“Boys Like Girls”-Support
| Datum | 29.11.2010 |
| Tickets | www.eventim.de/boys-like-girls-tickets.html?doc=artistPa ... |
| Location |
Crystal Club |
Jungs ähneln Mädels oder Jungs mögen Mädels? Wie auch immer! Boys Like Girls, die ihre Bekanntheit zuerst über das Internet erlangten, sind mittlerweile aus der amerikanischen Szene nicht mehr wegzudenken. Die Vier machen fluffig, poppigen Rock mit einer Attitüde irgendwo zwischen Highschool und Skaterampe. Sie tourten bereits mit Bands wie Good Charlotte, Avril Lavigne und All American Rejects. Das 2009 veröffentlichte Album "Love Drunk", auf dem u.a. auch Taylor Swift mitwirkte, stieg sofort auf Platz 1 der Rockalbencharts ein und erreichte in den Billboard 200 Platz 8. Der ausgekoppelte Titelsong war ebenfalls sehr erfolgreich und somit bereits ihr vierter Titel, der mindestens eine halbe Million Mal verkauft wurde. "Wir wollten etwas machen, das uns und den Leuten Spaß macht, das anders und cool ist", so die Band.
Ende November sind die Durchstarter für zwei exklusive Shows in Deutschland - und wir sind als Main-Support dabei!!!
Bericht
Wir wachen also in unserem Backstageraum vom Vortag auf. Draußen ist es dunkel, es zieht ein leichter Wind durch die nicht ganz dichten Fenster, so dass wenigstens die Frischluftzufuhr gesichert ist, was an diesem Morgen auch sehr von Vorteil ist. Auf eine Dusche wird aufgrund von Zeitmangel und Kälte am frühen Morgen verzichet und sich auf sanitären Luxus im Berliner Hotel, das am Mittag bezogen wird gefreut => FEHLER.
Videobericht aus Köln und Berlin

AndiOliPhilipp @ Köln, Underground / Berlin, Crystal Club, Boys Like Girls Support, 28./29.11.2010
Wir eröffnen für die amerikanische Rockband BoysLikeGirls in Köln und Berlin
Also ab in unseren Bus durch die Kölner Morgenkälte, die es wahrlich in sich hat. Das Problem in unserem Bus ist, dass man zwar zwischen den vorderen Sitzen und der Rückbank individuell die Heizung einstellen kann, bei voll beladenem Bus aber die Fußheizung irgendwie nicht mehr geht, weil die Düsen nicht mehr frei sind. So ist den hinten Sitzenden obenrum schön warm, nur haben sie wirklich kalte Füße. Suboptimal ist ein Adjektiv, was diesen Zustand richtig beschreibt. Aber nun gut. Früher kam die Heizung von vorne hinten meistens gar nicht an. Köln => Berlin = ca. 6 Stunden. Da wir unseren Timo am frühen Mittag bei unserer Bookingagentur rausschmeißen mussten, hatten wir also die Uhr stets im Blick. Ein paar Pausen waren nötig, um sich a) aufzuwärmen, b) das Sanifair zu nutzen oder c) sich irgendwie kurz die Beine zu vertreten. Punkt genau haben wir dann Timo abgeliefert und sind zu unserem Hotel gefahren. Nein, falsch. Zu unserem Hostel. Mit Stockbetten und Etagen-/ Etagenklo. Was ja im ersten Moment nicht soo tragisch ist. War es dann auch nicht. Auf den aber doch ganz kleinen Schock, dass wir dann doch fast 100 Euro für dieses Zimmer, mit drei Stockbetten inklusive ein paar Schamhaaren, die definitiv nicht uns gehörten, zahlen mussten, haben wir dann erstmal ein eiskaltes 0,5 Becks aus der Flasche genossen, sind duschen gegangen (es war wie im Hallenbad, also gar nicht mal so schlecht), um anschließend im Cafe unseres Vertrauens (Morena Bar Berlin) Mittag zu essen. Das war die beste Eigenschaft unseres Hotels, dass es nämlich nur 50 Meter von der Morena Bar entfernt lag.

Irgendwann sind wir dann in den Club gefahren, den Crystal Club, der direkt im ehemaligen Columbia Club ist, der heute nur noch C-Club heißt. Jetzt weißte Bescheid, ne. Dort angekommen waren die Crew-Jungs vob Boys like Girls schon und immer noch am Soundchecken. Der Crystal Club ist ziemlich klein mit einem Fassungsvermögen von 250 Leuten. Der sollte am Abend eigentlich voll sein, aber irgendwie waren nur 150 Tickets im VVK weggegangen und das kalte und hässliche Wetter hat seinen Teil noch dazu beigetragen. Das schien sich auch auf die allgemeine Stimmung im BLG-Lager auszuwirken, dabei war es doch die letzte Show der Europa-Tour. Aber zurück zu EyOooohPiiii. Wir haben dann nach kurzem Kampf mit dem Tontechniker doch noch unser Schlagzeug auf die Bühne stellen dürfen (an dieser Stelle ein Lob an diesen Mann - der Sound vor und auf der Bühne war echt Zucker).
Also laaaanger Soundcheck, weil hier und da das und das nicht geklappt hat, aber wissen ja: Wichtig ist, was am Ende dabei rauskommt. Wichtig ist aufem Platz. Es war dann auch gleich Einlass oder "doors", wie man das so sagt und bald darauf ging das Sirenengeheul los und wir sind mit Supermann auf die Bühne gestürzt. Und siehe da, der Club ist zwar nicht so groß und so voll wie in Köln am Vortag, dafür ist die Atmosphäre um einiges spezieller und die Stimmung genau so gut. Es gibt auch keine Absperrgitter, so dass die Menschen direkt vor der Bühne stehen.

Also haben wir wieder gute 30 Minuten, um in unserem quasi Wohnzimmer Berlin die Meute zu rocken und das ist auf jeden Fall gelungen. Vielen Dank an alle Leute, die so grandios mitgegangen sind, die noch am Merchstand waren, und die auf welchem Onlineportal auch immer nette Kommentare hinterlassen haben. Wir kommen nächstes Jahr wieder, versprochen! Nach dem Konzert haben wir aus Platzgründen einfach mal unser komplettes Equipment quer durch den Club getragen, um später in Ruhe einladen zu können. Anschließend konnten wir uns dann irgendwann noch einen Großteil der BLG-Show anschauen. Leider war diese an diesem Abend schon nach weniger als einer Stunde zuende. Wir haben dann noch den Bestand an Aufklebern und Flyern an die Massen gebracht, ein zwei Drinks zu uns genommen, um dann bei Kälte (K Ä L T E ) ins Hotel zu fahren. Dort haben wir dann noch den Bierbestand erleichtert und den Abend in unseren Stockbetten ausklingen lassen.
Vielen Dank! Bis bald!
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