat für die lange Warterei entschädigt. Wir wollen uns ja auch nicht über unsere Wartezeiten beschweren, aber irgendwie muss es doch möglich sein, diese sinnvoll (muss ja auch nicht sinnvoll sein, solange es Spaß macht…) zu überbrücken! Ansonsten haben wir dann noch zwei Zugaben spielen dürfen. Die Sperrstunde wurde kurzerhand um 10 Minuten verlängert und so hatten wir zur Geisterstunde noch eine richtig gute Zeit auf der Pueblo-Bühne.
Danach machten wir uns schnell ans Abbauen. Auf der Heimfahrt wurden noch NoFx, die Hosen und viele anderen tolle Bands gehört, um dann den 24 Stunden Tag im Zeichen des Rock and Roll pünktlich um 05:30 Uhr am Proberaum abzuschließen. Rekordzeit im Ausladen = 7 Minuten. Das muss uns erstmal einer nachmachen! Spaß hats gemacht, anstrengend wars, aber wir würden es genau so wieder tun. Warum? Weil wir den Scheiß lieben!
Grüße und danke an die Leute vom Big Day Out, dazu an den Craig und den Flo und die restliche Pueblo-Crew. Wir sehn uns!

Gigbericht 29.07. Göppingen Werft-Rockt

Samstag, August 1st, 2009

Irgendwann an einem bestimmten Tag bekommt man abends einen Anruf, während man dabei ist möglichst viele Captcha-Codes in ein Feld in möglichst kurzer Zeit einzugeben und wird gefragt, ob man nicht kurzfristig auf der größten School’s out-Party Baden-Württembergs Musik machen will. Also freut man sich und beschließt dies natürlich auch zu tun. So spielen wir also beim Werft-Rockt in Göppingen, der im Rahmen der School’s out-Party stattfindet. Dass wir an diesem Tag nach Be Four und direkt vor Marc Terenzi spielen sollen, belustigt uns im ersten Moment mehr als dass es uns freut. Hier gibt es dann später zwei Geschichten zu erzählen. Aber dazu dann auch später.
Irgendwie ist es schon ein wenig komisch, wenn man seinen Computer anschaltet und nicht den Druck verspührt irgendwelche Zahlen- und Buchstabenreihen eingeben zu müssen. Das ist ein ziemlich befreiendes Gefühl. So fühlt sich dann wohl wirklich Freiheit an. Haha. Das nächste Voting kommt bestimmt.
Also treffen wir uns an einem wunderschönen, aber auch zeitgleich sehr, sehr heißem Mittwoch am Proberaum, an diesem Tag noch mit vollster Unterstützung von Natalie, Sonja, Bibi, Alex und Tobi. Also einladen und losfahren. Ich sags euch. Irgendwann – und wenn dieser Tag kommt, dann sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt – schaffen wir es die Glastüre, die zum Proberaum führt sowas von dermaßen zu schrotten. Schon oft wurde diese Türe von Gitarrenkoffern, Boxen oder Schlagzeugständern malträtiert, um aber bis jetzt immer und immer wieder standzuhalten. Also hoffen wir weiter. Der Tag wird kommen, ich bin mir sicher.
Nun aber zurück zum Thema. ANDIOLIPHILIPP in Göppingen. Tanken, auf die Autobahn und ab zur Werfthalle nach Göppingen. Man nehme eine große Halle, eine Bühne, dazu einen großen Außenbereich mit Poollandschaft, Fress- und Getränkeständen, dazu ein Erlebnis- und Wohlfühlbereich oder wie man heute sagt, eine Chilloutarea und schon hat man die größte School’s out-Party Baden-Württembergs. Gute Sache. Also ausladen und warten. Die erste Band, die wir uns anschauen durften, war Be Four. Sagen wir es mal so. Wenn eine Band coole eigene Songs hat und diese auch live spielt oder sagen wir in diesem Sinne live performt, dann kann man durchaus mal “No Limit” von 2 Unlimited covern und es ist cool. Wenn man aber einfach jeweils zwei gutaussehende Jungs und Mädels auf die Bühne stellt, diese dann Dancefloor-Nummern aus den 90ern covern lässt und das dazu auch noch im Vollplayback, dann kann man das einfach nicht gut finden. Werden dann aber die Mikros während der Ansagen so hochgezogen, dass es übersteuert und in den Ohren weh tut, so dass auch der letzte Mensch in der Halle merkt, dass da was nicht stimmt, so lassen wir das einfach mal so stehen.
Anschließend ANDIOLIPHILIPP. Um Andi zu zitieren: Was kann man sagen? Vor der Bühne waren einige oder sagen wir viele Mädchen, denen wir entweder gefallen haben oder sie wollten sich einfach einen guten Platz für den Marc Terenzi Gig sichern. Es wurde ein wenig geklatscht, ein wenig gesprungen. Auffallend war, dass die Menschen vor der Bühne eigentlich nicht klatschen, sondern eher schreien. Was wir später bei Herrn Terenzi dann in voller Lautstärke hören konnten. So heiß sind wir aber dann doch nicht und so mussten wir uns dann mit einem mal mehr oder weniger großen Applaus zufrieden geben. So sind die Schüler nunmal. Oder sagen wir besser die Schülerinnen! Spaß hats gemacht in den 30 Minuten und beim nächsten Mal sind wir dann auch ne Spur heißer;-)
Nach uns dann Marc Terenzi, der ne coole Band dabei hatte und auch durchaus rocken kann. Nett und zugänglich ist er auf alle Fälle. Gute Sache! Mit einem deftigen Chili oder wahlweise Gemüselasagne im Magen ab nach Hause. Ausladen und ins traute Heim. Besten Dank an die Mitgereisten!

Gigbericht 25.07. Neckarsulm Rockt den Berthold

Montag, Juli 27th, 2009

Heimspiel! Heimspiele sind immer gut, wobei die Band ANDIOLIPHILIPP in dieser Saison sich als durchaus sehr auswärtsstark erwiesen hat. Sagen wir, wir sind in der Auswärtstabelle ziemlich weit oben! Gute Sache. Außerdem frage ich mich, wieso ich eigentlich nichts, aber auch rein gar nichts mit den Simpsons anfangen kann. Alle meine Freunde, naja sagen wir fast alle, stehen auf die Simpsons und kennen jede Folge auswendig. Wenn ich dann nur mal einen Ton sage, kriege ich schon fast eine…Naja, dafür kenne ich mich mit King of Queens sehr gut aus. Wir sollten mal ne Umfrage starten: King of Queens gegen die Simpsons…mag jemand im Forum ne Umfrage starten??? Außerdem hab ich mittlerweile “Disposable Heroes” fertig gezockt! HELL YEAH!
Nun gut, die Konzerte am Weingut Berthold sind immer ein bisschen anders als “normale” Konzerte. “Normalerweise” fährt man zu einem Konzert, wartet, baut sein Zeug auf, spielt, trinkt (oder auch nicht) und fährt dann wieder heim oder schläft im Hotel oder sonstwo. “Heute” treffen wir uns um 13:30 Uhr am Proberaum, laden Instrumente und Gedöns ein und fahren zum Weingut Berthold. Dort bauen wir erstmal die Bühne für den Abend auf. Dann warten wir auf den Hannes, den Mischer und helfen ihm beim Anlage aufbauen. Dann bauen wir unseren Merch-Stand auf. Dann bauen wir Bauzäune auf, um die Kasse aufbauen zu können. Dann erst warten wir oder arbeiten an der Kasse. Dann spielt die erste Band Born in Chains und wir machen uns nebenher noch ein bisschen ans Voten für die Coke-Tour. Schöne Sache so mit Laptops in der frischen Luft und nebenher noch Musikklänge. Sehr schön!
Nach so einer Woche Voting wird man ja von allen Leuten, die mit dem Voten nichts am Hut haben, zu vollkommenen Computernerds abgestempelt..das macht aber nichts. Wir stehen dazu. Dann unsere Busenfreunde von SoWieSo, die mal wieder so richtig abgerockt haben. Respekt, geile neue Songs! Anschließend dann By the Way, die mit ihren 60er/70er Covers echt überzeugt haben. Hat richtig Spaß gemacht! Dann umziehen, warmsingen, aufwärmen und ab auf die Bühne mit AOP. HELL YEAH! Was soll man dazu sagen? Neckarsulm rockt, aber dermaßen. Neckarsulm kann tanzen, kann klatschen, kann springen, kann singen. Unfassbar! Wir hatten so eine gute Zeit auf der Bühne, es war unbeschreiblich. Wir hatten ein paar Songs im Set, die wir schon länger nicht mehr gespielt haben, wie “Deutschland brennt”, “Vom Gewinnen und Verlieren” und “Mädchen (neu)”;) 75 einfach nur geile Minuten gingen viel zu schnell rum! Wir bedanken uns hiermit ganz herzlich für das wunderbare Konzert! Zu erwähnen bleibt noch die junge, nette Dame, die extra aus Dresden(!) den Weg nach Neckarsulm auf sich genommen hat, um uns live zu sehen! Krasse Scheiße! Hammerhart! Außerdem grüßen wir hier an dieser Stelle unseren lieben Maiehhh, der sich auch nochmal auf diesem Wege (siehe Andis Sicht der Dinge) an die Frauen dieser Welt wenden möchte! “Findet mich!” Mehr dazu im Video:-)
Nach uns dann noch die Kumpels von Abi68, die wir uns mit der ein oder anderen Weinschorle angeschaut haben. Gute Sache. Dann, liebe Gigberichtleser, abbauen. “Normal” Instrumente und Gedöns einladen und heimfahren oder schlafen gehen. “Heute” Bühne abbauen, Anlage einladen helfen, etc. Gas, Wasser, Scheiße und so. Aber für diesen super Gig lohnt sich der Aufwand allemal! Wir bedanken uns bei der Familie Berthold und allen fleißigen Helferlein. Und natürlich bei euch alle fast 350 Leuten, die den Berthold gerockt haben!
Bis bald! AOP haben die geilsten Fans der Welt!

Gigbericht 19.07. Melt!Festival Gräfenhainchen

Montag, Juli 27th, 2009

Das Beste, was es an einem Samstag oder Sonntag Morgen geben oder sagen wir es ist eigentlich egal an was für einem Tag…Das Beste an einem Morgen, an dem man am Vorabend ein Konzert gespielt hat, ist, wenn man an diesem Morgen weiß, dass man am gleich Tag noch ein Konzert spielen darf! Wer diese zwei Sätze jetzt nicht verstanden hat, beschwert sich bitte direkt irgendwo..Wie auch immer. An diesem Morgen in der Jugendherberge in Rudolstadt, wo wir natürlich wie immer und überall das Frühstück verpennt haben, war so ein Morgen, an dem wir abends noch ein Konzert spielen durften. So, jetzt aber genug. Also noch drei Stoßgebete gen Himmel gesandt, dass der Feuermelder (mit dazugehöriger 5000 Euro-Pauschale bei Missachtung für den Feuerwehreinsatz) in der Nacht nicht losgegangen ist und ab ins Auto zum nächsten McDonalds. Es wurde dann ein Burger King und nach zweieinhalb Stunden waren wir auf dem Melt!-Gelände angekommen.
Unfassbares Ambiente, direkt am See und die alten riesigen Maschinen direkt auf dem Gelände…grandios! Nach kurzem Ausladen haben wir dann erstmal unseren lieben Freund heißer Rockmusik Manu, seines Zeichens der CokeMusicEditor begrüßt und ein frisches Bierchen zu uns genommen. Anschließend dann gleich noch das Interview mit Manu für seinen Blog auf www.myspace.com/cokemusic und dann sind wir auch schon hinter die Bühne, um uns für den Gig vorzubereiten. Das Melt!Festival ist ja so ne Sache. Wie gesagt, eine wunderbares Gelände und den ganzen Tag lang Musik. Den ganzen Tag lang, quasi also 24 Stunden. Von den anderen Bands hatten wir schon gehört, dass deren Konzerte nicht soo gut besucht waren, da der Großteil des Melt!-Publikums eher auf mehr elektronische Musik steht. Was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn den 30 Leuten, die sich im CokeTent eingefunden hatten, haben wir den Arsch weggerockt. Wir hatten wie immer Spaß und der Sound auf der Bühne einfach nur gut! Philipp grüßt auf diesem Wege Joey DeMaio;-)Der hätte sich auch nicht besser gefühlt auf der Bühne vor der Monitorwand:-)
Nach unserem Gig noch das Interview für das Coke-Melt-Video von “Meine Welt” und dann mussten wir uns (Philipp und Oli) auch schon wieder verabschieden und die Heimreise antreten. Andi bekam an diesem Abend Ausgang und hat sich dann an diesem Abend noch in die Jungs von Oasis verliebt. Auch hier nachzuschauen bei “Andis Sicht der Dinge”!
Vielen Dank, wir hatten ein absolut gutes Wochenende! HELL YEAH!

Gigbericht 18.07. Rudolstadt Das Schloss rockt

Montag, Juli 27th, 2009

Was so alles liegen bleibt, wenn man den ganzen Tag und auch die halbe Nacht nichts anderes macht als auf seinem Laptop ein paar Zahlen und Buchstaben einzugeben…Ihr könnt euch das sicherlich vorstellen…manche von euch. Diejenigen, die jetzt schon beleidigt mit uns sind, weil der Gigbericht von DAS SCHLOSS ROCKT in Rudolstadt so lange auf sich warten ließ, denen sei gesagt: Es tut uns Leid, aber dafür fangen wir jetzt von vorne an. Das ist übrigens immer gut bei so Rückblicken, kann ich euch sagen! Äh, wo waren wir. Ja, im Übrigens muss man noch sagen, dass “Disposable Heroes” von Metallica bei Guitar Hero auf mittel echt nicht zu spielen ist. Jedes Mal flieg ich bei dem Gitarrensolo nach 4 Minuten oder so raus. Ist echt bitter. Ich werde weiter alles geben!
So, jetzt aber Rudolstadt. Weil wir an diesem Abend erst um 01:30 Uhr nachts als quasi Nachmitternachtsspecial(;-) auf die Bühne sollten, sind wir mal ganz lässig mittags um 14 Uhr nach Rudolstadt gefahren. Philipp und Oli haben sich mal wieder in ihrer Vorstellungskraft gegenseitig unterboten und kurzfristig den großen und geräumigen großen Bus gegen einen kleinen, aber feinen BMW ausgetauscht und so 30 Euro gespart. Blöd nur, dass in diesen BMW noch Instrumente und Boxen und Taschen reingehen sollten..Also ab in den Osten der Republik. Nach einer eigentlich ziemlich stressfreien Fahrt ohne große Staus waren wir dann irgendwann in der Nähe von Rudolstadt. In der Nähe trifft es gut, weil uns die gute Navi-Frau mal so richtig total ins Nichts geschickt hat. “Bitte rechts abbiegen” und wir stehen plötzlich vor einem Bauernhof und nichts geht mehr. Naja, nach einer kurzen, aber wirksamen Standpauke hat uns die gute Navi-Frau dann doch noch sicher ans Ziel gebracht. Nenne wir es einfach “Auf der Suche nach dem gelben Schloss”. Angekommen haben wir erstmal das schicke Festivalgelände besichtet. Wunderbar so mitten im Hof der alten Gemäuer steht die Bühne. Großartig. Dann hieß es mal wieder warten. Wir haben noch die guten Itchy Poopzkid begrüßt und uns dann ans Essen und Trinken gemacht. Zwischendurch haben wir noch ein kleines Interview gegeben und uns vor dem auf das einzige Dixie auf dem Gelände gehen gedrückt. Einige erfolgreich, andere auch nicht!
Das Lineup hatte es an diesem Tage mit Bosse, Aloha from Hell, Itchy Poozkid und Kilians in sich und so wurde die Wartezeit auf den Gig einfach mit Bands anschauen überbrückt. Schön war das. Also um halb Zwei nachts auf die Bühne und siehe da, es waren noch Leute vor der Bühne. Das Wetter meinte es an diesem Tag auch sehr gut mit uns und so haben wir eine knappe Stunde auf die Saiten gehauen und hatten eine wunderbare Zeit. Rudolstadt hat noch getanzt und gesungen. Um diese Zeit eine reife Leistung! Bewegte Bilder könnte ihr euch auf www.youtube.com/andioliphilipp bei “Andis Sicht der Dinge anschauen!
Auch wenn dem Festival an beiden Tagen wohl leider einige Besucher fehlten, ist diese Location einfach grandios. Vielen Dank an alle freundlichen Menschen in Rudolstadt, auf dem Gelände vor und hinter Bühne! Wir hatten Spaß und eine sehr gute Zeit. Was dann zu später Stunde noch in der Jugendherberge in Rudolstadt passiert ist, schaut ihr euch am besten auch einfach auf unserem Video an!
Besten Dank, Grüße an die Jungs von Itchy Poozkid und danke Rudolstadt!

Gigbericht 10.07. Freiburg Zeltmusikfestival

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Wir hatten einen angenehmen Tag auf dem ZMF! Vielen Dank dafür, vor allem an die unkomplizierten Menschen von Pueblo! Ihr seid klasse! Bis bald!

Gigbericht 26.06. Freiburg Zeltmusikfestival

Dienstag, Juli 7th, 2009

Wir hatten einen angenehmen Tag auf dem ZMF! Vielen Dank dafür, vor allem an die unkomplizierten Menschen von Pueblo! Ihr seid klasse! Bis bald!

Gigbericht 19.06. Hurricane Scheessel

Montag, Juni 22nd, 2009

HELL YEAH!
Mehr gibt es zu diesem Wochenende eigentlich nicht zu sagen. Also ist der Gigbericht an dieser Stelle auch schon fertig…
Nein, natürlich nicht. Ihr zuhause Gebliebenen wollt ja sicherlich wissen, wie es uns am Wochenende so ergangen ist. Wenn das der Fall sein sollte, dann lest jetzt einfach weiter. Wenn nicht dann geht einfach auf diese Seite . Natürlich nur ein Spaß. Ihr müsst das ja nicht lesen, aber wir würden es euch empfehlen. Also der Reihe nach!
Freitag Morgen 05:00 Uhr aufstehen, 05:30 Uhr Treffpunkt Proberaum, einladen, 06:00 Uhr Bassist abholen, 06:10 Uhr Becker, lecker Coca-Cola, Brötchen und Bildzeitung kaufen und on the road again nach Niedersachsen, genauer Scheeßel, wo wir am gleichen Tag noch auf der Bühne des Coke-Tents stehen sollten. Auf der Fahrt wurden verschiedene Sachen gemacht. Andi ist gefahren, Philipp hat an der Homepage gearbeitet, Oli hat geschlafen. Bis er dann seine Powerpoint-Präsentation für das Referat am Dienstag fertig gemacht hat. Dann hat er wieder geschlafen. Auch gut. Die Fahrt verlief völlig reibungslos (sag ich jetzt mal;-) Kurz vor Scheeßel sind wir dann noch in eine Polizeikontrolle geraten und wurden auf Drogen und weitere böse Sachen kontrolliert. Da wir ja aber außer Alkohol und Zigaretten und Kaffe und Pfefferminztee keine anderen Sachen nehmen, ist alles gut gelaufen. Nur wollte der Polizeimann dem Andi fast noch seine Cam wegnehmen. Aber nach 10 Minuten durften wir dann wieder weiterfahren.
Also ab nach Scheeßel aufs Festivalgelände. Genauer gesagt bis direkt hinter das Coca-Cola Soundwave Tent, in dem wir auch spielen sollten. Gleichmal wieder alle bekannten Gesichter gegrüßt, denen in die Arme gefallen und gefreut. Das ist ja wirklich das Gute an der ganzen Coke-Sache neben den geilen Konzerten natürlich, die man spielen darf. Die Leute sind durchgehend alle nett. Und nicht nett als kleiner Bruder von Scheiße, sonder nett im Sinne von total umgänglich und unkompliziert. Super! Also haben wir es uns im Backstage gemütlich gemacht, Saiten gewechselt, Powerpointpräsentationen abgeschickt und dann auch irgendwann Soundcheck gemacht. Echt cool, wenn so ein Zelt, in das so knapp 2000 Leute passen, noch ganz leer ist und man darin Soundcheck machen darf. Hat auch alles gut geklappt und so haben wir noch ein paar Flyer auf dem Gelände verteilt und für unserer Gig geworben. Das Wetter war mal so und mal so. Regen wechselte sich mit Sonne ab. Leider hat es ne halbe Stunde vor unserem Gig geschüttet wie die Sau, anschließend kam aber wieder die Sonne raus. Thomas hat uns dann angesagt und im Zelt waren vielleicht 20 Leute. Okay, geil, dachten wir, wenigstens 20 Leute. Ist doch schonmal was. Und dann, BAM BAM! Keine 30 Sekunden später als wir auf der Bühne standen, waren auf einmal viele Leute im Zelt. Kein Plan, wie die das so schnell gemacht haben. Als dann Andi mit dem Schlagzeug Dein Radio angefangen hat, wurde es immer voller und voller und dann war das Zelt wirklich gut gefüllt. Man kann das schwer schätzen, aber ein paar Hundert Leute waren es auf jeden Fall. Brutal geile Sache! Also haben wir Dein Radio, Nie genug, Wunschlied, Ich will dich nicht verlieren, Meine Welt, Du fehlst mir und Mutter Theresa gespielt und oh mein Gott, wir hatten so Spaß! Die Menschen haben mitgemacht, getanzt, geklatscht, sind gesprungen (Bryan Adams Gedächtnisriff;-) und sogar wieder bei Du fehlst mir gesungen. Unfassbar toll war das. Wir sind von der Bühne runter und uns erstmal in die Arme gefallen, weil es uns so dermaßen Freude bereitet hat auf dieser Bühne zu stehen. Fantastisch!
Anschließend haben wir uns noch die Whitenights angeschaut und den Philipp zum Bahnhof gefahren, da der nach Hamburg musste. So waren der Andi und der Oli alleine unterwegs, haben noch ein Interview gegeben für das Voting, das jetzt startet und dann den Tag noch gebührend gefeiert!
Bands: Franz Ferdinand und Kings of Leon. Kann man sich schon mal anschauen. Essen waren wir auch noch. lecker Schnitzel mit Kartoffeln:-) So haben wir noch bis spät in die Nacht gefiert, sind dann mim Shuttleservice ins Hotel gefahren und haben dort erstmal noch schön geduscht. Vielleicht schaut sich ja der Eine oder Andere mal unser Video an, dass online kommt. HAHA! Kann man nur empfehlen. Am nächsten Tag haben wir dann erstmal schön das Frühstück verschlafen und sind dann bei Regen mit knurrendem Magen mit dem Taxi wieder zum Gelände gefahren. Dort haben wir dann den Tag über gegessen, getrunken, Bands angeschaut, Videos gedreht, uns mit unseren Kumpels von The Rising Rocket und Tos sehr gut unterhalten, um dann gegenn 02 Uhr ins Auto zu schwanken. Social Distortion sind einfach die Götter. Das muss mal gesagt werden. Ska-P rocken auch ziemlich. Im Kombi wurde dann mit reichlich viel Sodbrennen und anderen Wehwehchen genächtigt und am nächsten Morgen ab zum Bahnhof den lieben Bassisten abholen und ab nach Hause. Schade, dass wir Phases of Life nicht mehr gesehen haben und auch den Tos-Gig leider verpasst haben. Beim nächsten Mal wieder!
Besten Dank mal wieder an alle Leute von Coke und Brandbooking für das geniale Wochenende. Grüße an die Jungs von Tos und The Rising Rocket und natürlich noch Grüße an den Manu, seines Zeichens CokeMusicEditor. Immer wieder ein Fest! Bis zum Melt! HELL YEAH!