Big Day Out – Open-Air
| Datum | 31.07.2009 |
| Tickets | www.jzi.de |
| Location |
Big Day Out Festivalgelände |
Wir spielen in der Raucherlounge des Tabak-Herstellers Pueblo mehrere Auftritte über den Tag verteilt! Infos auf www.jzi.de An diesem Tag spielen u.a. noch: In Extremo Mia. Schandmaul Die Schöders Jennifer Rostock
Bericht
Anröchte! Anröchte? Ja, Anröchte! Wo soll das denn sein? In NRW! Ahja! So ungefähr hörte sich die Konversation (dieses Wort wollte ich auch schon immer mal in nem Gigbericht bringen, jetzt hab ich es geschafft und ich kann mich eigentlich für heute zurücklehnen, dabei ist es gerade mal 08:38 Uhr) an, bevor wir dann unser Schicksal mal wieder in die Hände einer netten, jungen Frau legten, von der wir aber nur ihre Stimme kennen. Ihr kennt doch 2000 Mädchen von Die Ärzte? "Ich kenn nur deine Stimme, den Rest stell' ich mir vor oho..." Ja, so ist das mit Navifrauen. Kein Mensch weiß wie sie aussehen.
Also treffen wir uns um 05:45 Uhr am Proberaum. Ah, halt, eigentlich wollte ich den Gigbericht doch anders anfangen. So irgendwie "Die 24 Stunden von Anröchte", was jetzt aber doch eher wie ne RTL2-Schicksalsreportage klingt oder nicht? Naja, also dann früh morgens bei Kälte den Bus einladen (nochmals ein großes Danke an unseren Geppi an dieser Stelle, der uns kurzfristig seinen Bus zur Verfügung gestellt hat) und ab auf die Autobahn nach Anröchte. Die Fahrt wurde uns von Philipp und Andi mit Atzenmusik versüßt. Die beiden sind große Fans muss man euch sagen. Oli ein bisschen. Aber Philipp und Andi mehr. Schaut euch ANDIS SICHT DER DINGE an. "Ich bin ein gaaanz normaaaler Aaaatze..." Auf der Fahrt haben wir dann noch live und in Farbe die Gewinner unseres Voting-Gewinnspiels ausgelost und so wieder ein paar Menschen glücklich gemacht. Ist das nicht toll? Ich denke mir jetzt mal das freudige "jaaaaaa" aus euren Kehlen, wenn ihr den Gigbericht lest.
In Anröchte angekommen wurden wir vom grandiosen Craig, der sich an diesem Tag wunderbar um uns gekümmert hat, in Empfang genommen und aufs Gelände geleitet. Da wir an diesem Tag wieder auf der Pueblo-Bühne spielen durften, haben wir uns gefreut, dass diese fast direkt neben der zweiten Bühne des Festivals war. So konnten wir uns ganz in Ruhe gute Bands anschauen! Das Big Day Out ist ein schickes Festival auf einem wunderschönen Gelände mitten in der Stadt und einem amtlichen Lineup (Deichkind, Silbermond, Thomas D., Selig, Dog Eat Dog, etc). Richtin geschmeidig könnte man sagen. Und wir haben uns gefreut, dass wir dabei sein dürfen! Im Catering saß dann auch erstmal der gute Ferris MC von Deichkind und hat gefrühstückt. Oder sagen wir gehustet und alle Viere von sich gestreckt. Leider hatten wir unsere Eier an diesem Tag im Proberaum vergessen, so dass wir Ferris nicht nach einem Foto gefragt haben. Beim nächsten Mal dann. Ferris ist ein Großer! Also Frühstück und warten. Also wir starten hiermit einen Aufruf an alle Gigbericht-Leser.Wir brauchen ein kurzweiliges Spiel, dass man gut zu dritt spielen kann, was nicht langweilig, aber auch nicht zu anspruchsvoll für den Oli ist und was uns die elenden Wartezeiten bei Konzerten versüßt! Einfach ins Forum, Gästebuch oder wo auch immer posten! Wir sind gespannt. Kniffel und Stadt, Land, Fluss wurden schon für langweilig empfunden.
Dann haben wir den Flo begrüßt, der uns heute mischen sollte. Hat er auch gut gemacht dann. Cooler Typ! Also aufbauen, Sound checken und warten. Wir hatten die Ehre an diesem Tag als allererste und allerletzte Band zu spielen. Also haben wir unser erstes Set von knapp 30 Minuten in die Menge gebrüllt und uns gefreut, dass schin einige Leute auf dem Gelände waren. Grüße an die Menschen in den Bacardi-Stühlen. Hat Spaß gemacht:-) Dann durften wir uns The Jerks anschauen. Die können rocken. Grüße an dieser Stelle. Anschließend dann als gutaufgelegter und besonders gut aussehender Pausenfüller wieder AOP. Und danach nochmal. Dann durften wir noch ein Radio-Interview geben und haben uns darüber gefreut, dass wir ein Radio-Interview geben durften. Über sowas freuen wir uns immer sehr, vor allem, wenn der gute Mann und die gute Frau vom Sender, dessen Name ich (Schande über mein Haupt und so) leider vergessen habe uns eigentlich gar nicht auf der Rechnung hatten, sich aber unseren Gig anschauten, um uns danach gut zu finden ud interviewen zu wollen. Was für ein Satz. Ich lese ihn mir jetzt nicht mehr durch, verbessert ihn selbst. So. Dann haben wir zum zweiten Mal gegessen. Ja, das hatte ich vorher vergessen. Das Catering war beim Big Day Out erste Sahne. Lecker, reichhaltig und vor allem waren die Leute sehr nett. Danke dafür. Also haben wir uns den Bauch vollgeschlagen, die Leute von Dog Eat Dog, KIZ und Sunrise Avenue gesehen, mit dem Sunrise Avenue Sänger, dem guten Samu Haber noch ein Bild gemacht und uns des Lebens erfreut.
Es ist ja auf der einen Seite irgendwie erstaunlich, dass die Stars auch einfach normale Menschen sind, die Hunger haben und aufs Klo müssen. Eigentlich ja klar, aber irgendwie strange. Naja, auf jeden Fall fragen wir Ferris beim nächsten Mal nach nem Bild, dundaraladdich. Denen, die "dundaraladdich" nicht kennen, sei gesagt, dass dieser Ausspruch soviel bedeutet wie verdammt und zugenäht oder Mensch Maier! Warten mussten wir dann ziemlich lange. Wir haben nochmal gegessen, uns Dog Eat Dog angeschaut/gehört, KIZ, Sunrise Avenue und anschließend Deichkind. Zwischendurch hat dann der Philipp dem Oli im Kniffel den Hintern versohlt, aber zu zweit macht das auch einfach keinen Spaß, weil Andi hatte keinen Bock. Um 00:10 Uhr war es dann soweit. Als letzte Band an diesem Festivaltag haben wir dann nochmal in die Felle und Saiten gehauen und siehe da, auch nach 90 Minuten Deichkind konnte das Big Day Out noch das Tanzbein schwingen. Es war eine Freude und hat für die lange Warterei entschädigt. Wir wollen uns ja auch nicht über unsere Wartezeiten beschweren, aber irgendwie muss es doch möglich sein, diese sinnvoll (muss ja auch nicht sinnvoll sein, solange es Spaß macht...) zu überbrücken! Ansonsten haben wir dann noch zwei Zugaben spielen dürfen. Die Sperrstunde wurde kurzerhand um 10 Minuten verlängert und so hatten wir zur Geisterstunde noch eine richtig gute Zeit auf der Pueblo-Bühne. Danach machten wir uns schnell ans Abbauen.
Auf der Heimfahrt wurden noch NoFx, die Hosen und viele anderen tolle Bands gehört, um dann den 24 Stunden Tag im Zeichen des Rock and Roll pünktlich um 05:30 Uhr am Proberaum abzuschließen. Rekordzeit im Ausladen = 7 Minuten. Das muss uns erstmal einer nachmachen! Spaß hats gemacht, anstrengend wars, aber wir würden es genau so wieder tun. Warum? Weil wir den Scheiß lieben! Grüße und danke an die Leute vom Big Day Out, dazu an den Craig und den Flo und die restliche Pueblo-Crew. Wir sehn uns!
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